Veranstaltungsinfos
Der Aufbruch in die Moderne oder doch das Verharren in starrer Tradition? Unterschiedliche Welten prallen dicht aufeinander, manifestieren sich in Gebäuden und in den Künsten. Mittelalterromantik und Dürer versus Nackttänze und Flachdachgebäude. Eine spannende und wegweisende Zeit, die Ära der Weimarer Republik, nicht nur am Bauhaus – auch in Nürnberg.
In diesem faszinierenden und zugleich unterhaltsam-informierenden Bühnenereignis blickt das Theater rote Bühne in Kooperation mit dem Historiker Dr. Alexander Schmidt mittels Szenen, Projektionen, Tanz und Musik durch die Schlüssellöcher bedeutender Nürnberger Gebäude. Wir erleben rasanten Steptanz im Apollo Theater, geheime Gespräche mit Karl Bröger in der Fränkischen Tagespost und wilde Flappergirls im Bäckerhof. Über unseren Köpfen findet im Büro des Generaldirektors der Bing Blechspielzeugfabrik eine folgenschwere Krisensitzung statt, genau in diesem Gebäude, in dem sich heute das Theater rote Bühne befindet. Im Opernhaus wird klassisch auf Spitze getanzt, gleichzeitig lässt im Wintergarten Varieté eine Burlesque-Diva stilvoll die Hüllen fallen. Das erste Flachdachgebäude Nürnbergs, der „Schocken“, erntet Spott und Häme, während in Messthalers Intimem Theater trotz Protestaktionen der Nationalsozialisten die Dreigroschenoper gefeiert wird.
Konzept, Szenen, Choreografien: Julia Kempken
Texte und Projektionen: Dr. Alexander Schmidt
Szenische Einstudierung: Maria Kempken
Regieassistenz: Michael Liebig
Darsteller*innen: Franziska Baumann, Julia Kempken, Stefan Rieger
Tänzer*innen und Kleindarsteller*innen:
Buzz und Ellora Braun (Steptanz), Julia Babari + n.N. (Ballett), „Sweet Chili“ (Burlesque), Gabriela Rufino + Gottfried Roth + Judith Ampofo + Sarah Weber + Kira-Marie Bieger + Jackie Conforti (Charleston)
In diesem faszinierenden und zugleich unterhaltsam-informierenden Bühnenereignis blickt das Theater rote Bühne in Kooperation mit dem Historiker Dr. Alexander Schmidt mittels Szenen, Projektionen, Tanz und Musik durch die Schlüssellöcher bedeutender Nürnberger Gebäude. Wir erleben rasanten Steptanz im Apollo Theater, geheime Gespräche mit Karl Bröger in der Fränkischen Tagespost und wilde Flappergirls im Bäckerhof. Über unseren Köpfen findet im Büro des Generaldirektors der Bing Blechspielzeugfabrik eine folgenschwere Krisensitzung statt, genau in diesem Gebäude, in dem sich heute das Theater rote Bühne befindet. Im Opernhaus wird klassisch auf Spitze getanzt, gleichzeitig lässt im Wintergarten Varieté eine Burlesque-Diva stilvoll die Hüllen fallen. Das erste Flachdachgebäude Nürnbergs, der „Schocken“, erntet Spott und Häme, während in Messthalers Intimem Theater trotz Protestaktionen der Nationalsozialisten die Dreigroschenoper gefeiert wird.
Konzept, Szenen, Choreografien: Julia Kempken
Texte und Projektionen: Dr. Alexander Schmidt
Szenische Einstudierung: Maria Kempken
Regieassistenz: Michael Liebig
Darsteller*innen: Franziska Baumann, Julia Kempken, Stefan Rieger
Tänzer*innen und Kleindarsteller*innen:
Buzz und Ellora Braun (Steptanz), Julia Babari + n.N. (Ballett), „Sweet Chili“ (Burlesque), Gabriela Rufino + Gottfried Roth + Judith Ampofo + Sarah Weber + Kira-Marie Bieger + Jackie Conforti (Charleston)
Ort der Veranstaltung
Das nostalgische Theater rote Bühne ist in den historischen Räumen der ehemaligen Bing-Blechspielzeugfabrik untergebracht, womit es bis heute das Ambiente der 1920er Jahre ausstrahlt. Rote Teppiche, Vorhänge und Wände prägen das Erscheinungsbild des freien Theaters mit 110 Sitzplätzen, das 2006 von der Schauspielerin, Tänzerin und Sängerin Julia Kempken ins Leben gerufen wurde.
Von Revuen und Komödien über Doku-Fiction-Theater und Burlesque-Shows bis hin zu Konzerten – das hauseigene Programm zeichnet sich vor allem durch seine Vielfalt aus. Ergänzt wird das Angebot durch Gastauftritte renommierter Kabarettistinnen und Kabarettisten, Gesangsensembles, Drag-Kunstschaffenden sowie Comediennes und Comedians. Im Foyer lädt zudem eine Bar dazu ein, vor der Vorstellung oder in den Pausen aus einer vielfältigen Getränkeauswahl und kleinen Snacks zu wählen.
Das Theater liegt etwa zwei Kilometer östlich des Hauptbahnhofs und ist bequem mit Bus oder S-Bahn erreichbar. Außerdem befinden sich in unmittelbarer Nähe kostenfreie Parkmöglichkeiten.
Von Revuen und Komödien über Doku-Fiction-Theater und Burlesque-Shows bis hin zu Konzerten – das hauseigene Programm zeichnet sich vor allem durch seine Vielfalt aus. Ergänzt wird das Angebot durch Gastauftritte renommierter Kabarettistinnen und Kabarettisten, Gesangsensembles, Drag-Kunstschaffenden sowie Comediennes und Comedians. Im Foyer lädt zudem eine Bar dazu ein, vor der Vorstellung oder in den Pausen aus einer vielfältigen Getränkeauswahl und kleinen Snacks zu wählen.
Das Theater liegt etwa zwei Kilometer östlich des Hauptbahnhofs und ist bequem mit Bus oder S-Bahn erreichbar. Außerdem befinden sich in unmittelbarer Nähe kostenfreie Parkmöglichkeiten.