Die Ballade vom traurigen Café - mit WORTLAUT (Giese/Furch), Albert Koch & Norbert Roschauer
Rainer Furch, Madeleine Giese, Albert Koch, Norbert Roschauer  
Veranstalter:
Kammgarn GmbH , Schoenstr. 10, 67659 Kaiserslautern, Deutschland
Veranstaltungsinfos
DIE BALLADE VOM TRAURIGEN CAFE / The Ballad of the Sad Café
Ein hitzegedörrtes Kaff mit einer Baumwollspinnerei, einer Kirche und einer Sträflingskolonie. Umgeben von Sumpf mitten in Georgia.
Hier betreibt Miss Amelia einen florierenden Kramladen und versorgt die Arbeiter mit selbstgebranntem Whisky. Plötzlich steht vor ihrer Tür ein Buckliger, und behauptet ihr Vetter zu sein. Miss Amelia nimmt ihn bei sich auf und alles ändert sich. Sie eröffnet ein Café, einen Ort, wo man „für ein paar Stunden vergessen kann, dass der Mensch in dieser Welt nicht viel wert ist.“ Nach ein paar leuchtenden Jahren aber kehrt Miss Amelias Ex-Ehemann Marvin Macy aus dem Zuchthaus zurück….
Carson McCullers, für Tennessee Williams „eine der bedeutendsten Autorinnen der Welt“, schreibt mit existenzieller Wucht über die Liebe, die Angst vor dem Verlassenwerden und der Vergänglichkeit. „Die ungeschminkte Wahrheit lautet, dass viele es gar nicht ertragen können, geliebt zu werden.“ Einmal gelesen, kann sich niemand dem poetisch-schwermütigen Zauber dieser tragischen Dreiecksgeschichte entziehen.
Das DUO WORTLAUT (Madeleine Giese und Rainer Furch) bringt sie in einer eigenen Fassung als Live-Hörstück auf die Bühne. „Everything comes out in the blues music, joy, pain, struggle“: Albert Koch und Norbert Roschauer erzählen die “Ballade vom traurigen Café“ ihrerseits auf Bluesharp und Gitarre.
Texte sind zum Lesen da, Bühnenstücke gehören ins Theater, und Live-Musik hört man gemeinhin im Konzertsaal. Interessant wird es, wenn alle drei Komponenten in ungewöhnlichem Ambiente von ebenso nicht alltäglichen Künstlern realisiert werden. In der ausverkauften Schreinerei der KAMMGARN ist dieses in Eigenregie erschaffene interpretatorische Kabinettstück ……auf hoher qualitativer Ebene gelungen. Das preisgekrönte Künstler-Ehepaar Madeleine Giese und Rainer Furch, zusammen das Duo WORTLAUT, hätten keine besseren Protagonisten für das Verfassen und die Aufführung dieser neuen Version von „The Ballad of the Sad Café“ sein können. Beide verstehen sich auch auf der Bühne schier blindlings, was an diesem Premieren-Abend zu einer ungemein sicheren und ausdrucksstarken Darbietung mit wie Zahnräder ineinander greifenden Elementen führte. In freier Rede präsentierten sie das Stück in einem das Kopfkino permanent fordernden lebhaften Dialog, wobei die beiden jeweils konsequent in ihre gespielten Rollen schlüpften. Bluesharp-Meister Albert Koch und der versierte Gitarrist Norbert Roschauer untermalten,verbanden und kommentierten passgenau die gebotenen Texte, die dadurch noch mehr an Kontur und Kraft gewannen. Stehende Ovationen.
Premierenkritik der Rheinpfalz Kaiserslautern / Andreas Keller
Rainer Furch in Neuwied/Rhein geboren und aufgewachsen in Kirn/Nahe, studierte Germanistik, Anglistik und Philosophie in Mainz, arbeitete für Tageszeitungen und das ZDF und spielte in der freien Theaterszene in Rhein-Main (u.a. Mainzer Kammerspiele und Unterhaus). Anschließend absolvierte er eine Ausbildung zum Schauspieler in München. Seit ber 30 Jahren im Festengagement gehört er seit 2001 dem Ensemble des Pfalztheaters an. Eine Auswahl seiner Rollen: Faust, Willy Loman, Karl Moor, Macbeth, König Philipp, George, Petruchio.
Regelmäßig arbeitet er für TV und Film: u.a. Deutscher Schauspielerpreis für »Ein Geschenk der Götter« . Er wirkt in zahlreichen Hörfunkproduktionen mit u. a. in den Reihen »ARD Radio Tatort« und »Nebel heißt Leben rückwärts«. Zudem gastiert er seit über 20 Jahren zusammen mit Madeleine Giese als Duo »Wortlaut« mit zahlreichen musikalisch-literarischen Programmen. 2021 wurde das Duo mit dem Dietrich Oppenberg Medienpreis ausgezeichnet.
Madeleine Giese in Lebach/Saar geboren. Studium an der Hochschule für Musik und Theater Saarbrücken. 1982-2001 diverse Schauspiel-Engagements in Süddeutschland, Studium der Theaterwissenschaft. Seit 1987 Textbeiträge für Kabarett, Rundfunk und Theater. Seit 2002 freiberufliche Autorin von fünf Kriminalromanen (Rowohlt und Aufbau Verlag), einem Roman („Galgenheck“ 2014), mehreren Krimi-Dinnern, Theaterstücken für Kinder ( u.a. „Bremer Stadtmusikanten“) und Erwachsene (u.a. „Wo fängt die Wand an?“ und „Die apokalyptischen Reiter“).
Seit 2009 ist sie feste Hörspielautorin für den ARD Radio-Tatort. Aktuell in ARD Sounds die bereits dritte Staffel der Kurzhörspielserie „Nebel heisst Leben rückwärts“ und ab Herbst der neue Radio-Tatort "Mit dem Rücken zur Wand".
Albert Koch, harmonica, vocals
Geboren in Kaiserslautern. Seit über 50 Jahren spielt er in vielen regionalen und überregionalen Bands und Musikprojekten. Sein Stil wurde u.a. geprägt durch Paul Jones (Bluesband), Norton Buffalo (Steve Miller Band) und "Magik Dick" Salwitz (J. Geils Band). Neben zahlreichen CD - Produktionen mit eigenen Formationen und als Studiomusiker, diversen Rundfunk- und Fernsehauftritten spielte und spielt Albert Koch auf internationalen Boogie- und Bluesfestivals mit namhaften Musikern (Christoph Steinbach, Pete York, Mungo Jerry, Michael Hill, Louisiana Red, Martin Schmitt, Abi Wallenstein, Gottfried Böttger, Heinz Glass u.v.a.m.). Albert Koch fühlt sich in den verschiedensten Genres wohl, seine Leidenschaft gehört jedoch dem Blues. Zur Zeit spielt er in unterschiedlichen Formationen u. a. 'Tin Pan Alley Bluesband', 'Acoustic Blues Community', in mehreren Duos und begleitet musikalisch Lesungen von Madeleine Giese und Rainer Furch oder Andreas Prodehl.
Norbert Roschauer, Gitarre
geboren in Viernheim, studierte Musik an der PH Heidelberg, war freiberuflicher Gitarrelehrer und Leiter einer Gitarrenschule, unterwegs mit zahlreichen Bands und Ensembles unterschiedlicher Stilrichtungen auf deutschen und internationalen Bühnen, Verfasser verschiedener Lehrbücher zur akustischen Gitarre und Autor in Fachzeitschriften, Dozent bei Workshops zum Thema Akustik-Gitarre, spielt auf allerlei sechs- und zwölfsaitigen Instrumenten, Resonator-Gitarren eingeschlossen, akustische Blues- und Slidegitarre, Fingerpicking, Klassik.
Ein hitzegedörrtes Kaff mit einer Baumwollspinnerei, einer Kirche und einer Sträflingskolonie. Umgeben von Sumpf mitten in Georgia.
Hier betreibt Miss Amelia einen florierenden Kramladen und versorgt die Arbeiter mit selbstgebranntem Whisky. Plötzlich steht vor ihrer Tür ein Buckliger, und behauptet ihr Vetter zu sein. Miss Amelia nimmt ihn bei sich auf und alles ändert sich. Sie eröffnet ein Café, einen Ort, wo man „für ein paar Stunden vergessen kann, dass der Mensch in dieser Welt nicht viel wert ist.“ Nach ein paar leuchtenden Jahren aber kehrt Miss Amelias Ex-Ehemann Marvin Macy aus dem Zuchthaus zurück….
Carson McCullers, für Tennessee Williams „eine der bedeutendsten Autorinnen der Welt“, schreibt mit existenzieller Wucht über die Liebe, die Angst vor dem Verlassenwerden und der Vergänglichkeit. „Die ungeschminkte Wahrheit lautet, dass viele es gar nicht ertragen können, geliebt zu werden.“ Einmal gelesen, kann sich niemand dem poetisch-schwermütigen Zauber dieser tragischen Dreiecksgeschichte entziehen.
Das DUO WORTLAUT (Madeleine Giese und Rainer Furch) bringt sie in einer eigenen Fassung als Live-Hörstück auf die Bühne. „Everything comes out in the blues music, joy, pain, struggle“: Albert Koch und Norbert Roschauer erzählen die “Ballade vom traurigen Café“ ihrerseits auf Bluesharp und Gitarre.
Texte sind zum Lesen da, Bühnenstücke gehören ins Theater, und Live-Musik hört man gemeinhin im Konzertsaal. Interessant wird es, wenn alle drei Komponenten in ungewöhnlichem Ambiente von ebenso nicht alltäglichen Künstlern realisiert werden. In der ausverkauften Schreinerei der KAMMGARN ist dieses in Eigenregie erschaffene interpretatorische Kabinettstück ……auf hoher qualitativer Ebene gelungen. Das preisgekrönte Künstler-Ehepaar Madeleine Giese und Rainer Furch, zusammen das Duo WORTLAUT, hätten keine besseren Protagonisten für das Verfassen und die Aufführung dieser neuen Version von „The Ballad of the Sad Café“ sein können. Beide verstehen sich auch auf der Bühne schier blindlings, was an diesem Premieren-Abend zu einer ungemein sicheren und ausdrucksstarken Darbietung mit wie Zahnräder ineinander greifenden Elementen führte. In freier Rede präsentierten sie das Stück in einem das Kopfkino permanent fordernden lebhaften Dialog, wobei die beiden jeweils konsequent in ihre gespielten Rollen schlüpften. Bluesharp-Meister Albert Koch und der versierte Gitarrist Norbert Roschauer untermalten,verbanden und kommentierten passgenau die gebotenen Texte, die dadurch noch mehr an Kontur und Kraft gewannen. Stehende Ovationen.
Premierenkritik der Rheinpfalz Kaiserslautern / Andreas Keller
Rainer Furch in Neuwied/Rhein geboren und aufgewachsen in Kirn/Nahe, studierte Germanistik, Anglistik und Philosophie in Mainz, arbeitete für Tageszeitungen und das ZDF und spielte in der freien Theaterszene in Rhein-Main (u.a. Mainzer Kammerspiele und Unterhaus). Anschließend absolvierte er eine Ausbildung zum Schauspieler in München. Seit ber 30 Jahren im Festengagement gehört er seit 2001 dem Ensemble des Pfalztheaters an. Eine Auswahl seiner Rollen: Faust, Willy Loman, Karl Moor, Macbeth, König Philipp, George, Petruchio.
Regelmäßig arbeitet er für TV und Film: u.a. Deutscher Schauspielerpreis für »Ein Geschenk der Götter« . Er wirkt in zahlreichen Hörfunkproduktionen mit u. a. in den Reihen »ARD Radio Tatort« und »Nebel heißt Leben rückwärts«. Zudem gastiert er seit über 20 Jahren zusammen mit Madeleine Giese als Duo »Wortlaut« mit zahlreichen musikalisch-literarischen Programmen. 2021 wurde das Duo mit dem Dietrich Oppenberg Medienpreis ausgezeichnet.
Madeleine Giese in Lebach/Saar geboren. Studium an der Hochschule für Musik und Theater Saarbrücken. 1982-2001 diverse Schauspiel-Engagements in Süddeutschland, Studium der Theaterwissenschaft. Seit 1987 Textbeiträge für Kabarett, Rundfunk und Theater. Seit 2002 freiberufliche Autorin von fünf Kriminalromanen (Rowohlt und Aufbau Verlag), einem Roman („Galgenheck“ 2014), mehreren Krimi-Dinnern, Theaterstücken für Kinder ( u.a. „Bremer Stadtmusikanten“) und Erwachsene (u.a. „Wo fängt die Wand an?“ und „Die apokalyptischen Reiter“).
Seit 2009 ist sie feste Hörspielautorin für den ARD Radio-Tatort. Aktuell in ARD Sounds die bereits dritte Staffel der Kurzhörspielserie „Nebel heisst Leben rückwärts“ und ab Herbst der neue Radio-Tatort "Mit dem Rücken zur Wand".
Albert Koch, harmonica, vocals
Geboren in Kaiserslautern. Seit über 50 Jahren spielt er in vielen regionalen und überregionalen Bands und Musikprojekten. Sein Stil wurde u.a. geprägt durch Paul Jones (Bluesband), Norton Buffalo (Steve Miller Band) und "Magik Dick" Salwitz (J. Geils Band). Neben zahlreichen CD - Produktionen mit eigenen Formationen und als Studiomusiker, diversen Rundfunk- und Fernsehauftritten spielte und spielt Albert Koch auf internationalen Boogie- und Bluesfestivals mit namhaften Musikern (Christoph Steinbach, Pete York, Mungo Jerry, Michael Hill, Louisiana Red, Martin Schmitt, Abi Wallenstein, Gottfried Böttger, Heinz Glass u.v.a.m.). Albert Koch fühlt sich in den verschiedensten Genres wohl, seine Leidenschaft gehört jedoch dem Blues. Zur Zeit spielt er in unterschiedlichen Formationen u. a. 'Tin Pan Alley Bluesband', 'Acoustic Blues Community', in mehreren Duos und begleitet musikalisch Lesungen von Madeleine Giese und Rainer Furch oder Andreas Prodehl.
Norbert Roschauer, Gitarre
geboren in Viernheim, studierte Musik an der PH Heidelberg, war freiberuflicher Gitarrelehrer und Leiter einer Gitarrenschule, unterwegs mit zahlreichen Bands und Ensembles unterschiedlicher Stilrichtungen auf deutschen und internationalen Bühnen, Verfasser verschiedener Lehrbücher zur akustischen Gitarre und Autor in Fachzeitschriften, Dozent bei Workshops zum Thema Akustik-Gitarre, spielt auf allerlei sechs- und zwölfsaitigen Instrumenten, Resonator-Gitarren eingeschlossen, akustische Blues- und Slidegitarre, Fingerpicking, Klassik.
Ort der Veranstaltung
Das Kulturzentrum Kammgarn in Kaiserslautern ist seit Jahren einer der Topveranstaltungsorte in ganz Deutschland und zieht international hoch angesehene Künstler des Rock, Pop, Jazz und Blues an. Seit Gründung 1988 besuchten weit über 2 Millionen Zuschauer die Kammgarn.
Das Kammgarn-Areal beherbergte früher eine Spinnerei, der große Schornstein ist bis heute Wahrzeichen der Stadt. Das gesamte Areal steht unter Denkmalschutz. Durch die industrielle Atmosphäre umgibt das Kulturzentrum ein attraktives Vintage-Flair, das Konzerte zu einem ganz besonderen Erlebnis macht. In den insgesamt zwei Veranstaltungssälen finden jährlich zahlreiche Konzerte und Festivals statt, so zum Beispiel das International Blues Festival, bei dem schon Größen wie B.B. King und Louisiana Red zu Gast waren. Neben dem Casino und dem Cotton Club, die beide mit dem Neuesten an Licht-, Sound- und Medientechnik ausgestattet sind, finden sich auch zwei Bars, die in Konzertpausen diverse Erfrischungsmöglichkeiten bieten.
Neben den vielgestaltigen Konzerten ist aber auch das Außengelände einen Besuch wert. Diverse Bildhauer brachten permanent installierte Ausstellungsobjekte auf dem Gelände an, darunter zahlreiche Betonfiguren der Keramikerin Christel Lechner oder nächtliche Lichtinstallationen des Pfälzer Künstlers Michael Seyl, die das besondere Areal illuminieren.
Das Kammgarn-Areal beherbergte früher eine Spinnerei, der große Schornstein ist bis heute Wahrzeichen der Stadt. Das gesamte Areal steht unter Denkmalschutz. Durch die industrielle Atmosphäre umgibt das Kulturzentrum ein attraktives Vintage-Flair, das Konzerte zu einem ganz besonderen Erlebnis macht. In den insgesamt zwei Veranstaltungssälen finden jährlich zahlreiche Konzerte und Festivals statt, so zum Beispiel das International Blues Festival, bei dem schon Größen wie B.B. King und Louisiana Red zu Gast waren. Neben dem Casino und dem Cotton Club, die beide mit dem Neuesten an Licht-, Sound- und Medientechnik ausgestattet sind, finden sich auch zwei Bars, die in Konzertpausen diverse Erfrischungsmöglichkeiten bieten.
Neben den vielgestaltigen Konzerten ist aber auch das Außengelände einen Besuch wert. Diverse Bildhauer brachten permanent installierte Ausstellungsobjekte auf dem Gelände an, darunter zahlreiche Betonfiguren der Keramikerin Christel Lechner oder nächtliche Lichtinstallationen des Pfälzer Künstlers Michael Seyl, die das besondere Areal illuminieren.