Eala

EALA lädt zum SYMPOSION.
Im ursprünglichen Sinn des Wortes ist das Symposion ein gemeinsames Trinken und Denken. Bei Platon
sitzen Männer am Tisch und sprechen über Liebe und das gute Leben. Die klügste weibliche Stimme des
Abends gehört Diotima. Nur sitzt sie nicht mit am Tisch. Sokrates spricht für sie.
Gut zweieinhalb-tausend Jahre später dreht EALA die Sitzordnung um.
Die SYMPOSION-Tour im März 2027 holt die weibliche Stimme an den Tisch – und gibt ihr das
Mikrofon. Der Name ist Programm: Menschen kommen zusammen. Es wird gespielt, gesprochen,
getrunken, gestritten und getanzt. Auch hier geht es um Exzess. Aber nicht um Rausch als Selbstzweck. Es
geht um das, was im Rausch nach oben kommt.
EALA macht Musik über Widersprüche. Über das Schöne im Hässlichen und das Hässliche im Schönen.
Über Liebe, wenn sie wehtut. Über Zukunftsangst, wenn doch gerade eigentlich getanzt wird. Über das, was
wir von unseren Eltern mitbekommen haben und irrtümlicherweise für die eigene Stimme hielten.
Ihre Songs nehmen diese Dinge ernst. Sich selbst nicht immer.
Liebe und Macht. Feminismus. Familie, Generationelles Trauma. Begehren. Scham. Zukunft. Die alten
Fragen in einer neuen Welle.
EALA gibt darauf keine Antworten.
Sie stellt sie in den Raum, führt sie ins Licht der Bühne...und das Konzert wird zum Symposion. Musik,
Gespräch, Inszenierung und Publikum gehören zusammen. Positionen dürfen aufeinanderprallen.
Widersprüche dürfen stehen bleiben. Man darf in Frage stellen. Man darf seine Meinung ändern.
Und man darf dazu tanzen.
Diese Gleichzeitigkeit begleitet EALA von Anfang an. In der vierteiligen Live-Reihe „Leergut Sessions“
brachte sie zwölf Musiker zusammen und zeigte früh, dass ihre Songs größer gedacht sind als der klassische
Singer-Songwriter-Rahmen.
Mit ihrer großartigen Live-Band spielte sie Supportshows für Acts wie RIAN, Ok.Danke.Tschüss, Marlo
Grosshardt und TIAVO sowie zahlreiche Festivalauftritte und ihre erste Tour. Aus den Begegnungen auf
und hinter der Bühne entstanden inzwischen auch musikalische Kollaborationen: Gemeinsam mit Marlo
Grosshardt veröffentlichte EALA 2026 die Single „Kleinstadtpropaganda“. Auch mit TIAVO ist ein Feature
entstanden. Die Zusammenarbeiten zeigen, wo EALA innerhalb der aktuellen deutschsprachigen
Musiklandschaft ihren Platz findet: zwischen Alternative Pop, Rock und einer neuen Generation von
KünstlerInnen, die Haltung nicht mit Humorlosigkeit verwechselt.

Bereits 2022 wurde EALA beim „Treffen junge Musikszene“ der Berliner Festspiele ausgezeichnet und für
den Popkurs der Hochschule für Musik und Theater Hamburg ausgewählt. Im Juli 2024 gewann sie
gemeinsam mit ihrer Band den Panikpreis der Udo-Lindenberg-Stiftung.
Im November 2026 erscheint schließlich ihr Debütalbum „manchmal.oft.immer“. Die erste Albumhälfte
„Manchmal.Oft.“ ist bereits veröffentlicht und gibt einen Vorgeschmack auf ein Album, das EALAs
Widersprüche nicht auflösen, sondern konsequent ausleben will.
Wir haben was zu besprechen.
SYMPOSION-TOUR 2027
Quelle: OHA! Music GmbH
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