Eröffnungskonzert
Baltic Sea Philharmonic Charlotte Melkonian Violoncello, Robert Treviño Dirigent  
Tickets ab 28,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Förderverein Usedomer Musikfreunde e.V. , Maxim-Gorki-Straße 13, 17424 Seebad Heringsdorf, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Wilhelm Stenhammar: Zwischenspiel aus der Kantate „Sången“ op. 44
Peter Tschaikowsky: Rokoko-Variationen für Violoncello und Orchester op. 33
Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68
Das Baltic Sea Philharmonic ging 2008 als internationales Orchester aus dem Usedomer Musikfestival hervor und steht heute dringender denn je für eine zentrale Idee: die kulturelle Verbundenheit aller zehn Länder des Ostseeraums. In diesem Jahr gastiert das Ensemble erneut in Peenemünde – einem Ort, der einst vom Krieg geprägt war – um der Sehnsucht nach Frieden eine Stimme zu geben.
Dirigiert wird das Konzert von Robert Treviño. Der in Litauen lebende Amerikaner beflügelte das Orchester bereits im Vorjahr und vertieft nun mit einem schwedisch-russisch-deutschen Dreiklang seine Liebe zum
Ostseeraum. Als Solistin ist die erst zwölfjährige Cellistin Charlotte Melkonian zu erleben. Die 2013 geborene Künstlerin gilt als wahres Wunder; ihr Spiel wirkt wie eine Muttersprache, mit der sie ihr Publikum, ob in der Carnegie Hall oder Berliner Philharmonie, wie eine gereifte Virtuosin mitreißt. Die Deutsche Stiftung Musikleben unterstützt sie seit diesem Jahr mit einem kostbaren Instrument von Stefano Scarampella aus Mantua. Gemeinsam mit dem Baltic Sea Philharmonic wird die Usedomer Musikpreisträgerin des Jahres 2026 unser Festival feierlich eröffnen.
Peter Tschaikowsky: Rokoko-Variationen für Violoncello und Orchester op. 33
Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68
Das Baltic Sea Philharmonic ging 2008 als internationales Orchester aus dem Usedomer Musikfestival hervor und steht heute dringender denn je für eine zentrale Idee: die kulturelle Verbundenheit aller zehn Länder des Ostseeraums. In diesem Jahr gastiert das Ensemble erneut in Peenemünde – einem Ort, der einst vom Krieg geprägt war – um der Sehnsucht nach Frieden eine Stimme zu geben.
Dirigiert wird das Konzert von Robert Treviño. Der in Litauen lebende Amerikaner beflügelte das Orchester bereits im Vorjahr und vertieft nun mit einem schwedisch-russisch-deutschen Dreiklang seine Liebe zum
Ostseeraum. Als Solistin ist die erst zwölfjährige Cellistin Charlotte Melkonian zu erleben. Die 2013 geborene Künstlerin gilt als wahres Wunder; ihr Spiel wirkt wie eine Muttersprache, mit der sie ihr Publikum, ob in der Carnegie Hall oder Berliner Philharmonie, wie eine gereifte Virtuosin mitreißt. Die Deutsche Stiftung Musikleben unterstützt sie seit diesem Jahr mit einem kostbaren Instrument von Stefano Scarampella aus Mantua. Gemeinsam mit dem Baltic Sea Philharmonic wird die Usedomer Musikpreisträgerin des Jahres 2026 unser Festival feierlich eröffnen.
Ort der Veranstaltung
Wer dem Historisch-Technischen Museum in Peenemünde, einem kleinen Ort im Norden Usedoms, einen Besuch abstattet, begibt sich auf eine spannende Gratwanderung zwischen Fortschritts-Begeisterung und historischem Bewusstsein. Mit einer sorgfältig konzipierten, einfühlsamen und beeindruckenden Ausstellung dokumentiert das Museum die Freude der Techniker über den ersten erfolgreichen Raketenstart und das Leid der unzähligen KZ-Häftlinge, die hier unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten mussten.
Es ist das Jahr 1942, der Krieg läuft auf Hochtouren und in Peenemünde wird die erste Rakete ins All geschossen. Bis heute gilt dieser Start als Geburtsstunde ziviler wie auch militärischer Trägerraketen. Dieser spektakuläre Durchbruch wurde aber nur auf Kosten zahlloser Menschenleben ermöglicht. KZ-Häftlinge, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter mussten hier unter schlimmsten Bedingungen arbeiten. Allein die Massenproduktion forderte 15.000 Todesopfer. Hinzu kommen die Opfer, denen das Produkt, die militärische Rakete, zum Verhängnis wurde. Das Historisch-Technische Museum verdeutlicht seinen Besuchern diesen Gegensatz zwischen technischem Fortschritt und menschlichen Versagen auf beeindruckende Art und Weise. Es entstand 1991 und sieht sich seitdem als ein Ort internationaler Begegnungen und der Friedenspädagogik.
In authentischer Umgebung erzählt das Historisch-Technische Museum Peenemünde die bewegende und bewegte Geschichte der Luft- und Raumfahrttechnik. Innerhalb des größten technischen Denkmals Mecklenburg-Vorpommerns wird das Historisch-Technische Museum seinem Namen mit einer hervorragenden Ausstellung gerecht. Hier sind spannende und bewegende Einblicke garantiert!
Es ist das Jahr 1942, der Krieg läuft auf Hochtouren und in Peenemünde wird die erste Rakete ins All geschossen. Bis heute gilt dieser Start als Geburtsstunde ziviler wie auch militärischer Trägerraketen. Dieser spektakuläre Durchbruch wurde aber nur auf Kosten zahlloser Menschenleben ermöglicht. KZ-Häftlinge, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter mussten hier unter schlimmsten Bedingungen arbeiten. Allein die Massenproduktion forderte 15.000 Todesopfer. Hinzu kommen die Opfer, denen das Produkt, die militärische Rakete, zum Verhängnis wurde. Das Historisch-Technische Museum verdeutlicht seinen Besuchern diesen Gegensatz zwischen technischem Fortschritt und menschlichen Versagen auf beeindruckende Art und Weise. Es entstand 1991 und sieht sich seitdem als ein Ort internationaler Begegnungen und der Friedenspädagogik.
In authentischer Umgebung erzählt das Historisch-Technische Museum Peenemünde die bewegende und bewegte Geschichte der Luft- und Raumfahrttechnik. Innerhalb des größten technischen Denkmals Mecklenburg-Vorpommerns wird das Historisch-Technische Museum seinem Namen mit einer hervorragenden Ausstellung gerecht. Hier sind spannende und bewegende Einblicke garantiert!