Veranstaltungsinfos
Foto: © Lieve Vanderschaeve
Sonntag, 7. Juni 2026, 19:00 Uhr, Apostelkirche
Ernie Watts Birthday Tour 2026
Marcus Schinkel Trio feat. Ernie Watts
Crossover Musik verbindet Musikgenres und überschreitet Grenzen.
Wer wüsste das nicht besser als einer der ganz großen Saxofonisten des Jazz, Ernie Watts, der mit Legenden wie Pat Metheney, Aretha Franklin und Frank Zappa spielte, die sich noch nie um die Einhaltung musikalischer Grenzen scherten. Watts ist zweifacher Grammy-Gewinner, begleitete Miles Davis auf seiner letzten Welttournee und ging mit den Rolling Stones auf Tour. Er hat letztes Jahr seinen 80. Geburtstag gefeiert und spielt dieses Jahr einige wenige Konzerte in Deutschland.
Da liegt es nahe, dass sich diese lebende Legende mit einem anderen Grenzgänger, dem Crossover-Pianisten Marcus Schinkel und seinem Trio zusammentut. Dies geschah das erste Mal 2016 beim Jazzfestival Bonn und wurde sofort von Presse und Publikum als eines der Highlights gefeiert (“Großes Kino mit purer Tonmagie!“ Generalanzeiger Bonn).
Das Marcus Schinkel Trio geht eigene Wege jenseits des Mainstream-Repertoires vieler Klavierjazz-Trios: Nicht nur, dass Schinkel sich meisterhaft zwischen den Genres Jazz, Klassik und Rock bewegt, er verwebt zudem sein lyrisches Klavierspiel mit verzerrten Synthesizersounds, so als ob Keith Jarrett und Keith Emerson sich zum pianistischen Rendevouz treffen. Seit Joe Zawinul und Jan Hammer haben nur noch wenige Tastenkünstler einen innovativen Sound zwischen Konzertflügel und Synthesizer aufgespürt. Schinkel arbeitete bisher mit unterschiedlichsten Künstlern wie Peter Herbolzheimer, Charlie Mariano, Markus Stockhausen wie auch mit Orchestern (WDR Funkhaus, Beethovenorchester und viele andere) zusammen.
Seit 2017 ist Marcus Schinkel weltweit als Kulturbotschafter für verschiedene Institutionen wie die deutsche Botschaft, das Goethe-Institut oder das Humboldt-Institut für Konzerte, Masterclasses und musikalische Begegnungen unterwegs.
Seine langjährigen Mitmusiker sind Wim de Vries am Schlagzeug und der äußerst vielseitige E- und Kontrabassist Fritz Roppel.
Tickets: 35,-- € zzgl. VVK-Gebühren im Weltladen, in der Buchhandlung Markus, in der Musikgalerie am Dreiecksplatz sowie bei Gütersloh Marketing.
Abendkasse: 39,-- € (nach Verfügbarkeit)
Eine Veranstaltung der Stadtkirchenarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh
Einlass ab 18.30 Uhr - Dauer ca. 120 Min.
Sonntag, 7. Juni 2026, 19:00 Uhr, Apostelkirche
Ernie Watts Birthday Tour 2026
Marcus Schinkel Trio feat. Ernie Watts
Crossover Musik verbindet Musikgenres und überschreitet Grenzen.
Wer wüsste das nicht besser als einer der ganz großen Saxofonisten des Jazz, Ernie Watts, der mit Legenden wie Pat Metheney, Aretha Franklin und Frank Zappa spielte, die sich noch nie um die Einhaltung musikalischer Grenzen scherten. Watts ist zweifacher Grammy-Gewinner, begleitete Miles Davis auf seiner letzten Welttournee und ging mit den Rolling Stones auf Tour. Er hat letztes Jahr seinen 80. Geburtstag gefeiert und spielt dieses Jahr einige wenige Konzerte in Deutschland.
Da liegt es nahe, dass sich diese lebende Legende mit einem anderen Grenzgänger, dem Crossover-Pianisten Marcus Schinkel und seinem Trio zusammentut. Dies geschah das erste Mal 2016 beim Jazzfestival Bonn und wurde sofort von Presse und Publikum als eines der Highlights gefeiert (“Großes Kino mit purer Tonmagie!“ Generalanzeiger Bonn).
Das Marcus Schinkel Trio geht eigene Wege jenseits des Mainstream-Repertoires vieler Klavierjazz-Trios: Nicht nur, dass Schinkel sich meisterhaft zwischen den Genres Jazz, Klassik und Rock bewegt, er verwebt zudem sein lyrisches Klavierspiel mit verzerrten Synthesizersounds, so als ob Keith Jarrett und Keith Emerson sich zum pianistischen Rendevouz treffen. Seit Joe Zawinul und Jan Hammer haben nur noch wenige Tastenkünstler einen innovativen Sound zwischen Konzertflügel und Synthesizer aufgespürt. Schinkel arbeitete bisher mit unterschiedlichsten Künstlern wie Peter Herbolzheimer, Charlie Mariano, Markus Stockhausen wie auch mit Orchestern (WDR Funkhaus, Beethovenorchester und viele andere) zusammen.
Seit 2017 ist Marcus Schinkel weltweit als Kulturbotschafter für verschiedene Institutionen wie die deutsche Botschaft, das Goethe-Institut oder das Humboldt-Institut für Konzerte, Masterclasses und musikalische Begegnungen unterwegs.
Seine langjährigen Mitmusiker sind Wim de Vries am Schlagzeug und der äußerst vielseitige E- und Kontrabassist Fritz Roppel.
Tickets: 35,-- € zzgl. VVK-Gebühren im Weltladen, in der Buchhandlung Markus, in der Musikgalerie am Dreiecksplatz sowie bei Gütersloh Marketing.
Abendkasse: 39,-- € (nach Verfügbarkeit)
Eine Veranstaltung der Stadtkirchenarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh
Einlass ab 18.30 Uhr - Dauer ca. 120 Min.
Ort der Veranstaltung
Die Apostelkirche ist eine der ältesten Kirchen der Stadt Gütersloh und weit älter, als man ihr von außen vielleicht ansieht. Die ehemalige Simultankirche wird heute auch außerhalb der Gottesdienstzeiten rege genutzt: Lesungen, Konzerte oder Ausstellungen ziehen viele Besucher in das altehrwürdige Gotteshaus.
Schon im Jahr 1201 stand hier eine erste Steinkirche, deren Grundmauern noch im wuchtigen quadratischen Turm zu entdecken sind. Dieser Bau wurde im 16. Jahrhundert durch ein Feuer zerstört und die neu erbaute Kirche bis 1890 unter dem Namen Pankratiuskirche als Simultankirche genutzt. Im November 1944 lag das Wahrzeichen Güterlohs in Trümmern: Komplett zerstört durch den Bombenangriff wurde sie aus den Ruinen wieder aufgebaut.
Im Inneren der Apostelkirche erinnert auch heute noch eine Plastik an die vielen Opfer des Zweiten Weltkrieges, die während des Bombenhagels hier Zuflucht gesucht hatten und umkamen: Ein Tagebuch listet die Gefallenen sortiert nach Geburtstagen auf. Nicht nur zu Gottesdiensten ist die Kirche Mittelpunkt des Stadtlebens, auch zu den kulturellen Veranstaltungen strömen die Menschen in ihr Gotteshaus.
Schon im Jahr 1201 stand hier eine erste Steinkirche, deren Grundmauern noch im wuchtigen quadratischen Turm zu entdecken sind. Dieser Bau wurde im 16. Jahrhundert durch ein Feuer zerstört und die neu erbaute Kirche bis 1890 unter dem Namen Pankratiuskirche als Simultankirche genutzt. Im November 1944 lag das Wahrzeichen Güterlohs in Trümmern: Komplett zerstört durch den Bombenangriff wurde sie aus den Ruinen wieder aufgebaut.
Im Inneren der Apostelkirche erinnert auch heute noch eine Plastik an die vielen Opfer des Zweiten Weltkrieges, die während des Bombenhagels hier Zuflucht gesucht hatten und umkamen: Ein Tagebuch listet die Gefallenen sortiert nach Geburtstagen auf. Nicht nur zu Gottesdiensten ist die Kirche Mittelpunkt des Stadtlebens, auch zu den kulturellen Veranstaltungen strömen die Menschen in ihr Gotteshaus.