Veranstaltungsinfos
100 Jahre Wand- und Deckenmalereien
Zukunft gestalten – so lautet das Motto des diesjährigen Lamspringer Septembers
Grade in “unübersichtlichen Zeiten” ist die Kunst auch immer ein Ausdruck des progressiven Denkens gewesen. Und Kunst wurde und wird zum Spielball der Mächtigen, wenn es gilt eine Gesellschaft gleich zu schalten.
Zum Auftakt des Lamspringer September 2026 widmen wir uns so einer Geschichte – der Wiederentdeckung der im Nazi-Deutschland übertünchten Deckenmalereien von Alfred Ehrhardt in der Krypta der Klosterkirche in Lamspringe.
Die Geschichte ist außergewöhnlich. Ehrhardt war 1926/27 ein erst 25-jähriger Musik- und Kunstlehrer, als ihm die vollständige Ausmalung der Krypta mit einem hochmodernen Bildprogramm anvertraut wurde – geprägt von Einflüssen des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit.
Ehrhardt übertrug zahlreiche künstlerische Neuerungen, die in den 1920er-Jahren auch die deutschen Kirchenräume erfassten und schöpfte aus einem breiten Repertoire expressionistischer und neusachlicher Einflüsse. Das Vertrauen in den Künstler muss immens gewesen sein, wie auch der Mut zur Modernität.
Diese Nähe zur Avantgarde war es, die einigen Nationalsozialisten missfiel und die die auf Druck der Nationalsozialisten in »Staatliche Kulturfondsverwaltung« umbenannte Klosterkammer Hannover dazu bewegte, 1938 die Beseitigung der Wandgemälde anzuordnen.
Jahrzehnte später wiederentdeckt, konnte ihre Restaurierung u. a. durch das Engagement der Alfred Ehrhardt Stiftung und die Unterstützung der Klosterkammer ermöglicht werden.
Wir werfen einen Blick auf das Werk und insbesondere dessen Rettung – ein spannender Abend, mit Zeitzeugen und Beteiligten.
Zukunft gestalten – so lautet das Motto des diesjährigen Lamspringer Septembers
Grade in “unübersichtlichen Zeiten” ist die Kunst auch immer ein Ausdruck des progressiven Denkens gewesen. Und Kunst wurde und wird zum Spielball der Mächtigen, wenn es gilt eine Gesellschaft gleich zu schalten.
Zum Auftakt des Lamspringer September 2026 widmen wir uns so einer Geschichte – der Wiederentdeckung der im Nazi-Deutschland übertünchten Deckenmalereien von Alfred Ehrhardt in der Krypta der Klosterkirche in Lamspringe.
Die Geschichte ist außergewöhnlich. Ehrhardt war 1926/27 ein erst 25-jähriger Musik- und Kunstlehrer, als ihm die vollständige Ausmalung der Krypta mit einem hochmodernen Bildprogramm anvertraut wurde – geprägt von Einflüssen des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit.
Ehrhardt übertrug zahlreiche künstlerische Neuerungen, die in den 1920er-Jahren auch die deutschen Kirchenräume erfassten und schöpfte aus einem breiten Repertoire expressionistischer und neusachlicher Einflüsse. Das Vertrauen in den Künstler muss immens gewesen sein, wie auch der Mut zur Modernität.
Diese Nähe zur Avantgarde war es, die einigen Nationalsozialisten missfiel und die die auf Druck der Nationalsozialisten in »Staatliche Kulturfondsverwaltung« umbenannte Klosterkammer Hannover dazu bewegte, 1938 die Beseitigung der Wandgemälde anzuordnen.
Jahrzehnte später wiederentdeckt, konnte ihre Restaurierung u. a. durch das Engagement der Alfred Ehrhardt Stiftung und die Unterstützung der Klosterkammer ermöglicht werden.
Wir werfen einen Blick auf das Werk und insbesondere dessen Rettung – ein spannender Abend, mit Zeitzeugen und Beteiligten.
Ort der Veranstaltung
Der Alte Abtsaal ist ein Teil des ehemaligen Klosters Lamspringe und wird heute regelmäßig für Veranstaltungen genutzt. Etwa 250 Besucher fasst der damalige Prunksaal des Abtes für seine Gäste. Mit barocker Leichtigkeit verzieren Wandpfeiler und zwei Kaminvorlagen, die mit reichen Stuckarbeiten geschmückt sind, den festlichen Raum. Zu bestaunen gibt es über den beiden Kaminen je ein Ölgemälde, die den Kaiser Karl VI. sowie Papst Clemens XII. abbilden.
Das Kloster selbst wurde 872 erstmalig in einer Urkunde erwähnt, die mittelalterliche Vorgängerkirche musste Ende des 17. Jahrhunderts einem neugotischen Bau weichen. Bis zu 180 Nonnen waren in der Anlage untergebracht, die nach den Regeln des heiligen Benedikt lebten. Umringt wird das Kloster von dem Klostergarten mit der sagenumwobenen Lammequelle. Jährlich findet in dem Benediktinerkloster der „Lamspringer September“ statt, wo internationale Künstler ihr Können präsentieren.
Das Kloster Lampspringe besitzt eines der wertvollsten künstlerischen Ausstattungen des Barock in Niedersachsen. Mit seiner besonderen Atmosphäre ist der Alte Abtsaal im Kloster eine beliebte Spielstätte für Konzerte und vieles mehr. Statten auch Sie dieser historischen Einrichtung einen Besuch ab und lassen Sie sich verzaubern!
Das Kloster selbst wurde 872 erstmalig in einer Urkunde erwähnt, die mittelalterliche Vorgängerkirche musste Ende des 17. Jahrhunderts einem neugotischen Bau weichen. Bis zu 180 Nonnen waren in der Anlage untergebracht, die nach den Regeln des heiligen Benedikt lebten. Umringt wird das Kloster von dem Klostergarten mit der sagenumwobenen Lammequelle. Jährlich findet in dem Benediktinerkloster der „Lamspringer September“ statt, wo internationale Künstler ihr Können präsentieren.
Das Kloster Lampspringe besitzt eines der wertvollsten künstlerischen Ausstattungen des Barock in Niedersachsen. Mit seiner besonderen Atmosphäre ist der Alte Abtsaal im Kloster eine beliebte Spielstätte für Konzerte und vieles mehr. Statten auch Sie dieser historischen Einrichtung einen Besuch ab und lassen Sie sich verzaubern!