Das letzte Band
Veranstalter:
Orangerie Theater e.V. , Volksgartenstraße 25, 50677 Köln, Deutschland
Veranstaltungsinfos
von Samuel Beckett
Und wieder ein Krieg.
Und wieder eine Katastrophe – verursacht vom Homo sapiens.
Der Mensch begegnet seinen eigenen Taten wie einem Echo der Vergangenheit.
Geschichte wiederholt sich – als Tragödie, als Farce, als Gewohnheit einer Spezies, die scheinbar unfähig ist zu lernen. Die großen Ideen einer besseren Welt sind zwischen Hoffnung und Verfall verloren gegangen.
Vor diesem Hintergrund begegnen wir Samuel Becketts Das letzte Band.
Ein Urmensch tritt auf. Dann der Bruch: Die Bühne wird zur kargen Landschaft außerhalb der Zeit. Krapp legt sein Gewand ab. Aus dem Affen wird ein alter Rationalist – ein moderner Sisyphus, der in endloser Schleife den Stimmen seiner Vergangenheit lauscht. Er wartet. Auf Erinnerung. Auf Sinn. Auf ein Leben, das ihm entglitten ist.
Becketts Figur wird zum kollektiven Ich. Ein Clown, gefangen in einem Ritual aus Tonbandstimmen, Erinnerungen und Gesten – auf der Suche nach sich selbst, ohne sich jemals näherzukommen.
Bühne, Musik und Video verschmelzen zu einer eindringlichen Theaterperformance über Erinnerung, Scheitern und Selbstentfremdung. Unter der Regie von Kostas Papakostopoulos wird Becketts Werk zum Spiegel unserer Gegenwart – einer Welt, die ihre Katastrophen erkennt und dennoch weitermacht.
Konzept & Regie: Kostas Papakostopoulos | Bühnenbild & Kostüme: Zezo Dinekov | Musik & Video: Herbert Mitschke | Dramaturgin: Erika Walter | Licht: Thomas Mörl | Maskenbildnerin: Birgit Riedl | Grafik: Andreas Tsortanidis | Krapp: Lisa Sophie Kusz
Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln
Und wieder ein Krieg.
Und wieder eine Katastrophe – verursacht vom Homo sapiens.
Der Mensch begegnet seinen eigenen Taten wie einem Echo der Vergangenheit.
Geschichte wiederholt sich – als Tragödie, als Farce, als Gewohnheit einer Spezies, die scheinbar unfähig ist zu lernen. Die großen Ideen einer besseren Welt sind zwischen Hoffnung und Verfall verloren gegangen.
Vor diesem Hintergrund begegnen wir Samuel Becketts Das letzte Band.
Ein Urmensch tritt auf. Dann der Bruch: Die Bühne wird zur kargen Landschaft außerhalb der Zeit. Krapp legt sein Gewand ab. Aus dem Affen wird ein alter Rationalist – ein moderner Sisyphus, der in endloser Schleife den Stimmen seiner Vergangenheit lauscht. Er wartet. Auf Erinnerung. Auf Sinn. Auf ein Leben, das ihm entglitten ist.
Becketts Figur wird zum kollektiven Ich. Ein Clown, gefangen in einem Ritual aus Tonbandstimmen, Erinnerungen und Gesten – auf der Suche nach sich selbst, ohne sich jemals näherzukommen.
Bühne, Musik und Video verschmelzen zu einer eindringlichen Theaterperformance über Erinnerung, Scheitern und Selbstentfremdung. Unter der Regie von Kostas Papakostopoulos wird Becketts Werk zum Spiegel unserer Gegenwart – einer Welt, die ihre Katastrophen erkennt und dennoch weitermacht.
Konzept & Regie: Kostas Papakostopoulos | Bühnenbild & Kostüme: Zezo Dinekov | Musik & Video: Herbert Mitschke | Dramaturgin: Erika Walter | Licht: Thomas Mörl | Maskenbildnerin: Birgit Riedl | Grafik: Andreas Tsortanidis | Krapp: Lisa Sophie Kusz
Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln
Ort der Veranstaltung
Das Orangerie Theater ist ein freies Theaterhaus in der Kölner Südstadt. Auf einem begrünten Gelände im Volksgarten, steht das mittlerweile denkmalgeschützte Haus. Ursprünglich 1841 als Munitionslager errichtet, wurde das Areal vom Grünflächenamt der Stadt Köln in eine Gärtnerei umgewandelt. Mittlerweile dient das Haus seit fast 20 Jahren als Theaterhaus und Veranstaltungsort mit besonderem Flair.
In dem alten Gewächshaus, das rund 150 Besuchern Platz bietet, finden nun regelmäßig Theater-, Tanz- und Musikveranstaltungen statt. Dabei werden neben eigenen Produktionen und den Inszenierungen anderer Kölner Gruppen auch internationale Gastspiele aufgeführt. Ein besonderes Anliegen des Theaters ist es, sich für freie Gruppen und Kooperationen zu öffnen und somit dem Spielortmangel am Standort Köln abzuhelfen.
Inzwischen zählt das Orangerie Theater zu einer der innovativsten Spielstätten der Stadt. Als Forum für nachhaltigen inhaltlichen und formalen Diskurs, fördert es effektiv den künstlerischen Austausch.
In dem alten Gewächshaus, das rund 150 Besuchern Platz bietet, finden nun regelmäßig Theater-, Tanz- und Musikveranstaltungen statt. Dabei werden neben eigenen Produktionen und den Inszenierungen anderer Kölner Gruppen auch internationale Gastspiele aufgeführt. Ein besonderes Anliegen des Theaters ist es, sich für freie Gruppen und Kooperationen zu öffnen und somit dem Spielortmangel am Standort Köln abzuhelfen.
Inzwischen zählt das Orangerie Theater zu einer der innovativsten Spielstätten der Stadt. Als Forum für nachhaltigen inhaltlichen und formalen Diskurs, fördert es effektiv den künstlerischen Austausch.