Death Proof
Quentin Tarantino, USA 07, 113 min, OmU  
Veranstalter:
Internationales Filmfest Oldenburg , Lange Straße 53, 26122 Oldenburg, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Es gibt sie diese unvergesslichen Filmszenen. Hat man sie einmal gesehen, begleiten sie
einen fortan für immer. Einer dieser ganz besonderen Filmmomente ist die große
Verfolgungsjagd in Quentin Tarantinos »Death Proof«. Die Stuntfrau Zoë Bell, die sich in
dieser Hommage an amerikanische Muscle Cars wie an Action- und Exploitation-Filme der
1960er und 70er Jahre selbst spielt, liegt auf der Motorhaube eines 1970er Dodge
Challengers, während der von Kurt Russell gespielte »Stuntman Mike« versucht, sie und ihre
Freundinnen von der Straße zu drängen. So verbeugt sich Tarantino vor allen legendären
›car chases‹ einer untergegangen Kinoepoche und setzt Zoë Bell und allen Stuntfrauen und
-Männern ein Denkmal. Bell ist ihr eigenes Double, während Metall auf Metall kracht, und mit
jedem weiteren Zusammenprall stockt einem der Atem etwas länger. Aber es ist nicht nur
diese Sequenz, die Tarantinos filmische Liebeserklärung an das wilde und dreckige Kino
vergangener Zeiten so außergewöhnlich macht. Die Umkehr der Machtverhältnisse zwischen
Kurt Russells Soziopathen und seinen vermeintlichen Opfern wirkt heute fast prophetisch,
ein früher vernichtender Kommentar zu den misogynen Fantasien der Manosphere.
einen fortan für immer. Einer dieser ganz besonderen Filmmomente ist die große
Verfolgungsjagd in Quentin Tarantinos »Death Proof«. Die Stuntfrau Zoë Bell, die sich in
dieser Hommage an amerikanische Muscle Cars wie an Action- und Exploitation-Filme der
1960er und 70er Jahre selbst spielt, liegt auf der Motorhaube eines 1970er Dodge
Challengers, während der von Kurt Russell gespielte »Stuntman Mike« versucht, sie und ihre
Freundinnen von der Straße zu drängen. So verbeugt sich Tarantino vor allen legendären
›car chases‹ einer untergegangen Kinoepoche und setzt Zoë Bell und allen Stuntfrauen und
-Männern ein Denkmal. Bell ist ihr eigenes Double, während Metall auf Metall kracht, und mit
jedem weiteren Zusammenprall stockt einem der Atem etwas länger. Aber es ist nicht nur
diese Sequenz, die Tarantinos filmische Liebeserklärung an das wilde und dreckige Kino
vergangener Zeiten so außergewöhnlich macht. Die Umkehr der Machtverhältnisse zwischen
Kurt Russells Soziopathen und seinen vermeintlichen Opfern wirkt heute fast prophetisch,
ein früher vernichtender Kommentar zu den misogynen Fantasien der Manosphere.
Ort der Veranstaltung
In Oldenburg ist mit der Kulturetage ein wichtiges soziokulturelles Zentrum für die Region entstanden. Mit seinem vielfältigen Programm und abwechslungsreichen Veranstaltungen spricht es Menschen sämtlicher Altersgruppen, sozialen Milieus und Nationalitäten an.
1986 gegründet, ist die Kulturetage mittlerweile die größte Kultureinrichtung der Stadt und bietet mit mehreren Räumlichkeiten Platz für über 1000 Personen. Jährlich findet hier der Oldenburger Kultursommer statt, einer dreiwöchigen Veranstaltung, die mit verschiedenen Musik- und Kunst- Events bis zu 80.000 Besucher empfängt. Auch sonst lassen sich hier Auftritte von Künstlern sämtlicher Genres genießen, sei es Rock, Pop, Comedy oder Theater. Darüber hinaus bietet die Kulturetage immer wieder Workshops, Kurse oder auch kulturpädagogische Projekte an und ist somit ein wichtiger Anlaufpunkt für alle Bevölkerungsgruppen.
Ebenfalls in der Kulturetage beheimatet sind das „theater k“ und das „Cine k“, die Theater, Konzerte, Lesungen, Kabarett und Filmaufführungen anbieten, darunter auch regelmäßig eigene „k-Produktionen“.
1986 gegründet, ist die Kulturetage mittlerweile die größte Kultureinrichtung der Stadt und bietet mit mehreren Räumlichkeiten Platz für über 1000 Personen. Jährlich findet hier der Oldenburger Kultursommer statt, einer dreiwöchigen Veranstaltung, die mit verschiedenen Musik- und Kunst- Events bis zu 80.000 Besucher empfängt. Auch sonst lassen sich hier Auftritte von Künstlern sämtlicher Genres genießen, sei es Rock, Pop, Comedy oder Theater. Darüber hinaus bietet die Kulturetage immer wieder Workshops, Kurse oder auch kulturpädagogische Projekte an und ist somit ein wichtiger Anlaufpunkt für alle Bevölkerungsgruppen.
Ebenfalls in der Kulturetage beheimatet sind das „theater k“ und das „Cine k“, die Theater, Konzerte, Lesungen, Kabarett und Filmaufführungen anbieten, darunter auch regelmäßig eigene „k-Produktionen“.