Bild: Der Nussknacker - Royal Classical Ballet

Der Nussknacker - Royal Classical Ballet

An der Marienkirche 1
17033 Neubrandenburg

Tickets ab 45,99 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: agenda production , Fährallee 43, 12527 Berlin, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

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Veranstaltungsinfos

„Nussknacker“ - zur Handlung:
“Marie ist in freudiger Erwartung des Weihnachtsabends. Unter vielen anderen Geschenken erhält sie vom alten, geheimnisumwitterten Onkel Drosselmeier nebst einer tanzenden, mechanischen Figur auch einen Nussknacker, der Maries kindliche Phantasie ganz besonders anspricht. Beglückt schläft sie mit dem Nussknacker im Arm unter dem Weihnachtsbaum ein. Sie hat einen seltsamen Traum. Onkel Drosselmeier lässt den Christbaum ins Unendliche wachsen, der Nussknacker wird lebendig…“

Die Geschichte führt den Zuschauer in das Zauberreich, wo das Gute und das Schöne herrschen und wohin man auch als Erwachsener immer wieder zurückkehren möchte. Die faszinierende Pracht von Bühnenbild und Kostümen, die märchenhafte Handlung, die Musik und der Tanz vervollständigt das vitale Werk voller Romantik und macht den Ballettabend zum wahren Fest.

Das Libretto des „Nussknackers“ basiert auf dem Märchen „Nussknacker und Mäusekönig“ von E. T. A. Hoffmann. Dieses, für den Komponisten neue Thema, die Entdeckung der Welt durch Kinder an der Schwelle zum Jugendlichen, lehnte sich an Ideen aus der sinfonischen Welt an und mündete in eine lyrisch- philosophische Dichtung. Der nach üblichen Kategorien nicht gerade umfangreiche (nur zwei Akte), als Puppenballett für Kinder konzipierte „Nussknacker“ wurde auf Grund der Bedeutung und des Reichtums seines Inhalts sowie seiner neuen Form zum Vorboten für viele Erscheinungen des russischen Balletttheaters am Anfang des 20. Jahrhunderts.
Zur Entstehungsgeschichte erzählt man sich, dass Modest Tschaikowsky das Märchen vom „Nussknacker und Mäusekönig“, des deutschen Dichters E.T.A. Hoffmann, das gerade in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts weltweit bekannt wurde, für die Kinder seiner Schwester zu einem Kinderzimmer-Spiel arrangierte. Der komponierende Bruder Peter Iljitsch dürfte bei diesem Familien-Idyll zugegen gewesen sein. Er berichtete darüber seinem „Dornröschen“ - Choreographen Marius Petipa. So wurde der Plan geboren, aus dieser „Nussknacker“ - Geschichte ein Ballett zu machen.

Im „Nussknacker“ findet eine neue Bilderwelt Eingang in das Ballett: Die charakteristische Zeichnung der Figur Drosselmeiers und des Königreichs der Mäuse vermittelt einen Hauch des „Schreckens“ und gleichzeitig der Ironie. Voller sinfonischer Entwicklung sind die Handlungstänze: das Wachsen der Tanne, der Schneeflockenwalzer, zwei Andante aus dem 2. Akt, die eine besondere, nur Tschaikowsky eigene Wärme, Menschlichkeit und lyrische Fülle der Gefühle ausstrahlen.
Erst mit dem Jahr 1892-ein Jahr vor seinem Tod- uraufgeführten „Nussknacker“ hatte Tschaikowsky bei seinen Zeitgenossen endlich auch den so heiß ersehnten Erfolg als Ballettkomponist.

Mit der schwebenden Leichtigkeit und Eleganz machen die Balletttänzer die exakte Arbeit und athletische Strenge vergessen, die hinter der Aufführung steckt. Mit exaktem Flügelschlag entführt Royal Classical Ballet in eine Welt der Schwerelosigkeit und Poesie.
Höchste Perfektion und eindrucksvolle Ästhetik verbinden sich zu einen Balletterlebnis der Spitzenklasse.

Jede Szene wird durch eine Erzählung anschaulich gemacht, so dass auch die Kleinsten im Publikum den getanzten Szenen und der Balletthandlung folgen können.

Für Groß und Klein ist es eine willkommene Chance, die einzigartige Perfektion des Balletts zu erleben und mühelos den Zugang zur zauberhaften Welt des Balletts zu finden.

Ort der Veranstaltung

Von außen zeigt sich die Kirche als beeindruckende Vertreterin der Backsteingotik, in ihrem Inneren ist sie einer der schönsten Konzertsäle Europas: Die Rede ist von der Konzertkirche Neubrandenburg, die eine traumhafte Symbiose zwischen Moderne und Historie, Glaube und Kultur darstellt. Deutschlands aufsehenerregendste Konzerthalle sorgt für unvergessliche, faszinierende Konzertereignisse in einmaligem Ambiente.

Die Geschichte der imposanten Marienkirche geht als Hauptpfarrkirche Neubrandenburgs bis ins 13. Jahrhundert zurück, wo kurz nach der Stadtgründung mit dem Bau des ersten Gotteshauses begonnen wurde. Ihr heutiges Aussehen verdankt sie Bauarbeiten im 19. Jahrhundert, wo sie als beispielhafter und architektonischer Höhepunkt der Backsteingotik galt. Dabei zeugt vor allem das aus dem 13. Jahrhundert stammende Ostwerk mit dem prachtvollen Giebel, der durch freistehendes, filigranes Maßwerk besticht, von großer Kunstfertigkeit. Das prächtige Gotteshaus inspirierte heute wie damals viele Künstler. Mehrere Gemälde Caspar David Friedrichs zeigen, wie faszinierend das Bauwerk schon früher gewirkt haben muss.

Im Jahr 2001 ist aus dem einstigen Mittelunkt des Glaubens eine Konzertspielstätte internationalen Ranges geworden. Die Konzertkirche zeichnet sich nicht nur durch hervorragende akustische Verhältnisse aus, auch die Atmosphäre in den mehr als 800 Jahre alten Mauern ist eine ganz besondere. Fünf bedeutende Auszeichnungen, darunter auch der Finnische Staatspreis für Kunst, konnte die Konzertkirche Neubrandenburg mit ihrem innovativen Konzept, der herausragenden Architektur und dem facettenreichen Konzertkalender schon für sich entscheiden.
Konzertkirche Neubrandenburg
An der Marienkriche 1
17033 Neubrandenburg
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