Bild: DREI VERSUCHE DER GOJIFIZIERUNG

DREI VERSUCHE DER GOJIFIZIERUNG

Ein Dokumentarfilm von Michaela Kobsa-Mark  

An der Dreikönigskirche 1a
01097 Dresden

Tickets ab 13,20 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Societätstheater GmbH Dresden , An der Dreikönigskirche 1a, 01097 Dresden, Deutschland

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1. Kategorie
Voll
je 13,20 €

Ermäßigt
je 8,80 €

Soliticket
je 33,00 €

Summe 0,00 €

Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungen werden gegen Vorlage eines gültigen Berechtigungsausweises für Kinder, Schüler, Studenten, Auszubildende, Rentner, Arbeitslose (ALG I und II), Schwerbeschädigte (ab 80%) sowie Inhaber des Dresdenpasses gewährt. Weitere Ermäßigungen für Bürgergeld-Empfänger, Inhaber eines Ehrenamtspasses und Inhaber des Dresdenpasses an der Abendkasse des Theaters.
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Veranstaltungsinfos

Einer in Berlin lebenden Jüdin reicht’s. Sie beschließt, in drei Versuchen herauszufinden, ob und wie sie aufhören kann, Jüdin zu sein. In ihrem Dokumentarfilm begleitet Michaela Kobsa-Mark ihren eigenen humorvollen, ehrlichen und zunehmend widersprüchlichen Versuch, eine »Goje« – also eine Nichtjüdin – zu werden. Dabei begegnet sie Gojs und Juden gleichermaßen und stößt auf Fragen, die größer sind als ihr Experiment: Wem gehört das Jüdischsein? Wer definiert es – die Deutschen oder die Juden? Und was passiert, wenn der Versuch, das Judentum hinter sich zu lassen, am Ende vielleicht jüdischer macht als je zuvor? Der Film blickt mit Witz, Nähe und großer Offenheit auf diasporische Identitäten in Deutschland, auf Minderheitenzugehörigkeit, Deutschsein und die Sehnsucht, sich selbst neu zu verorten. Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit der Regisseurin statt.

Michaela Kobsa-Mark ist eine amerikanisch-deutsch-österreichische Dokumentarfilmerin; ihre Arbeit verbindet ethnografische Praxis, partizipative Methoden, Humor und Intimität.

Regie, Produktion, Schnitt: Michaela Kobsa-Mark | DOP: Markus Ott, Amnon »Nono« Bikovsky | Set-Ton: Skye Macdonald | Sound Design: Perschya Chehrazi | Color Grading: Markus Ott | Produktionsassistenz: Wal Solon, Leyzer Ber, Lara Gottschalk | Dramaturgisches Feedback: Revan Sarikaya

Entstanden im Rahmen von LABA: A Laboratory for Jewish Culture Residency.

Dauer: 48 Minuten (Film)

Deutsch und Englisch mit englischen Untertiteln.

Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit der Regisseurin statt.

Ort der Veranstaltung

Ein historisches Gebäude, ein tolles Programm und eine Bühne, die Platz für Künstler aus dem In- und Ausland bieten. Das ist das Societaetstheater in Dresden. Es schafft den Balanceakt zwischen dem Glanz der vergangenen Jahrhunderte und dem Zauber moderner Inszenierungen.

1779 begann die erste, sehr kurze Nutzung des Societaetstheaters. Nach fünfzig Jahren wurde das Projekt auf Eis gelegt. Mit dem Schauspiel „Die Erinnerung“ schloss das Theater vorrübergehend. Und die Erinnerung an diese Tage veranlasste den Verein „Societaetstheater e. V.“ den Spielbetrieb Ende der 1990er-Jahre wieder aufzunehmen. Seitdem bieten die restaurierten Räumlichkeiten Platz für zwei Bühnen, einen Spielraum im Foyer und eine Bühne im barocken Garten. Ein modernes Theater mit Schwerpunkt auf Sprech-, Tanz-, Musik-, und Figurentheater hat hier Einzug gehalten. Des Weiteren finden hier Werkstattveranstaltungen und Festivals statt.

Das älteste Bürgertheater Dresdens mit der einzigen Gartenbühne Dresdens ist ein Must-See. Neben Zwinger, Frauenkirche und Semperoper gehört dieses Theater zu den Hauptattraktionen der wunderschönen Stadt an der Elbe.
Societaetstheater
An der Dreikönigskirche 1a
01097 Dresden
Societaetstheater