Der Samstag im Deutschen Theater - Jazzfestival Göttingen
Delfeayo Marsalis Quintet & Eric Alexander, Bill Laurance, Scott Kinsey ua  
Veranstalter:
Jazzfestival Göttingen e.V. , Postfach 2309, 37013 Göttingen, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Am Samstag unter anderem mit:
DELFEAYO MARSALIS QUINTET FEAT. ERIC ALEXANDER
Beim Namen Marsalis haben Jazzfreunde eine große Auswahl: Der 2020 verstorbene Pianist Ellis Marsalis war Vater von sechs Söhnen, alle dort geboren, wo auch der Jazz zur Welt kam: in New Orleans. Vier wurden Jazzmusiker, Delfeayo Marsalis ist der Posaunist in der Familie. Mit seinem hochkarätig besetzten Quintett
spielt er Standards, Eigenkompositionen, Blues und Balladen – alles unmittelbar ansteckend und präsentiert mit einer gehörigen Portion Humor. Delfeayo Marsalis ist vielseitig aktiv und erfolgreich: als Produzent, als Komponist für Film und Fernsehen oder als Gründer des Uptown Music Theatre zur Ausbildung von Kindern und
Jugendlichen, mit denen er fünf Musicals erarbeitet hat. Als Bandleader veröffentlichte Marsalis zehn Alben, zuletzt „Crescent City Jewels“. Und dann ist Delfeayo Marsalis einer, der noch mit echten Legenden von einst auf Tour war: Ray Charles, Art Blakey, Max Roach, Elvin Jones, Slide Hampton. „Art Blakey“, sagte er einmal,
„lehrte mich viel über Geduld und darüber, wie man ein Solo aufbaut. Und von Max Roach lernte ich, dass ich jederzeit in absoluter Höchstform sein muss.“
BILL LAURANCE
Der Pianist Bill Laurance versteht musikalisch das ganz große Besteck zu bedienen, aber er legt es immer wieder gern beiseite, um mit nichts zu hantieren als den 88 Tasten des Klaviers. Als Gründungsmitglied der Band Snarky Puppy (fünf Grammys) wirkt der vielseitige Brite an einer Musik mit, die jazzig-urbanen Sound mit
kollektiver Verve präsentiert. Bill Laurance hat klassische Komposition studiert, arbeitet mit Bigbands wie der WDR Big Band und dem Metropole Orkest sowie mit Ballettkompagnien zusammen und schreibt Filmmusik. In solchen Momenten fügt man sich in die Gemeinschaft und lässt sich vom Flow des Teamworks tragen. Einer, der so viel kollaboriert, muss wohl auch immer mal wieder ganz bei sich sein. Das ist er als Solist: Seit über zehn Jahren erkundet der 45-Jährige die Möglichkeiten des Klaviers. Auf seinem jüngsten Album „Lumen“ (ACT 2025) lotet er das gesamte Spektrum eines Konzertflügels im Raum zwischen Komposition und Freiheit
aus. Während viele seiner Stücke eine starke improvisatorische Komponente enthalten, sind andere durchkomponiert und in ihren Strukturen klar festgelegt. Solo sieht man sich im Spiegel, setzt die Regeln – und kann sich auch wieder von ihnen lösen. Bill Laurance interessiert dabei die Kraft, die aus dem Kontrast entsteht.
SCOTT KINSEY GROUP
Mit der Scott Kinsey Group kommt zum Abschluss des Festivals lupenreiner Fusion Jazz auf die Bühne. Der Keyboarder Scott Kinsey war ein Weggefährte des großen Joe Zawinul und hat sich dessen musikalischen Spirit spektakulär anverwandelt in einer 2.0-Version aus dichten Synthesizer-Texturen, komplexen Harmonien und
pulsierenden Grooves. Musikalische Ideen werden gespiegelt, verschoben, rhythmisch gebrochen und in überraschende Richtungen weiterentwickelt. Dabei bleibt die Musik stets organisch und unmittelbar – ein intensives Live-Erlebnis, das Kopf und Körper gleichermaßen anspricht.
Scott Kinsey war viele Jahre Mitglied der Fusion-Band Tribal Tech. Er wirkte an der Musik der „Ocean’s“-Filme mit („Eleven“ usw.), spielte mit zahllosen Größen der Fusion-Szene und schuf mit „We Speak Luniwaz“ (2019) die Blaupause seiner Anverwandlung der Musik von Joe Zawinul und Weather Report. Mit dem neuen Album
„Thought Distortions“ am Start, lotet die Scott Kinsey Group das Genre des Fusion Jazz neu aus. Die international besetzte Band zeigt, wie lebendig und visionär moderne Jazz-Fusion heute klingt – innovativ, virtuos und voll kreativer Spannung.
...und vielen weiteren regionalen Bands!
DELFEAYO MARSALIS QUINTET FEAT. ERIC ALEXANDER
Beim Namen Marsalis haben Jazzfreunde eine große Auswahl: Der 2020 verstorbene Pianist Ellis Marsalis war Vater von sechs Söhnen, alle dort geboren, wo auch der Jazz zur Welt kam: in New Orleans. Vier wurden Jazzmusiker, Delfeayo Marsalis ist der Posaunist in der Familie. Mit seinem hochkarätig besetzten Quintett
spielt er Standards, Eigenkompositionen, Blues und Balladen – alles unmittelbar ansteckend und präsentiert mit einer gehörigen Portion Humor. Delfeayo Marsalis ist vielseitig aktiv und erfolgreich: als Produzent, als Komponist für Film und Fernsehen oder als Gründer des Uptown Music Theatre zur Ausbildung von Kindern und
Jugendlichen, mit denen er fünf Musicals erarbeitet hat. Als Bandleader veröffentlichte Marsalis zehn Alben, zuletzt „Crescent City Jewels“. Und dann ist Delfeayo Marsalis einer, der noch mit echten Legenden von einst auf Tour war: Ray Charles, Art Blakey, Max Roach, Elvin Jones, Slide Hampton. „Art Blakey“, sagte er einmal,
„lehrte mich viel über Geduld und darüber, wie man ein Solo aufbaut. Und von Max Roach lernte ich, dass ich jederzeit in absoluter Höchstform sein muss.“
BILL LAURANCE
Der Pianist Bill Laurance versteht musikalisch das ganz große Besteck zu bedienen, aber er legt es immer wieder gern beiseite, um mit nichts zu hantieren als den 88 Tasten des Klaviers. Als Gründungsmitglied der Band Snarky Puppy (fünf Grammys) wirkt der vielseitige Brite an einer Musik mit, die jazzig-urbanen Sound mit
kollektiver Verve präsentiert. Bill Laurance hat klassische Komposition studiert, arbeitet mit Bigbands wie der WDR Big Band und dem Metropole Orkest sowie mit Ballettkompagnien zusammen und schreibt Filmmusik. In solchen Momenten fügt man sich in die Gemeinschaft und lässt sich vom Flow des Teamworks tragen. Einer, der so viel kollaboriert, muss wohl auch immer mal wieder ganz bei sich sein. Das ist er als Solist: Seit über zehn Jahren erkundet der 45-Jährige die Möglichkeiten des Klaviers. Auf seinem jüngsten Album „Lumen“ (ACT 2025) lotet er das gesamte Spektrum eines Konzertflügels im Raum zwischen Komposition und Freiheit
aus. Während viele seiner Stücke eine starke improvisatorische Komponente enthalten, sind andere durchkomponiert und in ihren Strukturen klar festgelegt. Solo sieht man sich im Spiegel, setzt die Regeln – und kann sich auch wieder von ihnen lösen. Bill Laurance interessiert dabei die Kraft, die aus dem Kontrast entsteht.
SCOTT KINSEY GROUP
Mit der Scott Kinsey Group kommt zum Abschluss des Festivals lupenreiner Fusion Jazz auf die Bühne. Der Keyboarder Scott Kinsey war ein Weggefährte des großen Joe Zawinul und hat sich dessen musikalischen Spirit spektakulär anverwandelt in einer 2.0-Version aus dichten Synthesizer-Texturen, komplexen Harmonien und
pulsierenden Grooves. Musikalische Ideen werden gespiegelt, verschoben, rhythmisch gebrochen und in überraschende Richtungen weiterentwickelt. Dabei bleibt die Musik stets organisch und unmittelbar – ein intensives Live-Erlebnis, das Kopf und Körper gleichermaßen anspricht.
Scott Kinsey war viele Jahre Mitglied der Fusion-Band Tribal Tech. Er wirkte an der Musik der „Ocean’s“-Filme mit („Eleven“ usw.), spielte mit zahllosen Größen der Fusion-Szene und schuf mit „We Speak Luniwaz“ (2019) die Blaupause seiner Anverwandlung der Musik von Joe Zawinul und Weather Report. Mit dem neuen Album
„Thought Distortions“ am Start, lotet die Scott Kinsey Group das Genre des Fusion Jazz neu aus. Die international besetzte Band zeigt, wie lebendig und visionär moderne Jazz-Fusion heute klingt – innovativ, virtuos und voll kreativer Spannung.
...und vielen weiteren regionalen Bands!
Ort der Veranstaltung
Auf insgesamt drei Bühnen bietet das Deutsche Theater Göttingen Aufführungen der Extraklasse. Als größtes Theater der Stadt lockt es mit altbewährten Klassikern sowie neuen Premieren tagtäglich zahlreiche begeisterte Besucher an.
Als nach dem Brand im alten Stadttheater ein repräsentativer Neubau notwendig wurde, wurde das imposante Theater im Stil der Neorenaissance errichtet. Architektonisch ist es dem Großherzoglichen Theater in Oldenburg nachempfunden. 1890 wurde es mit der Aufführung Wilhelm Tells und einer Ouvertüre Carl Maria Webers feierlich eröffnet. Bis 1950 war das Theater ein Drei-Sparten-Betrieb. Da das auf die Dauer zu aufwendig und kostenintensiv für die Stadt war, wurden die Musiksparten aufgegeben, um weiterhin ein qualitativ hochwertiges Programm des Sprechtheaters bieten zu können. Mit dieser Änderung wurde auch der Name geändert und das Deutsche Theater war geboren. Mit einem starken Ensemble und einem hervorragend konzipierten Spielplan etablierte sich die Schauspielbühne des Theaters deutschlandweit und machte Göttingen auch als Theaterstadt bekannt.
Das Große Haus im imposanten Theater bietet 500 Zuschauern Platz und zeigt pro Saison etwa zehn umjubelte Premieren. Comedy, Konzerte oder Lesungen gibt es im Keller, zu dem auch ein kleiner Gastronomiebetrieb gehört. Das DT Studio bietet dem Jungen Schauspiel eine Wirkungsstätte, das sich hauptsächlich der Vorführung von Stücken für Kinder und Jugendliche widmet.
Als nach dem Brand im alten Stadttheater ein repräsentativer Neubau notwendig wurde, wurde das imposante Theater im Stil der Neorenaissance errichtet. Architektonisch ist es dem Großherzoglichen Theater in Oldenburg nachempfunden. 1890 wurde es mit der Aufführung Wilhelm Tells und einer Ouvertüre Carl Maria Webers feierlich eröffnet. Bis 1950 war das Theater ein Drei-Sparten-Betrieb. Da das auf die Dauer zu aufwendig und kostenintensiv für die Stadt war, wurden die Musiksparten aufgegeben, um weiterhin ein qualitativ hochwertiges Programm des Sprechtheaters bieten zu können. Mit dieser Änderung wurde auch der Name geändert und das Deutsche Theater war geboren. Mit einem starken Ensemble und einem hervorragend konzipierten Spielplan etablierte sich die Schauspielbühne des Theaters deutschlandweit und machte Göttingen auch als Theaterstadt bekannt.
Das Große Haus im imposanten Theater bietet 500 Zuschauern Platz und zeigt pro Saison etwa zehn umjubelte Premieren. Comedy, Konzerte oder Lesungen gibt es im Keller, zu dem auch ein kleiner Gastronomiebetrieb gehört. Das DT Studio bietet dem Jungen Schauspiel eine Wirkungsstätte, das sich hauptsächlich der Vorführung von Stücken für Kinder und Jugendliche widmet.