Bild: Das Jobcenter - eine Performance nach Motiven von Franz Kafka

Das Jobcenter - eine Performance nach Motiven von Franz Kafka

Alle Achtung Kollektiv  

Pfingstweidstrasse 2
60316 Frankfurt am Main

Tickets ab 28,70 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Kulturhaus Frankfurt - Die Katakombe e.V. gemeinnütziger Verein , Pfingstweidstr.2, 60316 Frankfurt, Deutschland

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Ermäßigungsinformationen

Ermäßigung gilt für Schüler, Studenten, Auszubildende, Schwerbeschädigte.
4 Rollstuhlplätze. Ermäßigung jeweils auch für eine Begleitperson
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Veranstaltungsinfos

"Anstellen!”,
“Ich habe einen Termin.”,
“Hier haben alle einen Termin.”

Wie schnell fällt man aus dem System? Wir haben mit Menschen geredet, deren persönliche Geschichten Schlaglichter auf die Hürden und bürokratischen Irrwege des Sozialstaats führen. Perspektiven von überwiegend kulturschaffenden Leistungsbezieher*innen, aber auch Sacharbeiter*innen eines Jobcenters und Forschenden zu diesem Thema geben einen Einblick in die viel diskutierte Institution. Mit den Änderungen in der „Neuen Grundsicherung“ wurden die Mittel nun weiter verschärft, während sich gleichzeitig die politische Debatte um Arbeitslosigkeit sowie die Stigmatisierung hilfesuchender Menschen zuspitzt. Diese Debatte aufgreifend, tritt Kafkas Figur des K. in einem fiktiven Jobcenter in Erscheinung, wird konfrontiert mit den bürokratischen Anforderungen und existentiellen Krisen. Wir begleiten ihn auf seinem Weg durch verschiedene Stationen und Maßnahmen, bis er sich schließlich verwandelt…

von: Alle Achtung Kollektiv
Beteiligte: Michelle Koprow, Olga Lerani, Ann-Kathrin Pfahler, Lilli Suckfuell
Outside Eye: Moritz Buch

Beschreibung der Gruppe

Das Alle Achtung Kollektiv ist ein loser Zusammenschluss von Künstler*innen aus Hessen, die aktuelle gesellschaftliche Tendenzen ästhetisch aufgreifen. Angesichts der Verschärfung im Diskurs um Arbeit und Arbeitslosigkeit und dem zunehmenden Druck durch die „Neue Grundsicherung“ haben sie sich nun zusammengetan, um der aktuellen Rhetorik etwas entgegenzusetzen. Mithilfe von Interviews von Sozialhilfeempfänger*innen aus der Kulturszene, Mitarbeiter*innen beim Jobcenter sowie Forschenden zur “Neuen Grundsicherung” vermischen sie persönliche Erfahrungen mit politischer Realität.

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, das Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden und den Ortsbeirat Wiesbaden-Mitte

Ort der Veranstaltung

Das Kulturhaus Frankfurt ist ein Privattheater in Frankfurt am Main, das sich insbesondere durch seine zeitbezogenen, gesellschaftskritischen Stücke einen Namen gemacht hat. Ursprünglich als Frankfurter Kellertheater ins Leben gerufen, ist das Kulturhaus heutzutage aufgrund der schauspielerischen Qualität seines Ensembles und der intimen Atmosphäre beliebt.

Der Theatersaal des Kulturhauses ist in einem ehemaligen Kinosaal beheimatet und bietet durch seinen variablen Bühnen- und Zuschauerraum Platz für 100 bis 150 Gäste. Die 50 Quadratmeter große Spielfläche liegt ebenerdig, wobei die Sitzreihen ansteigend aufgebaut sind. So haben alle Besucherinnen und Besucher optimale Sicht auf das Theatergeschehen. Neben dem normalen Spielbetrieb widmet sich das Kulturhaus auch dem Kindertheater, das seit 1972 Bestandteil des Konzepts ist.

Das Kulturhaus liegt in der Nähe des Frankfurter Zoos und ist bequem mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar.
Kulturhaus Frankfurt
Pfingstweidstraße 2
60316 Frankfurt am Main