Bild: Elisabeth Leonskaja

Elisabeth Leonskaja

Kirchstraße 22
26721 Emden

Tickets ab 12,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Ostfriesische Landschaft , Georgswall 1 - 5, 26603 Aurich, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

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Veranstaltungsinfos

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Klaviersonate Nr. 30 E-Dur op. 109
Klaviersonate Nr. 31 As-Dur op. 110
Klaviersonate Nr. 32 c-Moll op. 111

„Musik ist für mich kein Beruf – Musik ist das Leben.“ So beschreibt Elisabeth Leonskaja ihre unermüdliche Suche nach dem „Licht der Erkenntnis“ in der Kunst. Wenn die inzwischen 80-jährige Grande Dame des Klaviers nun zum vierten Mal zu den Gezeitenkonzerten kommt, erleben wir eine lebende Legende. Einst von Swjatoslaw Richter gefördert und von Kritikern wie Joachim Kaiser als „süchtig nach Poesie“ gefeiert, verkörpert sie heute eine pianistische Reife, die ihresgleichen sucht.

Seit über 50 Jahren ist Wien ihre Heimat, und kaum jemand durchdringt die Wiener Klassik so authentisch wie sie. Als Wahl-Wienerin ist sie heute besonders tief mit den Werken von Mozart, Schubert und Beethoven vertraut. Genau daran knüpft der Wunsch von Matthias Kirschnereit für dieses Konzert an: Nachdem sie vor drei Jahren Schuberts letzte Sonate interpretierte, widmet sie sich nun dem „letzten Wort“ Ludwig van Beethovens. Es erklingen seine drei letzten Klaviersonaten (Op. 109, 110 und 111). Es sind Werke mit einem ganz besonderen Nimbus, visionäre Botschaften eines Titanen, der beim Komponieren bereits in völliger Taubheit lebte. Diese musikalischen Offenbarungen, gestaltet von einer Grande Dame des Klaviers, versprechen einen unvergesslichen Abend.

Elisabeth Leonskaja (Klavier)

Ort der Veranstaltung

Die nach dem polnischen Reformator Johannes a Lasco benannte Johannes a Lasco-Bibliothek in Emden ist eine öffentlich zugängliche Spezialbibliothek. Sie bietet ein Aufgebot von 140.000 Werken und einen wertvollen historischen Buchbestand, die sich auf den geisteswissenschaftlichen und theologischen Bereich spezialisiert. Zu den besonderen Sammelgebieten gehören vor allem die Geschichte und Theologie des reformierten Protestantismus, sowie die Landesgeschichte Ostfrieslands und die Konfessionsgeschichte der Frühen Neuzeit.

Die Bibliothek geht auf die seit 1559 bestehende Büchersammlung und das Archiv der Gemeinde Emden zurück und gilt national, wie auch im europäischen Rahmen als eine bedeutende Forschungsstätte. 2001 wurde sie zur Bibliothek des Jahres gewählt. Seit 1995 befindet sich die Bibliothek in der 1943 bei einem Luftangriff zerstörten Großen Kirche, deren gotische Grundstruktur aus dem 15. Jahrhundert, nach einer dreijährigen Umbauzeit mit Elementen der modernen Industriearchitektur harmonisch verbunden wurde.

Neben dem Bibliotheksbetrieb finden in diesem faszinierenden Bauwerk mitten in der Stadt auch diverse Kulturveranstaltungen, wie Konzerte, Vorträge, Ausstellungen und Tagungen statt.
Johannes a Lasco-Bibliothek
Kirchstr. 22
26721 Emden