DIE JÜDIN VON TOLEDO
Cie. Freaks und Fremde nach Lion Feuchtwanger  
Tickets ab 24,20 €
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Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Societätstheater GmbH Dresden , An der Dreikönigskirche 1a, 01097 Dresden, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Feuchtwangers Roman führt zurück ins mittelalterliche Spanien. Es sind unruhige Zeiten, das Leben wird von Kriegen zerrissen, obgleich nirgends sonst in Europa die unterschiedlichsten Kulturen so fruchtbar und eng miteinander verbunden waren. Doch das goldene Zeitalter des legendären Al-Andalus ist vorbei. Muslimische und christliche Fundamentalisten stehen sich erbittert gegenüber und kämpfen um die Macht. Im Zusammenspiel von Menschen und Marionetten entsteht ein zeitüberspannendes Tableau, in dem sich Historisches und Märchenhaftes zu Geschichte verweben, in der selbst der Autor in Gestalt einer Puppe den eigenen Faden bis ins Heute weiterspinnt.
Feuchtwanger zeichnet die Bemühungen des jüdischen Kaufmanns Jehuda Ibn Esra nach, ein friedliches, kulturvolles und prosperierendes Kastilien zu entwickeln. Sein Einfluss am Hofe König Alfonsos ist gewaltig. Auch wenn der Herrscher ungehobelt und kriegslüstern ist, so ringt Jehuda ihm doch etliche Zugeständnisse ab, erreicht Unglaubliches für Kastilien und erringt letztlich auch das Vertrauen des Königs. Nicht alle Kräfte in Kastilien sehen das mit Wohlwollen - die politische Lage ist angespannt, Sündenböcke und einfache Antworten werden gebraucht.
Die Liebe zwischen Jehudas Tochter Raquel und König Alfonso, zwischen einer Jüdin und einem christlichen Herrscher, scheint inmitten der politischen Wirren, der Macht- und Glaubenskämpfe auf wie eine Insel der Möglichkeiten. Zugleich bringt sie alles ins Wanken. Als der Krieg schließlich ausbricht, brutal und niederschmetternd endet, sind die Schuldigen schnell gefunden: die Juden. Es endet, wie so oft: tragisch - und die Täter sind die, die wir gemeinhin die »normalen Menschen« nennen. Auch der weltberühmte Autor Lion Feuchtwanger musste vor den Nazis aus Deutschland fliehen. Das Spannungsfeld zwischen jüdischer Tradition und moderner Weltauffassung hat ihn in seinem Werk immer wieder beschäftigt. In DIE JÜDIN VON TOLEDO beschwört er die Kraft der Liebe und des Friedens inmitten kriegerischer Zeiten.
Stückentwicklung und Spiel: Kathleen Gaube, Ariella Hirshfeld, Sabine Köhler, Heiki Ikkola, Dirk Neumann | Puppenbau: Christian Werdin | Musik: Frieder Zimmermann | Mitarbeit Regie: Jörg Lehmann | Lichtdesign & Technische Leitung: Josia Werth | Videoschnitt und -projektion: Beate Oxenfart | Bühnenbau: Peter Tirpitz | Aufführungsrechte: Verlag Felix Bloch Erben
Premiere: 25.09.2021 am Societaetstheater Dresden
Dauer: 100 Minuten
Alle, die nach der Silvester-Vorstellung noch einen Moment bleiben möchten, sind herzlich eingeladen, mit uns anzustoßen – auf das Alte und das Neue, auf die Hoffnung und die Kunst!
Feuchtwanger zeichnet die Bemühungen des jüdischen Kaufmanns Jehuda Ibn Esra nach, ein friedliches, kulturvolles und prosperierendes Kastilien zu entwickeln. Sein Einfluss am Hofe König Alfonsos ist gewaltig. Auch wenn der Herrscher ungehobelt und kriegslüstern ist, so ringt Jehuda ihm doch etliche Zugeständnisse ab, erreicht Unglaubliches für Kastilien und erringt letztlich auch das Vertrauen des Königs. Nicht alle Kräfte in Kastilien sehen das mit Wohlwollen - die politische Lage ist angespannt, Sündenböcke und einfache Antworten werden gebraucht.
Die Liebe zwischen Jehudas Tochter Raquel und König Alfonso, zwischen einer Jüdin und einem christlichen Herrscher, scheint inmitten der politischen Wirren, der Macht- und Glaubenskämpfe auf wie eine Insel der Möglichkeiten. Zugleich bringt sie alles ins Wanken. Als der Krieg schließlich ausbricht, brutal und niederschmetternd endet, sind die Schuldigen schnell gefunden: die Juden. Es endet, wie so oft: tragisch - und die Täter sind die, die wir gemeinhin die »normalen Menschen« nennen. Auch der weltberühmte Autor Lion Feuchtwanger musste vor den Nazis aus Deutschland fliehen. Das Spannungsfeld zwischen jüdischer Tradition und moderner Weltauffassung hat ihn in seinem Werk immer wieder beschäftigt. In DIE JÜDIN VON TOLEDO beschwört er die Kraft der Liebe und des Friedens inmitten kriegerischer Zeiten.
Stückentwicklung und Spiel: Kathleen Gaube, Ariella Hirshfeld, Sabine Köhler, Heiki Ikkola, Dirk Neumann | Puppenbau: Christian Werdin | Musik: Frieder Zimmermann | Mitarbeit Regie: Jörg Lehmann | Lichtdesign & Technische Leitung: Josia Werth | Videoschnitt und -projektion: Beate Oxenfart | Bühnenbau: Peter Tirpitz | Aufführungsrechte: Verlag Felix Bloch Erben
Premiere: 25.09.2021 am Societaetstheater Dresden
Dauer: 100 Minuten
Alle, die nach der Silvester-Vorstellung noch einen Moment bleiben möchten, sind herzlich eingeladen, mit uns anzustoßen – auf das Alte und das Neue, auf die Hoffnung und die Kunst!
Ort der Veranstaltung
Ein historisches Gebäude, ein tolles Programm und eine Bühne, die Platz für Künstler aus dem In- und Ausland bieten. Das ist das Societaetstheater in Dresden. Es schafft den Balanceakt zwischen dem Glanz der vergangenen Jahrhunderte und dem Zauber moderner Inszenierungen.
1779 begann die erste, sehr kurze Nutzung des Societaetstheaters. Nach fünfzig Jahren wurde das Projekt auf Eis gelegt. Mit dem Schauspiel „Die Erinnerung“ schloss das Theater vorrübergehend. Und die Erinnerung an diese Tage veranlasste den Verein „Societaetstheater e. V.“ den Spielbetrieb Ende der 1990er-Jahre wieder aufzunehmen. Seitdem bieten die restaurierten Räumlichkeiten Platz für zwei Bühnen, einen Spielraum im Foyer und eine Bühne im barocken Garten. Ein modernes Theater mit Schwerpunkt auf Sprech-, Tanz-, Musik-, und Figurentheater hat hier Einzug gehalten. Des Weiteren finden hier Werkstattveranstaltungen und Festivals statt.
Das älteste Bürgertheater Dresdens mit der einzigen Gartenbühne Dresdens ist ein Must-See. Neben Zwinger, Frauenkirche und Semperoper gehört dieses Theater zu den Hauptattraktionen der wunderschönen Stadt an der Elbe.
1779 begann die erste, sehr kurze Nutzung des Societaetstheaters. Nach fünfzig Jahren wurde das Projekt auf Eis gelegt. Mit dem Schauspiel „Die Erinnerung“ schloss das Theater vorrübergehend. Und die Erinnerung an diese Tage veranlasste den Verein „Societaetstheater e. V.“ den Spielbetrieb Ende der 1990er-Jahre wieder aufzunehmen. Seitdem bieten die restaurierten Räumlichkeiten Platz für zwei Bühnen, einen Spielraum im Foyer und eine Bühne im barocken Garten. Ein modernes Theater mit Schwerpunkt auf Sprech-, Tanz-, Musik-, und Figurentheater hat hier Einzug gehalten. Des Weiteren finden hier Werkstattveranstaltungen und Festivals statt.
Das älteste Bürgertheater Dresdens mit der einzigen Gartenbühne Dresdens ist ein Must-See. Neben Zwinger, Frauenkirche und Semperoper gehört dieses Theater zu den Hauptattraktionen der wunderschönen Stadt an der Elbe.