Veranstaltungsinfos
VOR DEM THEATERVERGNÜGEN EMPFEHLEN WIR:
SPEISEN IM SCHARFRICHTERRESTAURANT ODER IM ROMANTISCHEN ARKADENINNENHOF. DIENSTAG BIS SAMSTAG AB 17 UHR
TISCHRESERVIERUNG ERBETEN UNTER 0851 - 35 900
Foto: Stephan Minx
Carmen hat vor einigen Monaten beschlossen, als Hikikomori zu leben. Der Egersdörfer hat zuerst geglaubt, dass sie sich einen schlimmen Schnupfen zugezogen habe, weil er wieder nur halb zugehört hat. Aber es handelt sich hier weder um eine Infektionskrankheit, noch um eine Methode, Selbstmord zu begehen, indem man sich einen Dolch in den Bauch steckt. Als Hikikomori werden in Japan Menschen bezeichnet, die sich nahezu komplett von der Welt abwenden und als Einsiedler nur noch in den eigenen vier Wänden existieren. Höchstwahrscheinlich ist der Egersdörfer daran schuld, dass es mit der Carmen soweit gekommen ist. Auch dem Nachbarn Rene Eichhorn hat der Egersdörfer so schwer zugesetzt, dass dieser sich in therapeutische Behandlung begeben musste. Absicht war das natürlich keine. Aber der Egersdörfer wäre nicht der Egersdörfer, wenn er die neuen Lebensumstände nicht humorvoll für sich nutzen könnte.
Gemeinsam tanzen der cholerische Egers, der quietschvergnügte Nachbar und die bibelfeste Carmen auf einem Minenfeld des schwarzen Humors. Der Zuschauer erlebt an diesem Abend unter anderem eine lustige Teufelsaustreibung, feministischen Biedermeier, brandaktuelle Witze über Testosteron und einen Blick hinter die Kulissen von reichlich übergeschnappten Food-Bloggern.
Von und mit: Matthias Egersdörfer, Andy Maurice Mueller und Claudia Schulz
Kamera/Schnitt: Martin Fürbringer
Regie: André Studt
SPEISEN IM SCHARFRICHTERRESTAURANT ODER IM ROMANTISCHEN ARKADENINNENHOF. DIENSTAG BIS SAMSTAG AB 17 UHR
TISCHRESERVIERUNG ERBETEN UNTER 0851 - 35 900
Foto: Stephan Minx
Carmen hat vor einigen Monaten beschlossen, als Hikikomori zu leben. Der Egersdörfer hat zuerst geglaubt, dass sie sich einen schlimmen Schnupfen zugezogen habe, weil er wieder nur halb zugehört hat. Aber es handelt sich hier weder um eine Infektionskrankheit, noch um eine Methode, Selbstmord zu begehen, indem man sich einen Dolch in den Bauch steckt. Als Hikikomori werden in Japan Menschen bezeichnet, die sich nahezu komplett von der Welt abwenden und als Einsiedler nur noch in den eigenen vier Wänden existieren. Höchstwahrscheinlich ist der Egersdörfer daran schuld, dass es mit der Carmen soweit gekommen ist. Auch dem Nachbarn Rene Eichhorn hat der Egersdörfer so schwer zugesetzt, dass dieser sich in therapeutische Behandlung begeben musste. Absicht war das natürlich keine. Aber der Egersdörfer wäre nicht der Egersdörfer, wenn er die neuen Lebensumstände nicht humorvoll für sich nutzen könnte.
Gemeinsam tanzen der cholerische Egers, der quietschvergnügte Nachbar und die bibelfeste Carmen auf einem Minenfeld des schwarzen Humors. Der Zuschauer erlebt an diesem Abend unter anderem eine lustige Teufelsaustreibung, feministischen Biedermeier, brandaktuelle Witze über Testosteron und einen Blick hinter die Kulissen von reichlich übergeschnappten Food-Bloggern.
Von und mit: Matthias Egersdörfer, Andy Maurice Mueller und Claudia Schulz
Kamera/Schnitt: Martin Fürbringer
Regie: André Studt
Ort der Veranstaltung
Das ScharfrichterHaus in Passau ist harmloser als sein Name klingen mag. Im historischen Stadtgerichtsgefängnis geht es heutzutage viel fröhlicher zu als noch im 13. Jahrhundert. Hier finden nämlich regelmäßig eigensinnige und vor allem lustige Kabarett- und Jazzveranstaltungen statt.
Vom 12. bis 14. Jahrhundert war das alte „Prislig“-Gefängnis das Stadtgerichstgefängis und damit der Ort, an den alle Verbrecher der Stadt Passau gebracht wurden. Der viel gefürchtete Ort fiel im 17. Jahrhundert einem Stadtbrand zum Opfer und wurde danach nur noch Scharfrichterhaus genannt und nicht mehr als Gefängnis genutzt. Namensgeber waren eine um die Jahrhundertwende in München tätige Kabarettgruppe „Die elf Scharfrichter“. Bei der Renovierung des Scharfrichterhauses wurde äußerst behutsam umgegangen weshalb das gesamte Haus noch seinen Charme alter Zeiten besitzt. In den 1970er Jahren wurde das Gebäude zu einem Kellerlokal umfunktioniert und beherbergte damals eher links-orientierte Studenten. Zu dieser Zeit trat hier sogar Ottfried Fischer auf, noch bevor er als Bulle von Tölz bekannt wurde. Seitdem hat sich viel getan im Scharfrichterhaus und es hat sich zu einer der bedeutendsten Jazz-und Kabarettbühnen Passaus entwickelt. Im Erdgeschoss und Innenhof befindet sich ein Restaurant, das besonders im Sommer in äußerst reizvoller Atmosphäre seine Gäste mit österreichischen Schmankerln verwöhnt. Neben der Kabarettbühne und dem Restaurant mitsamt Jahrhundertwende-Mobiliar beherbergt das Scharfrichterhaus auch noch ein Kino, das vornehmlich Arthouse-Filme zeigt.
Lassen Sie sich verwöhnen in diesen über 800 Jahre alten Mauern und genießen Sie ein Programm, das sowohl Körper als auch Geist anregt. Vom Passauer Hautbahnhof erreichen Sie das Scharfrichterhaus ganz bequem über einen circa 15-minütigen Spaziergang entlang der Donau immer mit Blick auf die österreichischen Nachbarn. Aufgrund seiner zentralen Lagen an der Schneise, wo Donau und Inn aufeinander treffen, gibt es nicht allzu viele Parkplätze in der Umgebung. Es ist zu empfehlen den PKW in einem von Passaus Parkhäusern abzustellen.
Vom 12. bis 14. Jahrhundert war das alte „Prislig“-Gefängnis das Stadtgerichstgefängis und damit der Ort, an den alle Verbrecher der Stadt Passau gebracht wurden. Der viel gefürchtete Ort fiel im 17. Jahrhundert einem Stadtbrand zum Opfer und wurde danach nur noch Scharfrichterhaus genannt und nicht mehr als Gefängnis genutzt. Namensgeber waren eine um die Jahrhundertwende in München tätige Kabarettgruppe „Die elf Scharfrichter“. Bei der Renovierung des Scharfrichterhauses wurde äußerst behutsam umgegangen weshalb das gesamte Haus noch seinen Charme alter Zeiten besitzt. In den 1970er Jahren wurde das Gebäude zu einem Kellerlokal umfunktioniert und beherbergte damals eher links-orientierte Studenten. Zu dieser Zeit trat hier sogar Ottfried Fischer auf, noch bevor er als Bulle von Tölz bekannt wurde. Seitdem hat sich viel getan im Scharfrichterhaus und es hat sich zu einer der bedeutendsten Jazz-und Kabarettbühnen Passaus entwickelt. Im Erdgeschoss und Innenhof befindet sich ein Restaurant, das besonders im Sommer in äußerst reizvoller Atmosphäre seine Gäste mit österreichischen Schmankerln verwöhnt. Neben der Kabarettbühne und dem Restaurant mitsamt Jahrhundertwende-Mobiliar beherbergt das Scharfrichterhaus auch noch ein Kino, das vornehmlich Arthouse-Filme zeigt.
Lassen Sie sich verwöhnen in diesen über 800 Jahre alten Mauern und genießen Sie ein Programm, das sowohl Körper als auch Geist anregt. Vom Passauer Hautbahnhof erreichen Sie das Scharfrichterhaus ganz bequem über einen circa 15-minütigen Spaziergang entlang der Donau immer mit Blick auf die österreichischen Nachbarn. Aufgrund seiner zentralen Lagen an der Schneise, wo Donau und Inn aufeinander treffen, gibt es nicht allzu viele Parkplätze in der Umgebung. Es ist zu empfehlen den PKW in einem von Passaus Parkhäusern abzustellen.