Veranstaltungsinfos
Drei Jahre, nachdem Jeanne d'Arc auf dem Scheiterhaufen in Rouen verbrannt wurde, taucht bei Metz eine Frau auf, die ihr verblüffend ähnlich sieht. Einige Wochen später suchen die Brüder von Jeanne d'Arc die Frau und bestätigen, es sei ihre Schwester. Die Inquisition scheint die falsche Jeanne d'Arc hingerichtet zu haben.
Jeanne heiratet in Arlon den Ritter des Armoises und mischt sich in die Kurfürstenwahlen im Deutschen Reich ein. Bald sind mehrere Inquisitoren an ihr interessiert und wollen sie vernehmen. Jeanne des Armoises findet Zuflucht bei der Herzogin von Luxemburg und verbringt viel Zeit auf dem Bockfelsen, bis schließlich der französische König Karl IV. sie treffen möchte.
Die Figur der Jeanne des Armoises ist fast so sagenhaft wie die tatsächliche Jeanne d'Arc. Ihr Leben ist abenteuerlich und voller Anekdoten.
Rafael Kohn untersucht anhand der historischen Figur gesellschaftliche Strukturen der Jetztzeit. Machtstrukturen, Familienstrukturen und Genderstrukturen werden anhand der falschen Jeanne d'Arc hinterfragt. Fern vom Mythos der Heiligen Johanna von Orléans ist Claude des Armoises keine Jungfrau, sondern Mutter von zwei Kindern und Ehefrau des Ritters des Armoises. Trotz allem tritt sie in Männerkleidung auf und mischt sich in das politische Geschehen ihrer Zeit ein und kann als Vorreiterin der feministischen Bewegung verstanden werden. Sie konnte reiten und fechten und ließ ihre Kinder in der Obhut ihres Mannes, während sie den Hochadel frequentierte, sich in politische Angelegenheiten mischte und durch Deutschland und Frankreich reiste.
In Open-Air-Veranstaltungen auf der Burg Landeck (Klingenmünster) wird die Produktion des Kasemattentheaters Luxemburg als Gastspiel der Kulturinitiative Untere Winzergasse e.V. unter Regie von Sara Goerres präsentiert mit
- Brigitte Urhausen:
geb. 1980 in Luxemburg. Studium an der staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. 2004-2009 Engagement am Pfalztheater Kaiserslautern. Seit 2009 freiberuflich u.a. Staatstheater Karlsruhe, Theater Trier, Pfalztheater Kaiserslautern, Ruhrfestspiele Recklinghausen, Deutsches Theater Berlin und immer wieder an den Theatern in Luxemburg. 2023 erhält sie den Luxemburger Theaterpreis.
In Deutschland und Luxemburg ist sie regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, u.a. in der Netlix-Serie 'Capitani' und in der ZDFneo-Serie 'Was wir fürchten'. Seit 2019 gehört sie als Hauptkommissarin Esther Baumann zum Team des 'saarländischen Tatorts'. Außerdem wirkt sie regelmäßig in Hörspielproduktionen mit und spricht seit 2013 die Kommissarin Amélie Gentner im SR 'Radio Tatort'.
- Adrian Rinck (A.R.T. Trio, Piano):
ist Pianist, Komponist, Arrangeur und Musikpädagoge. Er leitet die Kreismusikschule SÜW und hält Seminare zu Improvisation und 'Musik und Menschenrechte' u.a. an der Universität Kaiserslautern-Landau.
Zunächst studierte er Schulmusik mit klassischer Ausrichtung am Klavier und nahm parallel Unterricht bei Jazz-Pianist und Arrangeur Wolfgang Klockewitz am Konservatorium Karlsruhe. Danach absolvierte er das Diplom in 'Jazz und populäre Musik' an der Musikhochschule Saarbrücken bei Prof. Georg Ruby. Zurzeit ist er einer der privilegierten Schüler des weltbekannten Jazzpianisten Richie Beirach. Neben zahlreichen Live-Konzerten folgten viele Fernseh-, Radio- und Studioproduktionen mit seiner Band 'Gretchens Pudel', zum Beispiel mit Konstantin Wecker.
- Julian Losigkeit (A.R.T. Trio, Schlagzeug):
ist als Schlagzeuger, Produzent, Komponist und Dozent seit seinem Jazzstudium an der Musikhochschule Mannheim aus der regionalen Musikszene nicht mehr weg zu denken. Mit seinem melodischen und fließenden Spiel ist er Teil zahlreicher Projekte verschiedener Genres. Aufgewachsen im Tonstudio wurde dem gebürtigen Südpfälzer der musikalische Blick für das Ganze in die Wiege gelegt. Diese Natürlichkeit bringt er mit in sein professionelles Schaffen als Künstler.
- Jan Kappes (A.R.T. Trio, Bass):
studierte Kontrabass an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart bei Prof. Mini Schulz. Er ist Mitglied des musikalischen Ensembles im Alten Schauspielhaus Stuttgart und Bassist der Gruppe 'Gretchens Pudel'. Außerdem ist Jan Mikio Kappes mit seiner eigenen Band 'MIKIO' und anderen Formationen inner- und außerhalb Deutschlands zu hören.
Copyright Foto: Kulturinitiative Untere Winzergasse e.V.
Jeanne heiratet in Arlon den Ritter des Armoises und mischt sich in die Kurfürstenwahlen im Deutschen Reich ein. Bald sind mehrere Inquisitoren an ihr interessiert und wollen sie vernehmen. Jeanne des Armoises findet Zuflucht bei der Herzogin von Luxemburg und verbringt viel Zeit auf dem Bockfelsen, bis schließlich der französische König Karl IV. sie treffen möchte.
Die Figur der Jeanne des Armoises ist fast so sagenhaft wie die tatsächliche Jeanne d'Arc. Ihr Leben ist abenteuerlich und voller Anekdoten.
Rafael Kohn untersucht anhand der historischen Figur gesellschaftliche Strukturen der Jetztzeit. Machtstrukturen, Familienstrukturen und Genderstrukturen werden anhand der falschen Jeanne d'Arc hinterfragt. Fern vom Mythos der Heiligen Johanna von Orléans ist Claude des Armoises keine Jungfrau, sondern Mutter von zwei Kindern und Ehefrau des Ritters des Armoises. Trotz allem tritt sie in Männerkleidung auf und mischt sich in das politische Geschehen ihrer Zeit ein und kann als Vorreiterin der feministischen Bewegung verstanden werden. Sie konnte reiten und fechten und ließ ihre Kinder in der Obhut ihres Mannes, während sie den Hochadel frequentierte, sich in politische Angelegenheiten mischte und durch Deutschland und Frankreich reiste.
In Open-Air-Veranstaltungen auf der Burg Landeck (Klingenmünster) wird die Produktion des Kasemattentheaters Luxemburg als Gastspiel der Kulturinitiative Untere Winzergasse e.V. unter Regie von Sara Goerres präsentiert mit
- Brigitte Urhausen:
geb. 1980 in Luxemburg. Studium an der staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. 2004-2009 Engagement am Pfalztheater Kaiserslautern. Seit 2009 freiberuflich u.a. Staatstheater Karlsruhe, Theater Trier, Pfalztheater Kaiserslautern, Ruhrfestspiele Recklinghausen, Deutsches Theater Berlin und immer wieder an den Theatern in Luxemburg. 2023 erhält sie den Luxemburger Theaterpreis.
In Deutschland und Luxemburg ist sie regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, u.a. in der Netlix-Serie 'Capitani' und in der ZDFneo-Serie 'Was wir fürchten'. Seit 2019 gehört sie als Hauptkommissarin Esther Baumann zum Team des 'saarländischen Tatorts'. Außerdem wirkt sie regelmäßig in Hörspielproduktionen mit und spricht seit 2013 die Kommissarin Amélie Gentner im SR 'Radio Tatort'.
- Adrian Rinck (A.R.T. Trio, Piano):
ist Pianist, Komponist, Arrangeur und Musikpädagoge. Er leitet die Kreismusikschule SÜW und hält Seminare zu Improvisation und 'Musik und Menschenrechte' u.a. an der Universität Kaiserslautern-Landau.
Zunächst studierte er Schulmusik mit klassischer Ausrichtung am Klavier und nahm parallel Unterricht bei Jazz-Pianist und Arrangeur Wolfgang Klockewitz am Konservatorium Karlsruhe. Danach absolvierte er das Diplom in 'Jazz und populäre Musik' an der Musikhochschule Saarbrücken bei Prof. Georg Ruby. Zurzeit ist er einer der privilegierten Schüler des weltbekannten Jazzpianisten Richie Beirach. Neben zahlreichen Live-Konzerten folgten viele Fernseh-, Radio- und Studioproduktionen mit seiner Band 'Gretchens Pudel', zum Beispiel mit Konstantin Wecker.
- Julian Losigkeit (A.R.T. Trio, Schlagzeug):
ist als Schlagzeuger, Produzent, Komponist und Dozent seit seinem Jazzstudium an der Musikhochschule Mannheim aus der regionalen Musikszene nicht mehr weg zu denken. Mit seinem melodischen und fließenden Spiel ist er Teil zahlreicher Projekte verschiedener Genres. Aufgewachsen im Tonstudio wurde dem gebürtigen Südpfälzer der musikalische Blick für das Ganze in die Wiege gelegt. Diese Natürlichkeit bringt er mit in sein professionelles Schaffen als Künstler.
- Jan Kappes (A.R.T. Trio, Bass):
studierte Kontrabass an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart bei Prof. Mini Schulz. Er ist Mitglied des musikalischen Ensembles im Alten Schauspielhaus Stuttgart und Bassist der Gruppe 'Gretchens Pudel'. Außerdem ist Jan Mikio Kappes mit seiner eigenen Band 'MIKIO' und anderen Formationen inner- und außerhalb Deutschlands zu hören.
Copyright Foto: Kulturinitiative Untere Winzergasse e.V.
Teilnahmebedingungen
Teilnahmebedingungen
Sofern zusätzlich ein Essen gebucht wurde, wird das Essen ab 18 Uhr angeboten.
Ort der Veranstaltung
Die Burg Landeck bei Klingenmünster ist in vieler Hinsicht außergewöhnlich: Sie besitzt nicht nur den höchsten und besterhaltenen Bergfried der Pfalz, sondern ist auch noch sehr untypisch gebaut. Hier gibt es viel zu sehen und das sollten Sie sich nicht entgehen lassen.
Wie bei den meisten Pfälzer Burgen lässt sich auch hier der Baubeginn nicht genau datieren. Wahrscheinlich um 1200 wurde die jüngste der Burgen in Klingenmünster erbaut, um die blühende Benediktinerabtei im Ort zu schützen. Dabei zeichnet sich die Burg Landeck nicht durch eine exponierte und schwer einnehmbare Lage aus, sondern wurde am Rande des Waldes inmitten von Feldern errichtet. Um dieses Manko wettzumachen, wurde eine sehr massive Bauweise verwendet, wodurch eine erstaunliche Festung entstand. Vor allem der 23 Meter hohe Bergfried zeugt von der Absicht, das Land rings um den beschaulichen Weinort Klingenmünster trotz der Lage gut überschauen zu können.
Auch heute noch hat man von der Plattform des stolzen Bergfrieds eine wundervolle Sicht über die Rheinebene bis hin zu den Bergen des Schwarzwaldes. Im Inneren der Burg kann man sich von Schautafeln und Fundstücken über das Leben und die Geschichte Burg Landecks informieren lassen.
Wie bei den meisten Pfälzer Burgen lässt sich auch hier der Baubeginn nicht genau datieren. Wahrscheinlich um 1200 wurde die jüngste der Burgen in Klingenmünster erbaut, um die blühende Benediktinerabtei im Ort zu schützen. Dabei zeichnet sich die Burg Landeck nicht durch eine exponierte und schwer einnehmbare Lage aus, sondern wurde am Rande des Waldes inmitten von Feldern errichtet. Um dieses Manko wettzumachen, wurde eine sehr massive Bauweise verwendet, wodurch eine erstaunliche Festung entstand. Vor allem der 23 Meter hohe Bergfried zeugt von der Absicht, das Land rings um den beschaulichen Weinort Klingenmünster trotz der Lage gut überschauen zu können.
Auch heute noch hat man von der Plattform des stolzen Bergfrieds eine wundervolle Sicht über die Rheinebene bis hin zu den Bergen des Schwarzwaldes. Im Inneren der Burg kann man sich von Schautafeln und Fundstücken über das Leben und die Geschichte Burg Landecks informieren lassen.