Der Wal
EURO-STUDIO Landgraf  
Veranstalter:
Stadt Villingen-Schwenningen , Romäusring 2, 78050 Villingen-Schwenningen, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Schauspiel von Samuel D. Hunter
Deutsch von Stephan Hoffmann
Erst im emotional überwältigenden Finale erschließt sich dem Publikum, weshalb ein Aufsatz über Herman Melvilles Literaturklassiker Moby Dick als zentraler Leitfaden durch die zutiefst bewegende Geschichte des Online-Lehrers für argumentatives Schreiben führt. Nach einem persönlichen Schicksalsschlag ist der frühere Universitätsprofessor Charlie auf einer Couch in Nord-Idaho gestrandet. Sein Leben findet in nahezu vollständiger Isolation statt: Einzige Kontakte sind seine Krankenschwester, der Mormone Edler Thomas sowie seit Kurzem wieder seine Ex-Frau und die entfremdete Teenager-Tochter Ellie.
Dass dieses vielfach gelobte, schmerzhaft ehrliche, aufrüttelnde und zugleich humorvolle Stück noch lange über den Theaterabend hinaus nachwirkt, liegt nicht an Charlies extremem Übergewicht. Entscheidend ist vielmehr der ungewöhnlich einfühlsame Blick des Dramatikers auf seine Figuren: Er zeichnet vielschichtige Charaktere, die auf mehreren emotionalen Ebenen berühren. In Szenen großer Intensität setzt Hunter wie in einem Puzzle Charlies isolierte Gegenwart mit den zerbrochenen Beziehungen seiner Vergangenheit zusammen, die sein Leben maßgeblich prägten. Besonders in den Begegnungen mit seiner Tochter entfalten sich die sensibel beobachteten Dialoge, in denen Hunters Gespür für zärtliche wie wütende, ernste wie humorvolle Zwischentöne deutlich wird. Charlie versucht Ellie davor zu bewahren, durch Verachtung und Frustration in eine existenzielle Abwärtsspirale zu geraten – und sich emotional ebenso eingeschlossen zu fühlen, wie er es auch körperlich ist.
»Der Wal überzeugt mit tollem Ensemble und vielschichtiger Botschaft. Das gilt für alle fünf Darsteller, die jede der Figuren lebendig werden lassen und die Geschichte rund um Charly so fesselnd spielen, dass die folgenden zwei Stunden im Fluge vergehen, beeindrucken und manchen Gedanken mit auf den Heimweg geben.«
Donaukurier, Neuburg
Mit Torsten Münchow, Rajko Geith, Franziska Endres, Iris Boss und Daria Vivien Wolf
Regie: Stephan Hoffmann
Bühne und Kostüme: Izabela Joanna Münchow-Glódź
Maskenbild: Waldemar Pokromski
Regieassistenz: Alexander Katt
Deutsch von Stephan Hoffmann
Erst im emotional überwältigenden Finale erschließt sich dem Publikum, weshalb ein Aufsatz über Herman Melvilles Literaturklassiker Moby Dick als zentraler Leitfaden durch die zutiefst bewegende Geschichte des Online-Lehrers für argumentatives Schreiben führt. Nach einem persönlichen Schicksalsschlag ist der frühere Universitätsprofessor Charlie auf einer Couch in Nord-Idaho gestrandet. Sein Leben findet in nahezu vollständiger Isolation statt: Einzige Kontakte sind seine Krankenschwester, der Mormone Edler Thomas sowie seit Kurzem wieder seine Ex-Frau und die entfremdete Teenager-Tochter Ellie.
Dass dieses vielfach gelobte, schmerzhaft ehrliche, aufrüttelnde und zugleich humorvolle Stück noch lange über den Theaterabend hinaus nachwirkt, liegt nicht an Charlies extremem Übergewicht. Entscheidend ist vielmehr der ungewöhnlich einfühlsame Blick des Dramatikers auf seine Figuren: Er zeichnet vielschichtige Charaktere, die auf mehreren emotionalen Ebenen berühren. In Szenen großer Intensität setzt Hunter wie in einem Puzzle Charlies isolierte Gegenwart mit den zerbrochenen Beziehungen seiner Vergangenheit zusammen, die sein Leben maßgeblich prägten. Besonders in den Begegnungen mit seiner Tochter entfalten sich die sensibel beobachteten Dialoge, in denen Hunters Gespür für zärtliche wie wütende, ernste wie humorvolle Zwischentöne deutlich wird. Charlie versucht Ellie davor zu bewahren, durch Verachtung und Frustration in eine existenzielle Abwärtsspirale zu geraten – und sich emotional ebenso eingeschlossen zu fühlen, wie er es auch körperlich ist.
»Der Wal überzeugt mit tollem Ensemble und vielschichtiger Botschaft. Das gilt für alle fünf Darsteller, die jede der Figuren lebendig werden lassen und die Geschichte rund um Charly so fesselnd spielen, dass die folgenden zwei Stunden im Fluge vergehen, beeindrucken und manchen Gedanken mit auf den Heimweg geben.«
Donaukurier, Neuburg
Mit Torsten Münchow, Rajko Geith, Franziska Endres, Iris Boss und Daria Vivien Wolf
Regie: Stephan Hoffmann
Bühne und Kostüme: Izabela Joanna Münchow-Glódź
Maskenbild: Waldemar Pokromski
Regieassistenz: Alexander Katt
Ort der Veranstaltung
Das Theater am Ring begeistert als Spielstätte der Stadt Villingen-Schwenningen mit vielen facettenreichen Produktionen aller Theatergattungen. Neben dem regulären Spielplan erweitern Sonderveranstaltungen wie Konzerte oder Gastspiele das Programm.
Schauspiel, Musiktheater und Tanz erwarten die Besucher des Theaters am Ring: Von Tragödie zu Komödie, von Oper bis Musical, von Ballett zu Modern Dance reicht die Bandbreite der Inszenierungen, die hier gekonnt auf die Bühne gebracht werden.
Tauchen Sie ein in die Welt des Theaters, lassen Sie sich entführen in die Welt Goethes, Wagners oder Andrew Lloyd Webbers!
Schauspiel, Musiktheater und Tanz erwarten die Besucher des Theaters am Ring: Von Tragödie zu Komödie, von Oper bis Musical, von Ballett zu Modern Dance reicht die Bandbreite der Inszenierungen, die hier gekonnt auf die Bühne gebracht werden.
Tauchen Sie ein in die Welt des Theaters, lassen Sie sich entführen in die Welt Goethes, Wagners oder Andrew Lloyd Webbers!