Eingeschlossene Gesellschaft
theaterlust produktions GmbH  
Tickets ab 29,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Stadt Crailsheim - Ressort Soziales & Kultur , Schloßplatz 2, 74564 Crailsheim, Deutschland
Tickets
Veranstaltungsinfos
„Ab der fünften Klasse wird den Kindern erklärt, dass sie es mit dieser oder jener Einstellung niemlas zum Abitur bringen. Aber woher soll denn ein Zehnjähriger eine Einstellung haben? Was soll das? Warum werden die Jungs und Mädchen dazu gezwungen, alles gleichzeitig gleich gut zu können? Das sind doch keine Brühwürfel mit gleicher Kantenlänge und gleichem Geschmack. Das sind Menschen“. (Manfred Prohaska)
Nur ein Punkt fehlt Fabian Prohaska für die Zulassung zum Abitur. Ein einziger, verdammter Punkt! Und das alles nur, weil sein Lateinlehrer Herr Engelhardt, ein Pädagoge alter Schule, die um zwei Minuten verspätete Abgabe von Fabians Hausarbeit aus Prinzip nicht akzeptieren wollte. Fabians Vater, Manfred Prohaska kann es nicht fassen und beschließt, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. An einem Freitagnachmittag stürmt er das Lehrerzimmer von Fabians Schule, um den Korinthenkacker von Lateinlehrer zur Rede zu stellen. Klaus Engelhardt ist noch anwesend. Und mit ihm die Französisch-Kollegin Lohmann sowie die Herren Arndt, Vogel und Mertens. Alle fünf befinden sich mental bereits im Wochenende und zeigen deshalb nur wenig Interesse an dem Anliegen des aufgebrachten Vaters. Nur die ebenfalls noch anwesende Referendarin Bettina Schuster verströmt noch Ambition. „Am Freitagnachmittag nach 15 Uhr geht das schon gar nicht“, befindet Kollegin Lohmann. Und weil sich der arrivierte Lehrkörper an diesem Punkt ausnahmsweise mal einig ist, wollen alle gehen. Manfred Prohaska sieht rot und zieht eine Pistole. Keiner kommt mehr raus. Was nun folgt ist ein höchst unterhaltsames Kammerspiel erster Güte. Vater Prohaska gibt den arroganten Paukern genau eine Stunde für eine spontane Noten-Konferenz, deren Ergebnis für ihn bereits feststeht: Fabian soll diesen Punkt erhalten und damit auch die Zulassung zum Abitur.
Manfred Prohaska hat die Rechnung aber ohne die Lehrer gemacht. Seine „Geiseln“ verhalten sich längst nicht so, wie man es von ebensolchen erwartet. Die von Prohaska vorgegebene Stunde wird weidlich für Diskussion und Streit über fast alles genutzt. Um den Schüler Fabian geht es dabei allerdings nur ganz am Rande. Viel wichtiger scheint die Klärung so elementarer Fragen zu sein, wie zum Beispiel: wer sich wann morgens auf den falschen Parkplatz gestellt hat oder ob der etwas zu saloppe Sport-Kollege Mertens tatsächlich Schülerinnen schwängert und wessen Unterrichtsmethoden man eh schon immer zum Kotzen fand… Zwischen Filterkaffee und unkorrigierten Hausarbeiten wird mit viel Emotion und Sarkasmus alte Schmutzwäsche gewaschen, bis hin zur einen oder anderen kleinen Handgreiflichkeit.
Nur ein Punkt fehlt Fabian Prohaska für die Zulassung zum Abitur. Ein einziger, verdammter Punkt! Und das alles nur, weil sein Lateinlehrer Herr Engelhardt, ein Pädagoge alter Schule, die um zwei Minuten verspätete Abgabe von Fabians Hausarbeit aus Prinzip nicht akzeptieren wollte. Fabians Vater, Manfred Prohaska kann es nicht fassen und beschließt, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. An einem Freitagnachmittag stürmt er das Lehrerzimmer von Fabians Schule, um den Korinthenkacker von Lateinlehrer zur Rede zu stellen. Klaus Engelhardt ist noch anwesend. Und mit ihm die Französisch-Kollegin Lohmann sowie die Herren Arndt, Vogel und Mertens. Alle fünf befinden sich mental bereits im Wochenende und zeigen deshalb nur wenig Interesse an dem Anliegen des aufgebrachten Vaters. Nur die ebenfalls noch anwesende Referendarin Bettina Schuster verströmt noch Ambition. „Am Freitagnachmittag nach 15 Uhr geht das schon gar nicht“, befindet Kollegin Lohmann. Und weil sich der arrivierte Lehrkörper an diesem Punkt ausnahmsweise mal einig ist, wollen alle gehen. Manfred Prohaska sieht rot und zieht eine Pistole. Keiner kommt mehr raus. Was nun folgt ist ein höchst unterhaltsames Kammerspiel erster Güte. Vater Prohaska gibt den arroganten Paukern genau eine Stunde für eine spontane Noten-Konferenz, deren Ergebnis für ihn bereits feststeht: Fabian soll diesen Punkt erhalten und damit auch die Zulassung zum Abitur.
Manfred Prohaska hat die Rechnung aber ohne die Lehrer gemacht. Seine „Geiseln“ verhalten sich längst nicht so, wie man es von ebensolchen erwartet. Die von Prohaska vorgegebene Stunde wird weidlich für Diskussion und Streit über fast alles genutzt. Um den Schüler Fabian geht es dabei allerdings nur ganz am Rande. Viel wichtiger scheint die Klärung so elementarer Fragen zu sein, wie zum Beispiel: wer sich wann morgens auf den falschen Parkplatz gestellt hat oder ob der etwas zu saloppe Sport-Kollege Mertens tatsächlich Schülerinnen schwängert und wessen Unterrichtsmethoden man eh schon immer zum Kotzen fand… Zwischen Filterkaffee und unkorrigierten Hausarbeiten wird mit viel Emotion und Sarkasmus alte Schmutzwäsche gewaschen, bis hin zur einen oder anderen kleinen Handgreiflichkeit.
Ort der Veranstaltung
3.500 Quadratmeter Industriecharme vom Allerfeinsten – das bietet die Eventlocation Hangar im baden-württembergischen Crailsheim. Einst als Militärflugplatz angelegt, ist der Hangar heute eine unverwechselbar ausgefallene Veranstaltungshalle mit Format.
1935 wurde der Hangar etwas außerhalb von Crailsheim gebaut. Damals diente er noch den Militärflugzeugen, bis nach dem Zweiten Weltkrieg hier Unterkünfte für so genannte Displaced Persons und wohnungslose Crailsheimer entstanden sind. In den Folgejahren geriet der Hangar in Vergessenheit, bis 2006 hier die private Veranstaltungsreise „Kultur im Hangar“ gestartet wurde. Seit der umfassenden Umgestaltung 2013 erstrahlt der Hangar in einem modernen und zugleich markant-historischen Glanz. Hier trifft modernste Technik auf stilvolles Ambiente. Herz des Hangars ist der circa 1.100 Qaudratmeter große stützfreie Saal, in welchem bis zu 2700 Personen Platz finden! Die industrielle Architektur mit großen Fenstern und Stahlkonstruktionen sorgt neben der Licht-und Tontechnik für eine einzigartige Atmosphäre.
Egal ob Theater, Comedy oder Konzerte – im Hangar in Crailsheim kommt jede Art von Event perfekt zur Geltung! Durch die etwa abgelegene Lage empfiehlt es sich mit dem Auto anzureisen. Bahn-Reisende fahren bis zum Bahnhof Crailsheim und weiter mit dem Taxi bis zur Event-Location.
1935 wurde der Hangar etwas außerhalb von Crailsheim gebaut. Damals diente er noch den Militärflugzeugen, bis nach dem Zweiten Weltkrieg hier Unterkünfte für so genannte Displaced Persons und wohnungslose Crailsheimer entstanden sind. In den Folgejahren geriet der Hangar in Vergessenheit, bis 2006 hier die private Veranstaltungsreise „Kultur im Hangar“ gestartet wurde. Seit der umfassenden Umgestaltung 2013 erstrahlt der Hangar in einem modernen und zugleich markant-historischen Glanz. Hier trifft modernste Technik auf stilvolles Ambiente. Herz des Hangars ist der circa 1.100 Qaudratmeter große stützfreie Saal, in welchem bis zu 2700 Personen Platz finden! Die industrielle Architektur mit großen Fenstern und Stahlkonstruktionen sorgt neben der Licht-und Tontechnik für eine einzigartige Atmosphäre.
Egal ob Theater, Comedy oder Konzerte – im Hangar in Crailsheim kommt jede Art von Event perfekt zur Geltung! Durch die etwa abgelegene Lage empfiehlt es sich mit dem Auto anzureisen. Bahn-Reisende fahren bis zum Bahnhof Crailsheim und weiter mit dem Taxi bis zur Event-Location.