Die Jüdin von Toledo
Cie. Freaks und Fremde  
Tickets ab 19,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Vogtland Kultur GmbH , Weinholdstraße 7, 08468 Reichenbach im Vogtland, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Die Jüdin von Toledo
Cie. Freaks und Fremde nach Lion Feuchtwanger
Szenische Tiefenbohrung mit Motiven von Lion Feuchtwanger.
Mit Texten von Hannah Arendt, Youssef Chahine, Kristo Šagor, Klaus Theweleit.
Eine Hommage an 1700 Jahre Judentum in Deutschland und an die friedenstiftende Kraft von Mischgesellschaften.
Im Zusammenspiel von Menschen und Marionetten entsteht auf der Bühne ein zeitüberspannendes Tableau, vor dem sich Historisches und Märchenhaftes zu Geschichte verweben.
Feuchtwangers Roman zeichnet die Bemühungen des jüdischen Kaufmanns Jehuda Ibn Esra nach, ein friedliches, kulturvolles und properierendes Kastilien zu entwickeln. Sein Einfluss am Hofe König Alfonsos ist gewaltig und auch wenn der Herrscher ungehobelt und kriegslüstern ist, so ringt Jehuda ihm doch etliche Zugeständnisse ab, erreicht Unglaubliches für Kastilien und erringt letztlich auch das Vertrauen des Königs. Nicht alle Kräfte in Kastilien sehen das mit Wohlwollen - die politische Lage ist angespannt, hier werden stets Sündenböcke und einfache Antworten gebraucht. Die Liebe zwischen Jehudas Tochters Raquel und König Alfonso scheint inmitten der politischen Wirren, der Macht- und Glaubenskämpfe auf wie eine Insel der Möglichkeiten - und zugleich bringt sie alles ins Wanken. Als der Krieg schließlich ausbricht, brutal und niederschmetternd endet, sind die Schuldigen schnell gefunden: die Juden. Es endet, wie so oft: tragisch - und die Täter sind die, die wir gemeinhin, die "normalen Menschen" nennen ...
Fünf Darsteller/innen, fünf Marionetten, eine Drehbühne, etliche Bücher, Projektionen und Musik verweben sich hier zu einem spannenden und unterhaltsamen Stück Theater auf der Basis eines historischen Romans.
Künstlerisches Team und Darsteller: Kathleen Gaube, Ariella Hirshfeld, Sabine Köhler, Dirk Neumann, Heiki Ikkola
Puppenbau: Christian Werdin
Musik: Frieder Zimmermann
Video, Schnitt, Mapping: Beate Gbureck
Licht: Josia Werth
Mitarbeit Regie: Jörg Lehmann
Dieses Gastspiel wurde möglich durch die Förderung der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen im Rahmen des Themenjahres TACHELES 2026.
Cie. Freaks und Fremde nach Lion Feuchtwanger
Szenische Tiefenbohrung mit Motiven von Lion Feuchtwanger.
Mit Texten von Hannah Arendt, Youssef Chahine, Kristo Šagor, Klaus Theweleit.
Eine Hommage an 1700 Jahre Judentum in Deutschland und an die friedenstiftende Kraft von Mischgesellschaften.
Im Zusammenspiel von Menschen und Marionetten entsteht auf der Bühne ein zeitüberspannendes Tableau, vor dem sich Historisches und Märchenhaftes zu Geschichte verweben.
Feuchtwangers Roman zeichnet die Bemühungen des jüdischen Kaufmanns Jehuda Ibn Esra nach, ein friedliches, kulturvolles und properierendes Kastilien zu entwickeln. Sein Einfluss am Hofe König Alfonsos ist gewaltig und auch wenn der Herrscher ungehobelt und kriegslüstern ist, so ringt Jehuda ihm doch etliche Zugeständnisse ab, erreicht Unglaubliches für Kastilien und erringt letztlich auch das Vertrauen des Königs. Nicht alle Kräfte in Kastilien sehen das mit Wohlwollen - die politische Lage ist angespannt, hier werden stets Sündenböcke und einfache Antworten gebraucht. Die Liebe zwischen Jehudas Tochters Raquel und König Alfonso scheint inmitten der politischen Wirren, der Macht- und Glaubenskämpfe auf wie eine Insel der Möglichkeiten - und zugleich bringt sie alles ins Wanken. Als der Krieg schließlich ausbricht, brutal und niederschmetternd endet, sind die Schuldigen schnell gefunden: die Juden. Es endet, wie so oft: tragisch - und die Täter sind die, die wir gemeinhin, die "normalen Menschen" nennen ...
Fünf Darsteller/innen, fünf Marionetten, eine Drehbühne, etliche Bücher, Projektionen und Musik verweben sich hier zu einem spannenden und unterhaltsamen Stück Theater auf der Basis eines historischen Romans.
Künstlerisches Team und Darsteller: Kathleen Gaube, Ariella Hirshfeld, Sabine Köhler, Dirk Neumann, Heiki Ikkola
Puppenbau: Christian Werdin
Musik: Frieder Zimmermann
Video, Schnitt, Mapping: Beate Gbureck
Licht: Josia Werth
Mitarbeit Regie: Jörg Lehmann
Dieses Gastspiel wurde möglich durch die Förderung der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen im Rahmen des Themenjahres TACHELES 2026.
Ort der Veranstaltung
Das Neuberinhaus in Reichenbach im Vogtland gilt als das zentrale Kultur- und Veranstaltungshaus der sächsischen Region. Benannt nach der in Reichenbach geborenen Theaterpionierin Friederike Caroline Neuber, führt die Spielstätte das künstlerische Erbe ihrer Namenspatronin fort und verbindet historische Tradition mit einem zeitgemäßen Eventprogramm. Als soziokulturelles Zentrum etabliert, bietet das Haus einen festen Rahmen für professionelle Theateraufführungen, Konzerte, Kabarettabende, Ausstellungen und Tagungen.
Neben namhaften Gastspielen und Tourneeproduktionen prägt starkes ehrenamtliches Engagement das tägliche Geschehen. Die flexibel nutzbaren Säle machen das Neuberinhaus zu einem Treffpunkt für alle Generationen, an dem regionale Vereine, Initiativen und Kulturschaffende aktiv zusammenarbeiten. Ob Sinfoniekonzerte, moderne Bühnenshows, Lesungen oder Bürgerforen – die Räumlichkeiten sind für ein breites Spektrum an Formatgrößen ausgelegt. Die Einrichtung versteht sich dabei als offener Raum für gesellschaftlichen Austausch, bei dem soziokulturelle Teilhabe und das gemeinsame Gestalten von Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.
Mit seiner zentralen Lage und vielseitigen Infrastruktur gehört das Neuberinhaus zu den wichtigsten Säulen des kulturellen Lebens in Südwestsachsen. Es liegt etwa 15 Gehminuten vom Reichenbacher Bahnhof entfernt. Wer mit dem Auto anreist findet in der Umgebung öffentliche kostenpflichtige Parkplätze.
Neben namhaften Gastspielen und Tourneeproduktionen prägt starkes ehrenamtliches Engagement das tägliche Geschehen. Die flexibel nutzbaren Säle machen das Neuberinhaus zu einem Treffpunkt für alle Generationen, an dem regionale Vereine, Initiativen und Kulturschaffende aktiv zusammenarbeiten. Ob Sinfoniekonzerte, moderne Bühnenshows, Lesungen oder Bürgerforen – die Räumlichkeiten sind für ein breites Spektrum an Formatgrößen ausgelegt. Die Einrichtung versteht sich dabei als offener Raum für gesellschaftlichen Austausch, bei dem soziokulturelle Teilhabe und das gemeinsame Gestalten von Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.
Mit seiner zentralen Lage und vielseitigen Infrastruktur gehört das Neuberinhaus zu den wichtigsten Säulen des kulturellen Lebens in Südwestsachsen. Es liegt etwa 15 Gehminuten vom Reichenbacher Bahnhof entfernt. Wer mit dem Auto anreist findet in der Umgebung öffentliche kostenpflichtige Parkplätze.