Fetisch Intelligenz – Wie ein überbewertetes Konzept unser Leben prägt
Gisela Schmalz, Mario de la Piedra Walter, Christian Dunker  
Veranstalter:
Urania Berlin e.V. , An der Urania 17, 10787 Berlin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Warum gelten heute so viele Kinder als hochbegabt? Warum sind Tech-Manager und rechtsextreme Influencer von Intelligenz besessen? Was macht den Intelligenzbegriff so attraktiv?
Gisela Schmalz und Mario de la Piedra Walter diskutieren, wie der "IQ" als Machtinstrument gebraucht und „Intelligenz“ von linker, libertärer und rechter Seite vereinnahmt wird, um bildungs-, sozial-, wirtschafts- und einwanderungspolitische Ziele durchzusetzen. Das von Christian Dunker moderierte Gespräch macht deutlich, wie IQ-Tests, Ideologien und KI-Diskurse den Blick verengen und grundlegende Dimensionen menschlicher Intelligenz ausklammern.
Dabei gilt Intelligenz heute als Wertmaß für Menschen und Maschinen. In Schule, Politik oder beim Hype um künstliche Intelligenz geht es um Vergleichbarkeit. Der IQ wird benutzt, um Menschen zu sortieren und auszusortieren und so Gesellschaft zu organisieren. In einer von Effizienz bestimmten Welt wird der zum "IQ" geschrumpfte Intelligenzbegriff zum politischen Instrument, Technologieversprechen und schließlich zum Fetisch, der individuelle Lebensläufe und ganze Gesellschaftsstrukturen prägt. Wie kann ein humanistischer Intelligenzbegriff aussehen, der das ganzheitliche Potential eines Individuums umfasst?
Gisela Schmalz, Professorin für Wirtschafts- und Digitalethik, studierte Philosophie und Ökonomie. Als Professorin für Digital Business ist sie an einer internationalen Hochschule tätig und leitet bei der Deutschen Gesellschaft für Philosophie die „Fokusgruppe Künstliche Intelligenz“. Zu ihren Büchern zählen "Cliquenwirtschaft" und "Mein fremder Wille". Sie forscht an der Schnittstelle von Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft.
Mario de la Piedra Walter, geboren in Mexico City, ist Autor und Mediziner. Er arbeitet als Arzt in der Neurologie in Berlin. Für die mexikanischen Zeitschriften ›Nexos‹ und ›Mercurio Volante‹ schreibt er über Kultur und Naturwissenschaften. Sein Buch "Unser kreatives Gehirn" ist 2026 in bei Diogenes erschienen.
Foto: Gisela Schmalz (c) Joachim Gern
Gisela Schmalz und Mario de la Piedra Walter diskutieren, wie der "IQ" als Machtinstrument gebraucht und „Intelligenz“ von linker, libertärer und rechter Seite vereinnahmt wird, um bildungs-, sozial-, wirtschafts- und einwanderungspolitische Ziele durchzusetzen. Das von Christian Dunker moderierte Gespräch macht deutlich, wie IQ-Tests, Ideologien und KI-Diskurse den Blick verengen und grundlegende Dimensionen menschlicher Intelligenz ausklammern.
Dabei gilt Intelligenz heute als Wertmaß für Menschen und Maschinen. In Schule, Politik oder beim Hype um künstliche Intelligenz geht es um Vergleichbarkeit. Der IQ wird benutzt, um Menschen zu sortieren und auszusortieren und so Gesellschaft zu organisieren. In einer von Effizienz bestimmten Welt wird der zum "IQ" geschrumpfte Intelligenzbegriff zum politischen Instrument, Technologieversprechen und schließlich zum Fetisch, der individuelle Lebensläufe und ganze Gesellschaftsstrukturen prägt. Wie kann ein humanistischer Intelligenzbegriff aussehen, der das ganzheitliche Potential eines Individuums umfasst?
Gisela Schmalz, Professorin für Wirtschafts- und Digitalethik, studierte Philosophie und Ökonomie. Als Professorin für Digital Business ist sie an einer internationalen Hochschule tätig und leitet bei der Deutschen Gesellschaft für Philosophie die „Fokusgruppe Künstliche Intelligenz“. Zu ihren Büchern zählen "Cliquenwirtschaft" und "Mein fremder Wille". Sie forscht an der Schnittstelle von Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft.
Mario de la Piedra Walter, geboren in Mexico City, ist Autor und Mediziner. Er arbeitet als Arzt in der Neurologie in Berlin. Für die mexikanischen Zeitschriften ›Nexos‹ und ›Mercurio Volante‹ schreibt er über Kultur und Naturwissenschaften. Sein Buch "Unser kreatives Gehirn" ist 2026 in bei Diogenes erschienen.
Foto: Gisela Schmalz (c) Joachim Gern
Ort der Veranstaltung
Wer in Berlin auf der Suche nach interessanten Events ist, der landet mit Sicherheit früher oder später in der Urania. Seit der Gründung im 19. Jahrhundert setzt die Urania mit ihrer einzigartigen Philosophie, wissenschaftliche Bildung allen Bürgern zugänglich zu machen, neue Maßstäbe. Auf dem Programm stehen hier von Lesungen, über Diskussionsrunden bis hin zu künstlerischen Darbietungen jede Menge interessante Events aus den Bereichen Wissenschaft und Kultur.
Die Urania in Berlin hat sich seit ihrer Entstehung weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus einen Namen gemacht. 1888 wurde in Berlin auf Impulse von Alexander von Humboldt hin das einzigartige Projekt verwirklicht, wissenschaftliche Erkenntnisse auch einem Laien-Publikum verständlich zu machen: die Urania war geboren! Das erste „Science-Center“ der Welt war damals noch in der Invalidenstraße im Moabit untergebracht. Nach einer turbulenten Geschichte und zahlreichen Standort-Wechseln, befindet sich die heutige Urania in den ehemaligen Räumlichkeiten der Technischen Universität. Der bereits vorhandene Altbau, der zudem auf eine bewegte Geschichte als Jüdisches Logenhaus und spätere Reichsfilmakademie zurückblickt, wurde geschickt mit einem ansprechenden Neubauteil zusammengefügt. Heute befinden sich hinter der verspiegelten Glasfassade mehrere Veranstaltungssäle, darunter der große Humboldt-Saal, weitläufige Foyers, eine Art Loft sowie die Cafeteria. Alle Räume sind mit modernster Projektions- und Vortragstechnik ausgestattet und versprechen damit jedes Event perfekt in Szene zu setzen!
Circa 1400 Veranstaltungen finden jährlich in der Urania statt und damit zählt sie zu einem der Event-Locations in Berlin. Seit ihrer Gründung hat sich das Veranstaltungszentrum über zwei Weltkriege und die Wirtschaftskrise hinweg gehalten. Seitdem haben hier zahlreiche Highlights stattgefunden – darunter u.a. Lesungen berühmter Literaten wie Heinrich Böll, Max Frisch und Günter Grass‘. Und auch in der Zukunft werden in der Urania noch einige interessante Events stattfinden – überzeugen Sie sich selbst!
Die Urania in Berlin hat sich seit ihrer Entstehung weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus einen Namen gemacht. 1888 wurde in Berlin auf Impulse von Alexander von Humboldt hin das einzigartige Projekt verwirklicht, wissenschaftliche Erkenntnisse auch einem Laien-Publikum verständlich zu machen: die Urania war geboren! Das erste „Science-Center“ der Welt war damals noch in der Invalidenstraße im Moabit untergebracht. Nach einer turbulenten Geschichte und zahlreichen Standort-Wechseln, befindet sich die heutige Urania in den ehemaligen Räumlichkeiten der Technischen Universität. Der bereits vorhandene Altbau, der zudem auf eine bewegte Geschichte als Jüdisches Logenhaus und spätere Reichsfilmakademie zurückblickt, wurde geschickt mit einem ansprechenden Neubauteil zusammengefügt. Heute befinden sich hinter der verspiegelten Glasfassade mehrere Veranstaltungssäle, darunter der große Humboldt-Saal, weitläufige Foyers, eine Art Loft sowie die Cafeteria. Alle Räume sind mit modernster Projektions- und Vortragstechnik ausgestattet und versprechen damit jedes Event perfekt in Szene zu setzen!
Circa 1400 Veranstaltungen finden jährlich in der Urania statt und damit zählt sie zu einem der Event-Locations in Berlin. Seit ihrer Gründung hat sich das Veranstaltungszentrum über zwei Weltkriege und die Wirtschaftskrise hinweg gehalten. Seitdem haben hier zahlreiche Highlights stattgefunden – darunter u.a. Lesungen berühmter Literaten wie Heinrich Böll, Max Frisch und Günter Grass‘. Und auch in der Zukunft werden in der Urania noch einige interessante Events stattfinden – überzeugen Sie sich selbst!