Veranstaltungsinfos
Ein multidisziplinäres Tanzprojekt über Bewusstsein, Realität und Quantencomputing
Was bleibt von Wirklichkeit, wenn Gewissheiten zu Wahrscheinlichkeiten werden? Wenn Beobachtung das Beobachtete verändert? Wenn Technologien unser Selbstbild verschieben?
Im Zentrum steht der Körper – als Sensor, Widerstand, Resonanzraum. Die Bühne wird zum Labor, in dem Realität nicht vorausgesetzt, sondern befragt, verhandelt und bewegt wird. Quantencomputer operieren jenseits binärer Logik in Schwebezuständen – und fordern unsere Vorstellung von Wahrheit und Entscheidung heraus. ONES UPON ZEROS begegnet dieser Unschärfe mit Bewegung, Präsenz und poetischer Präzision.
Zwei Tänzer*innenpaare agieren in parallelen – physischen und virtuellen – Realitäten. Wie verschränkte Teilchen beeinflussen sie einander über Räume hinweg. Mixed Reality, KI und Datenvisualisierung verschmelzen mit der Choreografie. Das Publikum wird nicht nur Zeug*in, sondern Teil des Systems: Seine Anwesenheit verändert das Geschehen.
ONES UPON ZEROS macht erfahrbar: Realität ist kein fester Zustand, sondern ein dynamischer Aushandlungsprozess – und jede*r ist Mitgestalter*in einer Welt im Wandel.
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts zeigt die Quantenphysik, dass sich das Verhalten von Materie nicht vollständig vorhersagen lässt. Darauf basiert das Quantencomputing. Anders als klassische Computer, die mit Nullen und Einsen arbeiten, nutzen Quantencomputer Qubits. Diese können gleichzeitig 0 und 1 sein – in unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten. So lassen sich viele Möglichkeiten parallel berechnen und komplexe Aufgaben deutlich schneller lösen.
Von Oktober 2025 bis Juli 2026 entwickelt FPDC ein Tanzstück für vier Tänzer*innen in Kooperation mit MIREVI, dem Department für Mixed and Virtual Reality der Hochschule Düsseldorf. Im künstlerisch-wissenschaftlichen Prozess untersucht das Team, wie Quantencomputing, Virtual und Augmented Reality unsere Wahrnehmung und die Konstruktion von Alltag verändern.
Was bleibt von Wirklichkeit, wenn Gewissheiten zu Wahrscheinlichkeiten werden? Wenn Beobachtung das Beobachtete verändert? Wenn Technologien unser Selbstbild verschieben?
Im Zentrum steht der Körper – als Sensor, Widerstand, Resonanzraum. Die Bühne wird zum Labor, in dem Realität nicht vorausgesetzt, sondern befragt, verhandelt und bewegt wird. Quantencomputer operieren jenseits binärer Logik in Schwebezuständen – und fordern unsere Vorstellung von Wahrheit und Entscheidung heraus. ONES UPON ZEROS begegnet dieser Unschärfe mit Bewegung, Präsenz und poetischer Präzision.
Zwei Tänzer*innenpaare agieren in parallelen – physischen und virtuellen – Realitäten. Wie verschränkte Teilchen beeinflussen sie einander über Räume hinweg. Mixed Reality, KI und Datenvisualisierung verschmelzen mit der Choreografie. Das Publikum wird nicht nur Zeug*in, sondern Teil des Systems: Seine Anwesenheit verändert das Geschehen.
ONES UPON ZEROS macht erfahrbar: Realität ist kein fester Zustand, sondern ein dynamischer Aushandlungsprozess – und jede*r ist Mitgestalter*in einer Welt im Wandel.
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts zeigt die Quantenphysik, dass sich das Verhalten von Materie nicht vollständig vorhersagen lässt. Darauf basiert das Quantencomputing. Anders als klassische Computer, die mit Nullen und Einsen arbeiten, nutzen Quantencomputer Qubits. Diese können gleichzeitig 0 und 1 sein – in unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten. So lassen sich viele Möglichkeiten parallel berechnen und komplexe Aufgaben deutlich schneller lösen.
Von Oktober 2025 bis Juli 2026 entwickelt FPDC ein Tanzstück für vier Tänzer*innen in Kooperation mit MIREVI, dem Department für Mixed and Virtual Reality der Hochschule Düsseldorf. Im künstlerisch-wissenschaftlichen Prozess untersucht das Team, wie Quantencomputing, Virtual und Augmented Reality unsere Wahrnehmung und die Konstruktion von Alltag verändern.
Ort der Veranstaltung
Das tanzhaus nrw, ansässig in einem ehemaligen Düsseldorfer Straßenbahndepot, ist mit zwei Bühnen und acht Tanz- und Probenstudios zu ein internationales Zentrum für zeitgenössischen Tanz. Auf 4.000 Quadratmetern Fläche ist es zugleich ein Spiel- und Produktionsort sowie eine Akademie mit mehr als 4.000 Besuchern wöchentlich. In der Kombination aus Produktion und Präsentation von zeitgenössischem Tanz einerseits und der Akademie für professionell tätige Tanzschaffende und Amateure andererseits ist das tanzhaus nrw in Deutschland einzigartig; ein im wahrsten Sinne des Wortes ganztägig aktives Haus des Tanzes. Professionelle Tänzer, Choreografen und Amateure repräsentieren das, was das Haus im Kern ausmacht: das gemeinschaftliche Erleben von Tanz unter dem Dach einer einzigen Institution. Die Trennung von Hoch-, Sub- und Soziokultur, das Theater als Ort der Exklusivität und des sozialen Ausschlusses, all das wird im tanzhaus nrw überwunden. Zentrales Anliegen ist die kreative Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper und seiner Rolle in den Gesellschaften der Gegenwart.