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Die Familie Couperin

Jean-Christophe Dijoux  

Am Schloßpark 7
79189 Bad Krozingen

Tickets ab 25,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Kulturamt Bad Krozingen , Basler Str. 17, 79189 Bad Krozingen, Deutschland

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Fördermitglieder, Kurgäste
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Schüler*innen, Student*innen
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Veranstaltungsinfos

Die Fronde - Louis Couperin: Suite in a-mi-la-re
Das Grand Siècle - Francois Couperin: Prélude Nr. 5 A-Dur aus „L’Art de Toucher le Clavecin“; 7 Stücke aus „Premier Livre de Pièces de Clavecin, V. Ordre A-Dur/a-Moll;
Régence - 5 Stücke aus „Quatrième Livre de Pièces de Clavecin, XXII. Ordre D-Dur/d-Moll
Dämmerung - Armand Couperin: 2 Stücke aus „Pièces de Clavecin“ op. 1
Revolution - Gervais-Francois Couperin: Variationen über „Ah! Ca ira!“

Jean-Christophe Dijoux,
Cembalo, zweimanualig, nach einem anonymen Vorbild, Paris 1677, Nachbau von Malcolm Rose (1988) nach einem Original im Museum of Fine Arts, Boston
Cembalo, zweimanualig, nach Joseph Joannes Couchet, Antwerpen 1680.
Nachbau von John Koster (1983) nach einem Original im Museum of Fine Arts, Boston

Die aus Chaumes-en-Brie in der Nähe von Paris stammende Couperin-Dynastie bestand von 1591 bis 1860 und bescherte Frankreich einige seiner renommiertesten Organisten. Louis Couperins Musik ist nur aus Kopien bekannt und zeigt eine bemerkenswerte Ausdruckskraft. Als Organist Ludwigs XIV. und später des Regenten Philipp II. hinterlässt Louis’ Neffe François Couperin vier Bücher mit Pièces de Clavecin, in denen das Erbe des Grand Siècle allmählich einem stärkeren Italianismus weicht. François' Neffe Armand-Louis, ein talentierter Organist und Improvisator, setzt die französische Cembalotradition fort, aber sein Stil verrät den eher frivolen Geschmack seiner Zeit. Während Armand-Louis am Vorabend der Revolution starb, überlebte ihn sein Sohn Gervais-François um mehr als dreißig Jahre. Der vorletzte Vertreter der Familie ist eine schillernde Persönlichkeit, die bei den ersten Romantikern sowohl Bewunderung als auch Verachtung hervorrief. Dieses Konzert bietet die Gelegenheit, auf zwei verschiedenen Instrumenten die Entwicklung der Musiksprache in einem ebenso vielfältigen wie bewegten historischen Kontext zu hören.

Ort der Veranstaltung

Im Süden von Bad Krozingen erhebt sich in einer malerischen Parkanlage das Schloss der Freiherren von Gleichenstein. Als wunderschönes Renaissancegebäude bildet es den stilvollen Rahmen für die einmaligen Schlosskonzerte, bei denen ausschließlich auf historischen Instrumenten gespielt wird. Diese stammen aus dem Bestand der im Schloss untergebrachten Sammlung historischer Tasteninstrumente.

Als ehemalige Propstei des Klosters St. Blasien wurde das Gebäude 1579 durch den Benediktinerabt Caspar II. errichtet. Im Zuge eines Umbaus im 18. Jahrhundert erhielt es sein heutiges Aussehen: Reiche Stuckarbeiten und die wertvolle Ausstattung des Festsaals stammen aus dieser Zeit. Im Gegensatz zum Interieur, das im Stil des Rokoko gehalten war, wurde das äußere Erscheinungsbild barock gestaltet und entsprach so dem Repräsentationsbedürfnis der damaligen Zeit. Auch die Schlosskapelle aus dem 17. Jahrhundert erhielt zu jener Zeit ein neues Gesicht und beherbergt seitdem neben dem Marienaltar auch ein kunstvolles Rokoko-Interieur. Das Schloss befindet sich heute im Privatbesitz der Familie Dr. Gombert / Gleichenstein.

Die seit 1974 im Schloss befindliche Sammlung, zusammengestellt vom Cembalisten Fritz Neumeyer, umfasst rund 50 historische Tasteninstrumente. Dazu gehören mit Spinett, Regal, Virginale, Cembali und Hammerflügel die wichtigsten Typen ihrer Zeit, die teilweise noch von 1600 stammen. Die sehr gut erhaltenen Instrumente machen es möglich, Musik vom 16. bis zum 19. Jahrhundert in ihrem ursprünglichen Klangbild aufzuführen. So erhält jedes der Schlosskonzerte in Bad Krozingen einen einzigartigen Klang und Charakter, den man so nur selten zu hören bekommt.
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Am Schloßpark 7
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