Colaila
Colaila meets Peter Przystaniak  
Veranstalter:
Stadtverwaltung Hemsbach , Schlossgasse 41, 69502 Hemsbach, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Das Ensemble COLALAILA mit der bekannten und außergewöhnlichen Klarinettistin Irith Gabriely feiert sein 40jähriges Bestehen zusammen mit dem 50jährigen Kompositionsjubiläum ihres Pianisten Peter Przystaniak. Nachdem in 2024/25 ein Teil seiner vielen Vokalwerke in Konzerten aufgeführt wurde, sind nun etwa die Hälfte seiner Instrumental-Kompositonen an der Reihe. Im Programm wird vor allem seine Kammermusik in verschiedenen Besetzungen zu hören sein: Solo- und Duo-Stücke für Violoncello, Violine und Klarinette, sowie mehrsätzige Werke im Quartett wie z.B. die „Five Angels“ ( 2011 bei der Edition Peters veröffentlicht), „Four Windows“ (Vertonungen von vier Marc Chagall-Glasfenster in St. Stefan/ Mainz) und „The City never sleeps“. Abgerundet wird das Ganze durch seine Best-Of-Klezmer-Stücke u.a. aus dem Heft „That´s Klezmer“ ( 2008 bei der Edition Peters erschienen ) und dem einen oder anderen Jazz-Titel. Auf eine abwechslungsreiche musikalische Reise darf man sich dabei freuen.
Ort der Veranstaltung
Die ehemalige Synagoge im baden-württembergischen Hemsbach ist heute ein geschütztes Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung und wird für diverse Veranstaltungen genutzt. Des Weiteren ist das damalige Badhaus mittlerweile eine Erinnerungsstätte der ehemaligen jüdischen Gemeinde, unter anderem mit Gedenktafeln der in Vernichtungslagern umgekommenen Hemsbacher Juden.
Die Geschichte der profanierten Synagoge geht auf das Jahr 1843 zurück, als die örtliche jüdische Gemeinde das Haus im Ortskern kaufte. Fortan befanden sich in den Räumlichkeiten das Gemeindezentrum mit Synagoge, eine Schule, Lehrerwohnung und das Badhaus. SA-Männer zerstörten die Synagoge im Zuge der Novemberpogrome 1938, während Anwohner eine Brandstiftung verhindern konnten. Im Zweiten Weltkrieg nutzte man sie als Lagerraum, nach dem Krieg als Flüchtlingsunterkunft. Zwischen 1960 und 1984 waren Sozialwohnungen in der ehemaligen Synagoge eingerichtet. Carl Mayer von Rothschild stiftete einen großen Teil zum Bau der Synagoge, die 1985 durch ein Feuer im Nachbarhaus schwer beschädigt wurde.
Die restaurierte Synagoge wurde 1987 der Öffentlichkeit übergeben. Sie erreichen das Gebäude gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln, der Bahnhof liegt kaum zehn Gehminuten entfernt. Autofahrer finden in der Umgebung, z. B. am Rathausplatz, ausreichend Parkmöglichkeiten.
Die Geschichte der profanierten Synagoge geht auf das Jahr 1843 zurück, als die örtliche jüdische Gemeinde das Haus im Ortskern kaufte. Fortan befanden sich in den Räumlichkeiten das Gemeindezentrum mit Synagoge, eine Schule, Lehrerwohnung und das Badhaus. SA-Männer zerstörten die Synagoge im Zuge der Novemberpogrome 1938, während Anwohner eine Brandstiftung verhindern konnten. Im Zweiten Weltkrieg nutzte man sie als Lagerraum, nach dem Krieg als Flüchtlingsunterkunft. Zwischen 1960 und 1984 waren Sozialwohnungen in der ehemaligen Synagoge eingerichtet. Carl Mayer von Rothschild stiftete einen großen Teil zum Bau der Synagoge, die 1985 durch ein Feuer im Nachbarhaus schwer beschädigt wurde.
Die restaurierte Synagoge wurde 1987 der Öffentlichkeit übergeben. Sie erreichen das Gebäude gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln, der Bahnhof liegt kaum zehn Gehminuten entfernt. Autofahrer finden in der Umgebung, z. B. am Rathausplatz, ausreichend Parkmöglichkeiten.