„…denn die Zeit ist eingestürzt“ - "...denn die Zeit ist eingestürzt."
Tickets ab 24,00 €
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Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Stadt Leverkusen, FB Kultur und Stadtmarketing , Am Büchelter Hof 9, 51373 Leverkusen , Deutschland
Veranstaltungsinfos
Mit Werken von Franz Schubert und Viktor Ullmann
Amadeus Wiesensee Klavier Nina Gurol Klavier
Die Pianist*innen Amadeus Wiesensee und Nina Gurol laden zu einem berührenden Dialog zwischen Musik und Sprache ein. In Anlehnung an Viktor Ullmanns Melodrama für Sprechstimme und Klavier „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ nach Texten von R.M. Rilke, gestaltet das Duo eine musikalische Begegnung, die jenseitig schön erklingt. Ungeachtet aller Angst vor dem Schrecklichen, dem Ungewissen und dem Unaussprechlichen umarmt ihre Musik das Publikum tröstlich. Im Dialog mit Franz Schuberts tröstlichen und schillernden Klaviersonaten erklingen Ausschnitte aus Ullmanns letztem Werk, das er in Theresienstadt kurz vor seiner Ermordung in Auschwitz, komponierte. Ein Klavierabend, der in der Begegnung von Musik und Sprache Urmenschliches reflektiert und einen Moment gemeinsamer, tröstlicher Erfahrung ermöglicht. "Da ist nichts […] kein Gestern, kein Morgen ; denn die Zeit ist eingestürzt" (R.M. Rilke).
Foto: Amadeus Wiesensee: Sammy Hardt, Nina Gurol: Sophia Hegewald
Amadeus Wiesensee Klavier Nina Gurol Klavier
Die Pianist*innen Amadeus Wiesensee und Nina Gurol laden zu einem berührenden Dialog zwischen Musik und Sprache ein. In Anlehnung an Viktor Ullmanns Melodrama für Sprechstimme und Klavier „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ nach Texten von R.M. Rilke, gestaltet das Duo eine musikalische Begegnung, die jenseitig schön erklingt. Ungeachtet aller Angst vor dem Schrecklichen, dem Ungewissen und dem Unaussprechlichen umarmt ihre Musik das Publikum tröstlich. Im Dialog mit Franz Schuberts tröstlichen und schillernden Klaviersonaten erklingen Ausschnitte aus Ullmanns letztem Werk, das er in Theresienstadt kurz vor seiner Ermordung in Auschwitz, komponierte. Ein Klavierabend, der in der Begegnung von Musik und Sprache Urmenschliches reflektiert und einen Moment gemeinsamer, tröstlicher Erfahrung ermöglicht. "Da ist nichts […] kein Gestern, kein Morgen ; denn die Zeit ist eingestürzt" (R.M. Rilke).
Foto: Amadeus Wiesensee: Sammy Hardt, Nina Gurol: Sophia Hegewald
Ort der Veranstaltung
Das Schloss Morsbroich in Leverkusen gilt sowohl als architektonische Augenweide sowie als kulturelles Multitalent. Spazieren Sie nach einem Abstecher im hauseigenen Museum durch das idyllische Grün der Anlage und stellen Sie sicher, abends bei einem der vielfältigen Klassik-Konzerte dabei zu sein!
Bevor der Schlossbau öffentlich zugänglich werden konnte, fungierte es als „Maison de plaisance“ des Freiherrn Ignaz Felix von Roll zu Bernau. Sein Traum war es, das ruinöse Gebäude aus dem Spätmittelalter abzureißen, es im verschnörkelten Stil des Rokoko neu aufzubauen und dem Areal einen Englischen Landschaftsgarten beizufügen. Wie so oft in der Geschichte alter Adelshäuser, wechselte die Anlage im Laufe der Jahrhunderte mehrmals die Besitzer. Seit 1945 ist es in den Händen der Stadt Leverkusen, deren emsige Mitarbeiter einen öffentlichen Ort der Kultur und Kunst im Sinne hatten. Das Museum Morsbroich beherbergt diverse Stücke moderner Kunst, wohingegen im Außenbereich eine ständige Bühne Platz für feinste Klassik-Instrumentalisten bietet.
Leverkusen liegt im Kern Nordrhein-Westfalens und zählt zu den belebtesten Städten der Region. Um zum Schloss Morsbroich im Bezirk Alkenrath zu gelangen, bietet sich besonders die Anfahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr an. Mehrere Haltestellen sind nur 150 m weiter zu finden. Autofahrer parken auf dem angrenzenden Parkplatz.
Bevor der Schlossbau öffentlich zugänglich werden konnte, fungierte es als „Maison de plaisance“ des Freiherrn Ignaz Felix von Roll zu Bernau. Sein Traum war es, das ruinöse Gebäude aus dem Spätmittelalter abzureißen, es im verschnörkelten Stil des Rokoko neu aufzubauen und dem Areal einen Englischen Landschaftsgarten beizufügen. Wie so oft in der Geschichte alter Adelshäuser, wechselte die Anlage im Laufe der Jahrhunderte mehrmals die Besitzer. Seit 1945 ist es in den Händen der Stadt Leverkusen, deren emsige Mitarbeiter einen öffentlichen Ort der Kultur und Kunst im Sinne hatten. Das Museum Morsbroich beherbergt diverse Stücke moderner Kunst, wohingegen im Außenbereich eine ständige Bühne Platz für feinste Klassik-Instrumentalisten bietet.
Leverkusen liegt im Kern Nordrhein-Westfalens und zählt zu den belebtesten Städten der Region. Um zum Schloss Morsbroich im Bezirk Alkenrath zu gelangen, bietet sich besonders die Anfahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr an. Mehrere Haltestellen sind nur 150 m weiter zu finden. Autofahrer parken auf dem angrenzenden Parkplatz.