Ella & Louis Jazz Club im Holzhausenschlösschen - Duo Randalu & Janke
Kristjan Randalu, Bodek Janke  
Veranstalter:
Frankfurter Bürgerstiftung , Justinianstraße 5, 60322 Frankfurt, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Kristjan Randalu (Klavier)
Bodek Janke (Schlagzeug)
„Diese Duo-Mischung ist so zeitlos wie beiläufig spektakulär, so fordernd wie auf hohem Niveau unterhaltsam, dass mancher in Zukunft die beiden Energetiker selbst auf der Bühne erleben wollen wird.“ – Jazzthing
Die Zusammenarbeit zwischen dem estnischen Pianisten Kristjan Randalu und dem polnischen Schlagzeuger Bodek Janke reicht über drei Jahrzehnte zurück, als die beiden gemeinsam ihre ersten Bands gründeten. Seitdem haben sie in verschiedenen Konstellationen, auch als Duo, immer wieder gemeinsam musiziert und sind zusammen auf zehn Alben zu hören, auf denen sie Jazz und andere improvisatorische Idiome mit diversen folkloristischen Traditionen kombinieren. „Double Standard“ ist die erste Einspielung des Duos seit dem Live-Album Live von 2008, das das Jazztimes Magazin als „ein fesselndes Erlebnis“ bezeichnete. Auf der neuen EP erkunden Randalu und Janke eine Reihe von Jazz-Standards aus neuen Blickwinkeln und sezieren vertraute Melodien und Kadenzen in ungewöhnliche Taktarten, verspielte Polyrhythmen und mit all der musikalischen Intimität, die sie seit so vielen Jahren gemeinsam kultivieren.
Das Programm beginnt mit „At Last" – Janke und Randalu rahmen die Melodie in vertrackte Rhythmik ein und schaffen so einen elastischen Groove, der ihre Soli förmlich vom Blatt springen lässt. Bei Miles Davis' „So What“ kann von Cool-Jazz kaum noch die Rede sein. Stattdessen wird die vertraute Melodie beschleunigt und mit alterierten Notenlängen neu zusammengesetzt, bevor sie in ein virtuoses Klaviermuster überführt. Der Pianist und der Schlagzeuger erkunden eine Vielzahl von Variationen des bekannten Themas bevor das Stück in einem fulminanten Crescendo gipfelt.
Herbie Hancocks „Cantaloupe Island“ wird hier in neun gezählt, mit einer starken Betonung des Backbeats und ausufernden Läufen über die Tasten, während Janke die Fundament-bildende Melodie mit wechselnden metrischen Mustern und enthemmten Fills versieht. Schließlich war es Herbie Hancock, der Kristjan Randalu als einen „beeindruckenden Pianisten“ bezeichnete, und hier wird Randalu seinem virtuosen Ruf mehr als gerecht. Der Paul Desmond-Standard „Take Five“ hat in der Herangehensweise des Duos zuerst einen Viererpuls, in Quintolen strukturiert, bevor erst im B-Teil der titelgebende 5/4-Takt vorgestellt wird. Randalu und Janke entwickeln die Musik mit kraftvollen Snare-Einschüben und tiefen Griffen in die Tasten, bevor sie das Programm mit einer sehr eigenständigen Version von „Blue Bossa“ beschließen, welche das Duo im Jahr 2020 aufnahm – zu einer Zeit, in der es nahezu unmöglich war, gemeinsam im selben Raum zu spielen. Dies gab den Impetus dafür, das gesamte Projekt aus der Ferne zu konzipieren – eine Tatsache, die für die Qualität dieser beiden Protagonisten spricht, die selbst über die Entfernung hinweg in der Lage sind, komplexes und fließendes Zusammenspiel zustande zu bringen.
In der musikalischen Kommunikation des eingeschweißten Duos kommt ein besonders großes idiomatisches Spektrum zur Geltung, und die jeweils einzigartigen instrumentalen Handschriften der beiden Musiker verschmelzen elegant zu einem energiegeladenen, von Funk durchtränkten Ganzen, das nach weit mehr klingt, als die Summe der beiden Teile.
Foto: Ralf Dombrowski
Bodek Janke (Schlagzeug)
„Diese Duo-Mischung ist so zeitlos wie beiläufig spektakulär, so fordernd wie auf hohem Niveau unterhaltsam, dass mancher in Zukunft die beiden Energetiker selbst auf der Bühne erleben wollen wird.“ – Jazzthing
Die Zusammenarbeit zwischen dem estnischen Pianisten Kristjan Randalu und dem polnischen Schlagzeuger Bodek Janke reicht über drei Jahrzehnte zurück, als die beiden gemeinsam ihre ersten Bands gründeten. Seitdem haben sie in verschiedenen Konstellationen, auch als Duo, immer wieder gemeinsam musiziert und sind zusammen auf zehn Alben zu hören, auf denen sie Jazz und andere improvisatorische Idiome mit diversen folkloristischen Traditionen kombinieren. „Double Standard“ ist die erste Einspielung des Duos seit dem Live-Album Live von 2008, das das Jazztimes Magazin als „ein fesselndes Erlebnis“ bezeichnete. Auf der neuen EP erkunden Randalu und Janke eine Reihe von Jazz-Standards aus neuen Blickwinkeln und sezieren vertraute Melodien und Kadenzen in ungewöhnliche Taktarten, verspielte Polyrhythmen und mit all der musikalischen Intimität, die sie seit so vielen Jahren gemeinsam kultivieren.
Das Programm beginnt mit „At Last" – Janke und Randalu rahmen die Melodie in vertrackte Rhythmik ein und schaffen so einen elastischen Groove, der ihre Soli förmlich vom Blatt springen lässt. Bei Miles Davis' „So What“ kann von Cool-Jazz kaum noch die Rede sein. Stattdessen wird die vertraute Melodie beschleunigt und mit alterierten Notenlängen neu zusammengesetzt, bevor sie in ein virtuoses Klaviermuster überführt. Der Pianist und der Schlagzeuger erkunden eine Vielzahl von Variationen des bekannten Themas bevor das Stück in einem fulminanten Crescendo gipfelt.
Herbie Hancocks „Cantaloupe Island“ wird hier in neun gezählt, mit einer starken Betonung des Backbeats und ausufernden Läufen über die Tasten, während Janke die Fundament-bildende Melodie mit wechselnden metrischen Mustern und enthemmten Fills versieht. Schließlich war es Herbie Hancock, der Kristjan Randalu als einen „beeindruckenden Pianisten“ bezeichnete, und hier wird Randalu seinem virtuosen Ruf mehr als gerecht. Der Paul Desmond-Standard „Take Five“ hat in der Herangehensweise des Duos zuerst einen Viererpuls, in Quintolen strukturiert, bevor erst im B-Teil der titelgebende 5/4-Takt vorgestellt wird. Randalu und Janke entwickeln die Musik mit kraftvollen Snare-Einschüben und tiefen Griffen in die Tasten, bevor sie das Programm mit einer sehr eigenständigen Version von „Blue Bossa“ beschließen, welche das Duo im Jahr 2020 aufnahm – zu einer Zeit, in der es nahezu unmöglich war, gemeinsam im selben Raum zu spielen. Dies gab den Impetus dafür, das gesamte Projekt aus der Ferne zu konzipieren – eine Tatsache, die für die Qualität dieser beiden Protagonisten spricht, die selbst über die Entfernung hinweg in der Lage sind, komplexes und fließendes Zusammenspiel zustande zu bringen.
In der musikalischen Kommunikation des eingeschweißten Duos kommt ein besonders großes idiomatisches Spektrum zur Geltung, und die jeweils einzigartigen instrumentalen Handschriften der beiden Musiker verschmelzen elegant zu einem energiegeladenen, von Funk durchtränkten Ganzen, das nach weit mehr klingt, als die Summe der beiden Teile.
Foto: Ralf Dombrowski
Ort der Veranstaltung
Das Holzhausenschlösschen im Frankfurter Nordend gehört zu den schönsten Kulturorten der Stadt. Das barocke Wasserschloss wurde zwischen 1727 und 1729 von der Patrizierfamilie von Holzhausen errichtet. Sein letzter männlicher Nachkomme, Adolph von Holzhausen, vermachte Schloss und Park der Stadt mit dem Wunsch, das Anwesen für kulturelle und wissenschaftliche Zwecke zu nutzen.
Aus diesem Gedanken heraus wurde 1989s die Frankfurter Bürgerstiftung, die seither im Holzhausenschlösschen ihren Sitz hat gegründet. Sie bewahrt das Haus als offenen Ort der Begegnung und veranstaltet jährlich rund 300 kulturelle Events – darunter klassische Konzerte, Jazz, Lesungen, Vorträge, Angebote für Kinder sowie Ausstellungen. Zudem engagiert sich die Stiftung in Bildungs-, Sozial- und Umweltprojekten.
Das Schlösschen ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar oder zu Fuß in etwa 20 Minuten von der Innenstadt. Seit 2014 ist der Veranstaltungsort vollständig barrierefrei ausgestattet und verfügt über Rampe, Aufzug, barrierefreies WC und eine begrenzte Zahl an Rollstuhlplätzen.
Aus diesem Gedanken heraus wurde 1989s die Frankfurter Bürgerstiftung, die seither im Holzhausenschlösschen ihren Sitz hat gegründet. Sie bewahrt das Haus als offenen Ort der Begegnung und veranstaltet jährlich rund 300 kulturelle Events – darunter klassische Konzerte, Jazz, Lesungen, Vorträge, Angebote für Kinder sowie Ausstellungen. Zudem engagiert sich die Stiftung in Bildungs-, Sozial- und Umweltprojekten.
Das Schlösschen ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar oder zu Fuß in etwa 20 Minuten von der Innenstadt. Seit 2014 ist der Veranstaltungsort vollständig barrierefrei ausgestattet und verfügt über Rampe, Aufzug, barrierefreies WC und eine begrenzte Zahl an Rollstuhlplätzen.