Edgar Selge - Juras letzter Winter
Veranstalter:
LITERATURHAUS FRANKFURT e.V. , Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt am Main, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Das Literaturhaus Frankfurt im Schauspiel Frankfurt
Die Veranstaltung findet nur vor Ort statt.
Donnerstag 08.10.26 / 20 h
Edgar Selge: Juras letzter Winter
Moderation: Shirin Sojitrawalla
Saalticket 30 / 12 Euro
„Besser kann man nicht schreiben.“ – Süddeutsche Zeitung
Nach dem wunderbaren Erfolg seines Debüts „Hast du uns endlich gefunden“ befasst sich Edgar Selge erneut mit den dunklen Jahren der deutschen wie der eigenen Geschichte. In „Juras letzter Winter“ (Rowohlt) stößt der Erzähler, Edgar, auf das Schicksal eines Jungen, der während der Blockade Leningrads durch die deutsche Wehrmacht verhungert ist. Jura hat ein Tagebuch hinterlassen, das Edgar immer wieder liest, sodass er bald glaubt, den Jungen zu kennen. Jura wird zur Romanfigur, wie Edgar auch … Der Autor Edgar Selge setzt einem jungen Menschen, der von den Nazis ermordet wurde, ein Denkmal und lässt ihn für seine Leserinnen und Leser lebendig werden. Das Gespräch leitet die Kritikerin Shirin Sojitrawalla.
Eine Veranstaltung des Literaturhauses Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt. Karten beim Schauspiel und unter www.schauspielfrankfurt.de. Es gelten die dortigen Ermäßigungen.
Foto: © Muriel Liebmann
Die Veranstaltung findet nur vor Ort statt.
Donnerstag 08.10.26 / 20 h
Edgar Selge: Juras letzter Winter
Moderation: Shirin Sojitrawalla
Saalticket 30 / 12 Euro
„Besser kann man nicht schreiben.“ – Süddeutsche Zeitung
Nach dem wunderbaren Erfolg seines Debüts „Hast du uns endlich gefunden“ befasst sich Edgar Selge erneut mit den dunklen Jahren der deutschen wie der eigenen Geschichte. In „Juras letzter Winter“ (Rowohlt) stößt der Erzähler, Edgar, auf das Schicksal eines Jungen, der während der Blockade Leningrads durch die deutsche Wehrmacht verhungert ist. Jura hat ein Tagebuch hinterlassen, das Edgar immer wieder liest, sodass er bald glaubt, den Jungen zu kennen. Jura wird zur Romanfigur, wie Edgar auch … Der Autor Edgar Selge setzt einem jungen Menschen, der von den Nazis ermordet wurde, ein Denkmal und lässt ihn für seine Leserinnen und Leser lebendig werden. Das Gespräch leitet die Kritikerin Shirin Sojitrawalla.
Eine Veranstaltung des Literaturhauses Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt. Karten beim Schauspiel und unter www.schauspielfrankfurt.de. Es gelten die dortigen Ermäßigungen.
Foto: © Muriel Liebmann
Ort der Veranstaltung
Das Schauspiel Frankfurt genießt in ganz Deutschland einen ausgezeichneten Ruf: Als größtes Sprechtheater der Rhein-Main-Region bespielt es mit seinem Ensemble vier Spielorte und arbeitete schon unter zahlreichen namhaften Regisseuren.
Bereits Ende des 18. Jahrhunderts verfügte Frankfurt über ein festes Theatergebäude. 1902 bezog das Theater Frankfurt dann sein neues Zuhause, einen beeindruckenden Jugendstilbau, in dem es bis 1963 beheimatet war. Seitdem hat das Theater sein Refugium in der Doppelanlage, in der auch die Oper untergebracht ist, gefunden. Während seiner Zeit war das Theater einige Male Ort diverser Besetzungen: 1981 besetzte die RAF das Gebäude, 1985 Zuschauer, um die Aufführung eines umstrittenen Stücks zu verhindern. Zahlreiche gefeierte Aufführungen haben in den letzten Jahrzehnten dafür gesorgt, dass das Theater Frankfurt ein hervorragendes Renommee genießt. Ein engagiertes Ensemble mit großartigen Schauspielern, kulturinteressiertes Publikum und nicht zuletzt erstklassige Intendanten machen das Haus zu einem wahren Theaterwunder in Deutschland.
Fast 700 Zuschauer genießen im Schauspielhaus beste Sicht und Akustik auf die größte Sprechbühne Deutschlands. Im Gegensatz zu den roten Samtsesseln im Großen Haus ist der Saal der Kammerspiele in elegantem Schwarz gehalten und lenkt so die Aufmerksamkeit ganz auf das Geschehen auf der Bühne. In der Box, dem kleinsten Spielort, erhalten junge Talente regelmäßig die Gelegenheit, sich vor Publikum zu präsentieren – Theater hautnah ist hier die Devise. Mit dem Bockenheimer Depot verfügt das Schauspiel Frankfurt zudem über eine Bühne in außergewöhnlichem, traditionsreichem Ambiente.
Bereits Ende des 18. Jahrhunderts verfügte Frankfurt über ein festes Theatergebäude. 1902 bezog das Theater Frankfurt dann sein neues Zuhause, einen beeindruckenden Jugendstilbau, in dem es bis 1963 beheimatet war. Seitdem hat das Theater sein Refugium in der Doppelanlage, in der auch die Oper untergebracht ist, gefunden. Während seiner Zeit war das Theater einige Male Ort diverser Besetzungen: 1981 besetzte die RAF das Gebäude, 1985 Zuschauer, um die Aufführung eines umstrittenen Stücks zu verhindern. Zahlreiche gefeierte Aufführungen haben in den letzten Jahrzehnten dafür gesorgt, dass das Theater Frankfurt ein hervorragendes Renommee genießt. Ein engagiertes Ensemble mit großartigen Schauspielern, kulturinteressiertes Publikum und nicht zuletzt erstklassige Intendanten machen das Haus zu einem wahren Theaterwunder in Deutschland.
Fast 700 Zuschauer genießen im Schauspielhaus beste Sicht und Akustik auf die größte Sprechbühne Deutschlands. Im Gegensatz zu den roten Samtsesseln im Großen Haus ist der Saal der Kammerspiele in elegantem Schwarz gehalten und lenkt so die Aufmerksamkeit ganz auf das Geschehen auf der Bühne. In der Box, dem kleinsten Spielort, erhalten junge Talente regelmäßig die Gelegenheit, sich vor Publikum zu präsentieren – Theater hautnah ist hier die Devise. Mit dem Bockenheimer Depot verfügt das Schauspiel Frankfurt zudem über eine Bühne in außergewöhnlichem, traditionsreichem Ambiente.