Bild: Erhöre uns, wenn wir anrufen. Eine Séance für Heinrich Schütz

Erhöre uns, wenn wir anrufen. Eine Séance für Heinrich Schütz

artist in residence THE PRESENT  

Schlossstraße 6
06712 Zeitz

Tickets ab 29,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt u. Thü , Immermannstr. 28, 39108 Magdeburg, Deutschland

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1. Kategorie
Normalpreis
je 29,00 €

Ermäßigt
je 24,00 €

Junior
je 7,00 €

Erwachsene:r (nur in Kombination mit "Kind")
je 22,00 €

Kind (nur in Kombination mit "Erwachsene:r")
je 0,00 €

Rollstuhlplatz
je 24,00 €

Begleitperson (Merkzeichen „B“)
je 0,00 €

10_für_6_Normalpreis
je 26,21 €

10_für_6_ermäßigt
je 21,72 €

Summe 0,00 €

Ermäßigungsinformationen

Die angegebenen Preise (gedruckte Programme, Webshop etc.) sind Normalpreise; ca. 25 % Ermäßigungen für Schüler, Studierende, Auszubildende, Schwerbehinderte und Empfänger laufender Leistungen nach SGB II und SGB XII bei Vorlage eines gültigen Nachweises. Für anspruchsberechtigte Schwerstbehinderte erhält die Begleitperson freien Eintritt; diese Karten sind nur über die Geschäftsstelle der MBM zu buchen.

Vorverkaufsgebühren und Versandkosten sind zudem abhängig von den AGB der jeweiligen Vorverkaufsstellen.
Bei dem Erwerb von sechs oder mehr Tickets in einer Buchung erhalten Sie einen Rabatt von 10%. Bitte wählen Sie für die Inanspruchnahme des Rabatts in der Buchung die Preisstufe "10_für_6" aus.

Ermäßigungsnachweise sind auch beim Einlass zu den Veranstaltungen unaufgefordert vorzuweisen. Mangels eines solchen Nachweises ist der Unterschied zum normalen Kaufpreis umgehend zu entrichten, andernfalls kann der Einlass verweigert werden. Im letzteren Falle hat der Kunde keinen Anspruch auf Rückerstattung des gezahlten Kaufpreises. Karten, die zu einem vollen Preis erworben wurden, können nicht nachträglich ermäßigt werden.

Auf den Plätzen der niedrigeren Preiskategorien muss mit teilweise erheblichen Sichtbehinderungen gerechnet werden. Rücktritt, Minderung des Kaufpreises und Schadensersatz aus diesen Gründen sind ausgeschlossen.

Eigentumsvorbehalt: Die Karten bleiben bis zur endgültigen und vollständigen Bezahlung durch den Kunden Eigentum des HSM. Sollte eine Zahlung rückbelastet werden, ist der Kunde zur unverzüglichen Rücksendung der Karten und zur Erstattung der den Festspielen durch die Rückbelastung entstandenen Kosten verpflichtet. Sollte ein Weiterverkauf der Karte trotz angemessener Bemühungen des HSM nicht mehr möglich sein, so hat der Kunde den vereinbarten Kaufpreis binnen 10 Tagen nach Aufforderung seitens des HSM zu leisten.

Versand: Erfolgt keine Abholung der bestellten bzw. reservierten Karten und sofern nicht anders vereinbart, werden Karten dem Kunden nach vollständigem Zahlungseingang auf dessen Gefahr mit der Post zugesandt. Das HSM bzw. die in seinem Auftrag agierenden Vorverkaufsstellen sind berechtigt, für den Postversand eine angemessene Bearbeitungs- und Versandgebühr zu erheben, die im Voraus zusammen mit dem Kaufpreis zu zahlen ist.
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Veranstaltungsinfos

EXPERIMENT I | Mit Werken des Meisters und einer Uraufführung von Laura Steenberge (*1981)

„Alte Musik“ – ein Schlagwort, für viele nach wie vor ein Reizwort. „Man muss so viel wissen, um diese Musik zu spielen!“, das hört man oft, wenn man sich mit sogenannten „modernen“ Musikerinnen und Musikern über das Repertoire zwischen 1600 und 1750 unterhält. „Wissen“ ist angesichts der Fülle inhaltlich divergierender Quellen per se nicht möglich, der Mythos hält sich aber hartnäckig. THE PRESENT wagt als Spurensucher ein Experiment und nimmt Kontakt zur Vergangenheit auf. Die „Italienischen Madrigale“ SWV 1–19 und eine Uraufführung der US-amerikanischen Komponistin Laura Steenberge sind Vehikel, Heinrich Schütz direkt zu seinem Schaffen zu befragen. Mit Augenzwinkern stellt sich der artist in residence zu Beginn des Musikfests die Fragen: Wird es gelingen, Kontakt zu Heinrich Schütz aufzunehmen? Geht der Komponist ans Geistertelefon?

Ort der Veranstaltung

Was im 10. Jahrhundert als ottonische Kaiserpfalz begann, ist heute der Dom St. Peter und Paul, der eine beeindruckende Station der Straße der Romanik ist. Der Zeitzer Dom dient nicht nur als katholische Pfarrkirche der Stadt, sondern ist neben den sonntäglichen Gottesdiensten auch Schauplatz zahlreicher Konzerte und Sonderveranstaltungen.

Nachdem 967 das Bistum Zeitz gegründet wurde, benötigte man natürlich auch eine Kirche: Der Bau der Domkirche St. Peter und Paul war beschlossen. Aber schon vor Ende der Errichtung des Gotteshauses wurde der Bischofssitz verlegt, die Kirche als Basilika um 1100 vollendet. Große Teile dieses Baus sind noch heute erhalten. In den folgenden Jahren wurde die Kirche immer wieder ergänzt: Der gotische Chor, die Sakristei und die Empore werden so hinzugefügt. Außerdem wird die bis dahin romanische Basilika in eine gotische Hallenkirche umgebaut. Nach dem Einsturz eines der Querschiffe wurden die Renaissance-Fenster eingebaut, die Kirche später zur Schlosskirche umgebildet.

Vor allem die Glocken in der Kirche sind von großem kunsthistorischen Belang: Auf ihnen sind bedeutsame Glocken-Ritzzeichnungen zu finden, die vom Gießer seitenverkehrt in die Gussform der Glocke eingearbeitet wurden und so von der großen Kunstfertigkeit der Gießer zeugen. Auch die Ruhestätte Georgius Agricolas, dem bekannten Wissenschaftler und Vater der Mineralogie, ist von großer Bedeutung.
Dom St. Peter und Paul
Schlossstraße 6
06712 Zeitz
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