Die Optimistinnen - Nach dem Roman von Gün Tank
Veranstalter:
Stadt Wolfenbüttel | Kulturbüro , Stadtmarkt 3-6, 38300 Wolfenbüttel, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Die Optimistinnen
Nach dem Roman von Gün Tank
Deutschland 1973: Nour, Tülay, Mercedes, Dede und Cemile kamen zum Arbeiten – aus der Türkei, Spanien, Griechenland, Jugoslawien, Marokko und Italien. Sie vermissen ihre Familien, kämpfen mit harten Arbeitsbedingungen und wissen doch, dass ihre Angehörigen auf das verdiente Geld angewiesen sind. Als »Gäste« behandelt fühlen sie sich jedoch kaum. Besonders die 22‑jährige Nour, die selbstbewusst Minirock trägt und von ihrem Vater zur Kämpferin erzogen wurde, beginnt gemeinsam mit ihren Freundinnen Fragen zu stellen. Ein Bericht über einen Frauenstreik der 1920er-Jahre wird für sie zum Auslöser, selbst für bessere Bedingungen einzutreten.
Die jungen Frauen fordern verbesserte Unterkünfte, faire Arbeitsbedingungen, Deutschkurse und höheren Lohn. Unter dem Ruf »Eine Mark mehr!« organisieren sie sich und beginnen ihren Arbeitskampf.
Gün Tanks Roman »Die Optimistinnen« erzählt die Geschichte dieser Streiks im Jahr 1973 aus selten beleuchteter weiblicher Perspektive. Der Theatertext von Murat Yeginer macht die Solidarität, Stärke und Bedeutung dieser Frauen sichtbar – ein berührender, informativer Theaterabend mit viel Musik aus den Herkunftsländern der Protagonistinnen.
Regie: Murat Yeginer
Produktion: Schauspielbühnen in Stuttgart (Altes Schauspielhaus), Tournee-Theater Thespiskarren
Foto: © Freepik
Nach dem Roman von Gün Tank
Deutschland 1973: Nour, Tülay, Mercedes, Dede und Cemile kamen zum Arbeiten – aus der Türkei, Spanien, Griechenland, Jugoslawien, Marokko und Italien. Sie vermissen ihre Familien, kämpfen mit harten Arbeitsbedingungen und wissen doch, dass ihre Angehörigen auf das verdiente Geld angewiesen sind. Als »Gäste« behandelt fühlen sie sich jedoch kaum. Besonders die 22‑jährige Nour, die selbstbewusst Minirock trägt und von ihrem Vater zur Kämpferin erzogen wurde, beginnt gemeinsam mit ihren Freundinnen Fragen zu stellen. Ein Bericht über einen Frauenstreik der 1920er-Jahre wird für sie zum Auslöser, selbst für bessere Bedingungen einzutreten.
Die jungen Frauen fordern verbesserte Unterkünfte, faire Arbeitsbedingungen, Deutschkurse und höheren Lohn. Unter dem Ruf »Eine Mark mehr!« organisieren sie sich und beginnen ihren Arbeitskampf.
Gün Tanks Roman »Die Optimistinnen« erzählt die Geschichte dieser Streiks im Jahr 1973 aus selten beleuchteter weiblicher Perspektive. Der Theatertext von Murat Yeginer macht die Solidarität, Stärke und Bedeutung dieser Frauen sichtbar – ein berührender, informativer Theaterabend mit viel Musik aus den Herkunftsländern der Protagonistinnen.
Regie: Murat Yeginer
Produktion: Schauspielbühnen in Stuttgart (Altes Schauspielhaus), Tournee-Theater Thespiskarren
Foto: © Freepik
Ort der Veranstaltung
In Wolfenbüttel, der Wirkungsstätte Gotthold Ephraim Lessings, einem der bedeutendsten Dichter der deutschen Aufklärung, existiert seit 1909 das nach ihm benannte „Lessingtheater“ und bereichert das Kulturangebot der Region seitdem mit hochklassigem Theaterprogramm.
Nachdem das Haus im Jahre 2007 aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen wurde, feierte es am 24. Mai 2013 seine Wiedereröffnung. Vor allem technisch wurden das Gebäude und die Bühne auf den neusten Stand gebracht, ohne dabei jedoch das historische, denkmalgeschützte Erscheinungsbild zu verändern. Auf der flexibel nutzbaren Bühne, sollen nun jährlich bis zu 170 Veranstaltungen wie beispielsweise Theateraufführungen oder Konzerte stattfinden. Außerdem werden theaterpädagogische Projekte angeboten, die sich vor allem an Schüler und Lehrer, aber auch an sonstige Theaterbegeisterte und –interessierte richten um diesen die Welt des Theaters näher zu bringen sowie erste Schauspiel- oder Tanzerfahrung zu verschaffen.
Lessing hat das deutsche Theater mit seinen Stücken wie „Nathan der Weise“, die auch heute noch aufgeführt werden, maßgeblich geprägt. Das Lessingtheater ist jedoch nicht nur für Lessing-Liebhaber, sondern aufgrund seines vielfältigen und abwechslungsreichen Veranstaltungsangebots für alle Freunde der Kultur absolut empfehlenswert.
Nachdem das Haus im Jahre 2007 aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen wurde, feierte es am 24. Mai 2013 seine Wiedereröffnung. Vor allem technisch wurden das Gebäude und die Bühne auf den neusten Stand gebracht, ohne dabei jedoch das historische, denkmalgeschützte Erscheinungsbild zu verändern. Auf der flexibel nutzbaren Bühne, sollen nun jährlich bis zu 170 Veranstaltungen wie beispielsweise Theateraufführungen oder Konzerte stattfinden. Außerdem werden theaterpädagogische Projekte angeboten, die sich vor allem an Schüler und Lehrer, aber auch an sonstige Theaterbegeisterte und –interessierte richten um diesen die Welt des Theaters näher zu bringen sowie erste Schauspiel- oder Tanzerfahrung zu verschaffen.
Lessing hat das deutsche Theater mit seinen Stücken wie „Nathan der Weise“, die auch heute noch aufgeführt werden, maßgeblich geprägt. Das Lessingtheater ist jedoch nicht nur für Lessing-Liebhaber, sondern aufgrund seines vielfältigen und abwechslungsreichen Veranstaltungsangebots für alle Freunde der Kultur absolut empfehlenswert.