Die Akte Georges Schaltenbrand ist noch nicht geschlossen - Theresa Sperling, musikalisch begleitet von Baruch Chauskin
Veranstalter:
Lagerhalle e.V. , Rolandsmauer 26, 49074 Osnabrück, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Die Schriftstellerin und Poetry Slam Europameisterin Theresa Sperling liest aus den aufrüttelnden Tagebucheinträgen und Korrespondenzen ihres Großvaters Prof. Dr. med. Georges Schaltenbrand. Der international renommierte Neurologe führte im Rahmen seiner Multiple-Sklerose-Forschung Menschenversuche durch, für die er zwar angeklagt, aber nie verurteilt wurde.
Sperlings Familie erfuhr erst 1996 über die ARD-Dokumentation „Ärzte ohne Gewissen“, dass Schaltenbrand zur medizinischen Funktionselite der NS-Ärzte gehörte. Nach jahrelanger Forschung veröffentlichte Sperlings Vater Alf Mintzel 2023 die biographische Annäherung „Die Akte Georges Schaltenbrand ist noch nicht geschlossen.“
Die Lesung gibt Einblicke in die Gedankenwelt eines moralische Grenzen überschreitenden Wissenschaftlers und die emotional belastende Aufarbeitung durch seine Nachfahren.
Musikalische Begleitung: Baruch Chauskin, Kantor der Jüdischen Gemeinde Osnabrück
„Für mich ist Erinnerung der Moment, in dem man erkennt: Ich kann nicht länger neutral bleiben“
Baruch Chauskin
Sperlings Familie erfuhr erst 1996 über die ARD-Dokumentation „Ärzte ohne Gewissen“, dass Schaltenbrand zur medizinischen Funktionselite der NS-Ärzte gehörte. Nach jahrelanger Forschung veröffentlichte Sperlings Vater Alf Mintzel 2023 die biographische Annäherung „Die Akte Georges Schaltenbrand ist noch nicht geschlossen.“
Die Lesung gibt Einblicke in die Gedankenwelt eines moralische Grenzen überschreitenden Wissenschaftlers und die emotional belastende Aufarbeitung durch seine Nachfahren.
Musikalische Begleitung: Baruch Chauskin, Kantor der Jüdischen Gemeinde Osnabrück
„Für mich ist Erinnerung der Moment, in dem man erkennt: Ich kann nicht länger neutral bleiben“
Baruch Chauskin
Ort der Veranstaltung
In einer ehemaligen Eisenwarenlagerhalle, mitten in der historischen Altstadt Osnabrücks, existiert seit den 70er Jahren eine Kulturinstitution, die sich selbst als Soziokulturelles Zentrum versteht und somit auf die Förderung von künstlerischem Austausch und der Integration verschiedener sozialer Schichten, Nationalitäten und Altersgruppen ausgelegt ist.
Programmvielfalt ist hier mit Sicherheit kein Fremdwort: Es gibt Musik, Theater, Kabarett, Kleinkunst, Veranstaltungen für Kinder und sogar ein Filmkunstkino, das bereits mit dem Kinoprogrammpreis Niedersachsen/Bremen ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus wird auch einiges für kulturelle und politische Bildung getan: Verschiedene Projekte, Vorträge oder Workshops mit unterschiedlichen Themen und Schwerpunkten ermöglichen eine aktive Teilnahme. So kommt die Lagerhalle auf insgesamt 500 Veranstaltungen im Jahr und zählt mehr als 160.000 Besucher aus Osnabrück und der Region. Die Räumlichkeiten des Gebäudes bestehen aus einem 200 m² großen Saal der je nach Bestuhlung zwischen 250 und 450 Personen aufnehmen kann sowie dem „Spitzboden“, der Empore, einem Werkraum und sechs Seminarräumen.
Hier gilt: Kultur für Alle! Egal ob Jung oder Alt, Groß oder Klein, Arm oder Reich,… in der Lagerhalle in Osnabrück ist jeder Mensch willkommen.
Programmvielfalt ist hier mit Sicherheit kein Fremdwort: Es gibt Musik, Theater, Kabarett, Kleinkunst, Veranstaltungen für Kinder und sogar ein Filmkunstkino, das bereits mit dem Kinoprogrammpreis Niedersachsen/Bremen ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus wird auch einiges für kulturelle und politische Bildung getan: Verschiedene Projekte, Vorträge oder Workshops mit unterschiedlichen Themen und Schwerpunkten ermöglichen eine aktive Teilnahme. So kommt die Lagerhalle auf insgesamt 500 Veranstaltungen im Jahr und zählt mehr als 160.000 Besucher aus Osnabrück und der Region. Die Räumlichkeiten des Gebäudes bestehen aus einem 200 m² großen Saal der je nach Bestuhlung zwischen 250 und 450 Personen aufnehmen kann sowie dem „Spitzboden“, der Empore, einem Werkraum und sechs Seminarräumen.
Hier gilt: Kultur für Alle! Egal ob Jung oder Alt, Groß oder Klein, Arm oder Reich,… in der Lagerhalle in Osnabrück ist jeder Mensch willkommen.