„Elisabeth Hauptmann – im Schatten Brechts“
Katharina Thalbach  
Veranstalter:
MSK Wort gGmbH , Alexanderstr. 9, 10178 Berlin, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
pro Bestellung
Veranstaltungsinfos
Premiere
mit: Gerhard Kämpfe (Lesung & Gespräch) und Johannes Roloff (Klavier)
Musikalisch-literarischer Abend
Wer kennt Elisabeth Hauptmann?
Dabei gehört sie zu den wichtigsten, bis heute jedoch oft übersehenen Figuren der deutschen Theatergeschichte. Sie machte Bertolt Brecht auf John Gays „The Beggar’s Opera“ aufmerksam, übersetzte und bearbeitete den Stoff. Daraus entstand eines der erfolgreichsten Werke der Musiktheatergeschichte: „Die Dreigroschenoper“. Auch an Werken wie „Happy End“, „Mann ist Mann“, „Der Jasager“ oder „Die Mutter“ war sie maßgeblich beteiligt.
Zwischen Hauptmann und Brecht entwickelte sich eine intensive künstlerische und persönliche Beziehung. Ihr Anteil an Brechts großen Erfolgen wird von Historikern unterschiedlich bewertet, unbestritten ist jedoch ihr enormer Einfluss auf sein Werk. Die Liebesbeziehung zwischen den beiden war kompliziert und teilweise tragisch: Als Elisabeth Hauptmann 1929 von Brechts Hochzeit mit Helene Weigel erfuhr, unternahm sie einen Suizidversuch. Dennoch blieb sie ihm zeitlebens eng verbunden und kümmerte sich nach seinem Tod intensiv um die Herausgabe und Bewahrung seines Werkes. In ihrem Testament hielt sie später fest, für ihre Autorentätigkeit niemals angemessen honoriert worden zu sein.
Katharina Thalbachs Abend verschafft einer Frau die Sichtbarkeit, die ihr zukommt – eine Sichtbarkeit, die Frauen bis weit über die Mitte des 20. Jahrhunderts hinaus verwehrt bleibt. Es ist eine exemplarische Geschichte über weibliche Sozialisation, nicht nur in der bürgerlichen Gesellschaft, sondern weit darüber hinaus auch in vermeintlich fortschrittlichen Kunst- und Kulturkreisen. Dank Katharina Thalbach bekommt Elisabeth Hauptmann mit diesem Abend die Sichtbarkeit, die ihr weit früher zugestanden hätte!
Katharina Thalbach ist eine der herausragendsten deutschen Schauspielerinnen und eine der letzten, in der der Geist des Brechtschen Berliner Ensembles noch lebendig ist.
Helene Weigel, die Witwe Brechts war ihre zentrale Förderin
mit: Gerhard Kämpfe (Lesung & Gespräch) und Johannes Roloff (Klavier)
Musikalisch-literarischer Abend
Wer kennt Elisabeth Hauptmann?
Dabei gehört sie zu den wichtigsten, bis heute jedoch oft übersehenen Figuren der deutschen Theatergeschichte. Sie machte Bertolt Brecht auf John Gays „The Beggar’s Opera“ aufmerksam, übersetzte und bearbeitete den Stoff. Daraus entstand eines der erfolgreichsten Werke der Musiktheatergeschichte: „Die Dreigroschenoper“. Auch an Werken wie „Happy End“, „Mann ist Mann“, „Der Jasager“ oder „Die Mutter“ war sie maßgeblich beteiligt.
Zwischen Hauptmann und Brecht entwickelte sich eine intensive künstlerische und persönliche Beziehung. Ihr Anteil an Brechts großen Erfolgen wird von Historikern unterschiedlich bewertet, unbestritten ist jedoch ihr enormer Einfluss auf sein Werk. Die Liebesbeziehung zwischen den beiden war kompliziert und teilweise tragisch: Als Elisabeth Hauptmann 1929 von Brechts Hochzeit mit Helene Weigel erfuhr, unternahm sie einen Suizidversuch. Dennoch blieb sie ihm zeitlebens eng verbunden und kümmerte sich nach seinem Tod intensiv um die Herausgabe und Bewahrung seines Werkes. In ihrem Testament hielt sie später fest, für ihre Autorentätigkeit niemals angemessen honoriert worden zu sein.
Katharina Thalbachs Abend verschafft einer Frau die Sichtbarkeit, die ihr zukommt – eine Sichtbarkeit, die Frauen bis weit über die Mitte des 20. Jahrhunderts hinaus verwehrt bleibt. Es ist eine exemplarische Geschichte über weibliche Sozialisation, nicht nur in der bürgerlichen Gesellschaft, sondern weit darüber hinaus auch in vermeintlich fortschrittlichen Kunst- und Kulturkreisen. Dank Katharina Thalbach bekommt Elisabeth Hauptmann mit diesem Abend die Sichtbarkeit, die ihr weit früher zugestanden hätte!
Katharina Thalbach ist eine der herausragendsten deutschen Schauspielerinnen und eine der letzten, in der der Geist des Brechtschen Berliner Ensembles noch lebendig ist.
Helene Weigel, die Witwe Brechts war ihre zentrale Förderin
Ort der Veranstaltung
Das Thalia Theater im Herzen Hamburgs vereint Klassiker, Uraufführungen und einzigartige Projekte internationaler Künstlerinnen und Künstler. Als eines der drei Hamburger Staatstheater bietet das Thalia Theater ein Programm für eine moderne, interkulturelle Stadtgesellschaft.
Zwischen Binnenalster und Mönckebergstraße findet sich das imposante Theatergebäude im Kern der Stadt. Das alte Gebäude des Thalia Theaters wurde von den Architekten Franz Georg Stammann und Auguste de Meuron konzipiert und im Jahre 1843 gegenüber dem heutigen Bau errichtet. Der größere Neubau wurde 1912 unter Leitung des Regisseurs Leopold Jessner am Pferdemarkt, heute Gerhart-Hauptmann-Platz, mit 1300 Plätzen eröffnet. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude weitgehend zerstört, Ende der fünfziger Jahre restauriert und im Dezember 1960 wiedereröffnet. Neben zahlreichen Auszeichnungen zeugen auch internationale Einladungen vom Renommee des Theaters. So werden Inszenierungen oftmals auch als Teil internationaler Festivals in Avignon, Bejing, Bogotá, Moskau, New York, Rio de Janeiro, Seoul, Shanghai oder St. Petersburg aufgeführt. Erleben Sie Inszenierungen von internationaler Bedeutung und lassen Sie sich überwältigen von einem hochkarätigen Ensemble, das jedes Schauspiel zu etwas Einzigartigem macht. Aufführungen finden Sie im Großen Haus am Alstertor sowie weitere Stücke in der Spielstätte in Altona und dem Thalia in der Gaußstraße. Ein abwechlsungreiches Programm an Veranstaltungen bietet auch die zugehörige Theaterbar Nachtaysl.
Dank der zentralen Lage in der Hamburger Innenstadt sind das Thalia Theater und die Bar Nachtasyl perfekt an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Für die Anreise mit dem PKW stehen ebenfalls Parkmöglichkeiten in der direkten Umgebung zu Verfügung.
Zwischen Binnenalster und Mönckebergstraße findet sich das imposante Theatergebäude im Kern der Stadt. Das alte Gebäude des Thalia Theaters wurde von den Architekten Franz Georg Stammann und Auguste de Meuron konzipiert und im Jahre 1843 gegenüber dem heutigen Bau errichtet. Der größere Neubau wurde 1912 unter Leitung des Regisseurs Leopold Jessner am Pferdemarkt, heute Gerhart-Hauptmann-Platz, mit 1300 Plätzen eröffnet. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude weitgehend zerstört, Ende der fünfziger Jahre restauriert und im Dezember 1960 wiedereröffnet. Neben zahlreichen Auszeichnungen zeugen auch internationale Einladungen vom Renommee des Theaters. So werden Inszenierungen oftmals auch als Teil internationaler Festivals in Avignon, Bejing, Bogotá, Moskau, New York, Rio de Janeiro, Seoul, Shanghai oder St. Petersburg aufgeführt. Erleben Sie Inszenierungen von internationaler Bedeutung und lassen Sie sich überwältigen von einem hochkarätigen Ensemble, das jedes Schauspiel zu etwas Einzigartigem macht. Aufführungen finden Sie im Großen Haus am Alstertor sowie weitere Stücke in der Spielstätte in Altona und dem Thalia in der Gaußstraße. Ein abwechlsungreiches Programm an Veranstaltungen bietet auch die zugehörige Theaterbar Nachtaysl.
Dank der zentralen Lage in der Hamburger Innenstadt sind das Thalia Theater und die Bar Nachtasyl perfekt an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Für die Anreise mit dem PKW stehen ebenfalls Parkmöglichkeiten in der direkten Umgebung zu Verfügung.