Veranstaltungsinfos
Elektronik, Stimme, Mundeffekte, Percussion – alles geht durch die Querflöte. Was bei Delphine Jousseins Projekt Calamity (Unruhe) erklingt, ist ein wilder Dialog zwischen Raserei und Selbstbeobachtung, zwischen organischem Atem und elektrischer Verstärkung. Solide, live gespielte Riffs bilden das Rückgrat eines Szenarios voller Wendungen, getragen vom kompromisslosen Willen zur Überraschung. Das Klangpotenzial kennt hier keine Grenzen.
Weit entfernt von jeder engelhaften Flötenfantasie treibt Joussein ihr Instrument an die äußersten Ränder. In einer Reportage über ein Live-Set der französischen Künstlerin im Jahr 2023 wurde die entstehende Energie wie eine in die Luft geworfene Münze beschrieben – schillernd zwischen zwei Polen. Rohe Klangladungen werden mit Effekten, Loops und Delays zu dichten Schichtungen geformt, bearbeitet wie eine formbare Klangmasse.
Stimmstöße, Atemgeräusche und ein Arsenal erweiterter Spieltechniken treffen auf abrupt gesetzte, fast elegische Pausen. Für Momente blitzt die pastorale Vergangenheit des Instruments auf – nur um im nächsten Augenblick wieder von elektrischer Wucht überrollt zu werden. Ein Solo, das gleichermaßen fordert und fesselt.
Weit entfernt von jeder engelhaften Flötenfantasie treibt Joussein ihr Instrument an die äußersten Ränder. In einer Reportage über ein Live-Set der französischen Künstlerin im Jahr 2023 wurde die entstehende Energie wie eine in die Luft geworfene Münze beschrieben – schillernd zwischen zwei Polen. Rohe Klangladungen werden mit Effekten, Loops und Delays zu dichten Schichtungen geformt, bearbeitet wie eine formbare Klangmasse.
Stimmstöße, Atemgeräusche und ein Arsenal erweiterter Spieltechniken treffen auf abrupt gesetzte, fast elegische Pausen. Für Momente blitzt die pastorale Vergangenheit des Instruments auf – nur um im nächsten Augenblick wieder von elektrischer Wucht überrollt zu werden. Ein Solo, das gleichermaßen fordert und fesselt.
Ort der Veranstaltung
Das Reuchlinghaus in Pforzheim ist das architektonische Juwel der Stadt. Es wurde nach den Entwürfen von Manfred Lehmbruck im „International Style“ errichtet und erinnert an die Baukunst von Ludwig Mies van der Rohe. Neben dem Schmuckmuseum, das sich in dem Gebäude befindet, locken aber auch kulturelle Veranstaltungen wie Theater- und Ballettaufführungen zahlreiche Gäste an.
Das zwischen 1957 und 1961 erbaute Räuchlinghaus befindet sich direkt im Stadtgarten von Pforzheim und lädt bereits mit seiner idyllischen Umgebung zum Verweilen ein. Das Kulturzentrum selbst ist ein Gebäudekomplex, der aus pavillonartigen Quadern besteht, die alle unterschiedlich gestaltet wurden. Darunter der Bibliothekspavillon, die Ausstellungshalle des Kunstvereins Pforzheims, das Stadtmuseum sowie das Schmuckmuseum.
Besuchen Sie das Reuchlinghaus, es lohnt sich. Den kulturellen Schmelztiegel erreichen Sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bequem über die nur wenige Gehminuten entfernte Bushaltestelle. Anreisende mit dem Auto können ihr Fahrzeug im nahegelegen Parkhaus abstellen.
Das zwischen 1957 und 1961 erbaute Räuchlinghaus befindet sich direkt im Stadtgarten von Pforzheim und lädt bereits mit seiner idyllischen Umgebung zum Verweilen ein. Das Kulturzentrum selbst ist ein Gebäudekomplex, der aus pavillonartigen Quadern besteht, die alle unterschiedlich gestaltet wurden. Darunter der Bibliothekspavillon, die Ausstellungshalle des Kunstvereins Pforzheims, das Stadtmuseum sowie das Schmuckmuseum.
Besuchen Sie das Reuchlinghaus, es lohnt sich. Den kulturellen Schmelztiegel erreichen Sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bequem über die nur wenige Gehminuten entfernte Bushaltestelle. Anreisende mit dem Auto können ihr Fahrzeug im nahegelegen Parkhaus abstellen.