Ein verborgenes Leben
Veranstalter:
Lagerhalle e.V. , Rolandsmauer 26, 49074 Osnabrück, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Filmreihe „Geschichte(n) sehen“
Zum Antikriegstag: Das historische Drama beruht auf dem realen Fall des österreichischen Bauers und Kriegsdienstverweigerers Franz Jägerstätter (1907-1943). Nach der Annektion Österreichs durch Hitler-Deutschland lebt er mit seiner Frau Fani und drei kleinen Töchtern in St. Radegund, einer kleinen Gemeinde in Oberösterreich. Im Dorf macht er aus seiner Ablehnung der NS-Ideologie keinen Hehl. Im Zweiten Weltkrieg lehnt der gläubige Katholik es ab, für den NS-Staat zu kämpfen. Wegen dieser Überzeugung werden er und seine Familie im Dorf zu Außenseitern und zunehmend abgelehnt. Als er 1943 zur Truppe eingezogen werden soll, verweigert er den Eid auf Adolf Hitler aus Gewissensgründen. Jägerstätter wird festgenommen, nach Berlin gebracht und vor dem Reichskriegsgericht wegen „Zersetzung der Wehrkraft“ angeklagt…
Regisseur-Legende Terrence Malick eignet sich diesen historischen Stoff in seiner unverwechselbaren Weise an und verwebt ihn zu einem bewegenden Bekenntnis für eine Ethik des Widerstands.
(A Hidden Life) D/ USA 2019, FSK.12, 174 Min.; Regie: Terrence Malick. Mit August Diehl, Valerie Pachner, Maria Simon, Tobias Moretti, Bruno Ganz u.a.
Die Filmreihe ist eine Kooperation zwischen dem Museumsquartier Osnabrück, der Lagerhalle e.V. und dem Filmfest Osnabrück.
Zum Antikriegstag: Das historische Drama beruht auf dem realen Fall des österreichischen Bauers und Kriegsdienstverweigerers Franz Jägerstätter (1907-1943). Nach der Annektion Österreichs durch Hitler-Deutschland lebt er mit seiner Frau Fani und drei kleinen Töchtern in St. Radegund, einer kleinen Gemeinde in Oberösterreich. Im Dorf macht er aus seiner Ablehnung der NS-Ideologie keinen Hehl. Im Zweiten Weltkrieg lehnt der gläubige Katholik es ab, für den NS-Staat zu kämpfen. Wegen dieser Überzeugung werden er und seine Familie im Dorf zu Außenseitern und zunehmend abgelehnt. Als er 1943 zur Truppe eingezogen werden soll, verweigert er den Eid auf Adolf Hitler aus Gewissensgründen. Jägerstätter wird festgenommen, nach Berlin gebracht und vor dem Reichskriegsgericht wegen „Zersetzung der Wehrkraft“ angeklagt…
Regisseur-Legende Terrence Malick eignet sich diesen historischen Stoff in seiner unverwechselbaren Weise an und verwebt ihn zu einem bewegenden Bekenntnis für eine Ethik des Widerstands.
(A Hidden Life) D/ USA 2019, FSK.12, 174 Min.; Regie: Terrence Malick. Mit August Diehl, Valerie Pachner, Maria Simon, Tobias Moretti, Bruno Ganz u.a.
Die Filmreihe ist eine Kooperation zwischen dem Museumsquartier Osnabrück, der Lagerhalle e.V. und dem Filmfest Osnabrück.
Ort der Veranstaltung
In einer ehemaligen Eisenwarenlagerhalle, mitten in der historischen Altstadt Osnabrücks, existiert seit den 70er Jahren eine Kulturinstitution, die sich selbst als Soziokulturelles Zentrum versteht und somit auf die Förderung von künstlerischem Austausch und der Integration verschiedener sozialer Schichten, Nationalitäten und Altersgruppen ausgelegt ist.
Programmvielfalt ist hier mit Sicherheit kein Fremdwort: Es gibt Musik, Theater, Kabarett, Kleinkunst, Veranstaltungen für Kinder und sogar ein Filmkunstkino, das bereits mit dem Kinoprogrammpreis Niedersachsen/Bremen ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus wird auch einiges für kulturelle und politische Bildung getan: Verschiedene Projekte, Vorträge oder Workshops mit unterschiedlichen Themen und Schwerpunkten ermöglichen eine aktive Teilnahme. So kommt die Lagerhalle auf insgesamt 500 Veranstaltungen im Jahr und zählt mehr als 160.000 Besucher aus Osnabrück und der Region. Die Räumlichkeiten des Gebäudes bestehen aus einem 200 m² großen Saal der je nach Bestuhlung zwischen 250 und 450 Personen aufnehmen kann sowie dem „Spitzboden“, der Empore, einem Werkraum und sechs Seminarräumen.
Hier gilt: Kultur für Alle! Egal ob Jung oder Alt, Groß oder Klein, Arm oder Reich,… in der Lagerhalle in Osnabrück ist jeder Mensch willkommen.
Programmvielfalt ist hier mit Sicherheit kein Fremdwort: Es gibt Musik, Theater, Kabarett, Kleinkunst, Veranstaltungen für Kinder und sogar ein Filmkunstkino, das bereits mit dem Kinoprogrammpreis Niedersachsen/Bremen ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus wird auch einiges für kulturelle und politische Bildung getan: Verschiedene Projekte, Vorträge oder Workshops mit unterschiedlichen Themen und Schwerpunkten ermöglichen eine aktive Teilnahme. So kommt die Lagerhalle auf insgesamt 500 Veranstaltungen im Jahr und zählt mehr als 160.000 Besucher aus Osnabrück und der Region. Die Räumlichkeiten des Gebäudes bestehen aus einem 200 m² großen Saal der je nach Bestuhlung zwischen 250 und 450 Personen aufnehmen kann sowie dem „Spitzboden“, der Empore, einem Werkraum und sechs Seminarräumen.
Hier gilt: Kultur für Alle! Egal ob Jung oder Alt, Groß oder Klein, Arm oder Reich,… in der Lagerhalle in Osnabrück ist jeder Mensch willkommen.