Christine Lander – SPURLOS
Tickets ab 16,90 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Waggonhalle Kulturzentrum e.V. , Rudolf Bultmann Straße 2a, 35039 Marburg, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Ein Weg versandet im Nirgendwo. Zwei Menschen wissen nicht weiter. Plötzlich hängt das Leben am seidenen Faden. Das Schicksal wendet sich.
Mit Spurlos präsentiert die Berliner Erzählerin Christine Lander einen eindringlichen Abend über das Verschwinden, über Mut, Freiheitsliebe und die Kraft menschlicher Begegnungen. Frei erzählt und aus eigenem Erleben schöpfend, nimmt sie ihr Publikum mit auf eine Reise zwischen Wirklichkeit und märchenhaften Momenten.
Die Geschichte führt nach Syrien – in die Zeit kurz vor Beginn des Kriegs. Nach ihrer Arbeit am Al-Qabbani-Theater in Damaskus reist Christine Lander zur Erholung in ein abgelegenes Kloster in der Wüste. Was als Rückzug beginnt, entwickelt sich zu einem außergewöhnlichen Abenteuer: Eine unerwartete Freundschaft, eine große Gefahr, ein einzigartiger Ort. Die Sehnsucht nach Überleben und Frieden wird zu einer stillen, aber kraftvollen Begleiterin.
Gerade heute, da die Region erneut von politischen Spannungen und Unsicherheit geprägt ist, berühren diese Erlebnisse auf besondere Weise. Spurlos lädt dazu ein, hinter die Schlagzeilen zu blicken und sich daran zu erinnern, was Menschen verbindet: Offenheit, Menschlichkeit und die Hoffnung auf ein friedliches Miteinander.
Ein Abend, der nachklingt – still, eindringlich und voller Leben.
Mit ihrer hellen, klaren Stimme und ihrer starken Bühnenpräsenz erschafft Christine Lander packendes „Kino im Kopf“. Fremdes wird vertraut, Uraltes gegenwärtig, und Unmögliches denkbar. Dabei arbeitet sie konsequent analog: Nur mit Worten, Gesten und ihrem Körper öffnet sie einen poetischen Raum voller Bilder. Obwohl die Dramaturgie feststeht, entsteht der Text jedes Mal neu – improvisiert, einmalig und nur für diesen Abend und dieses Publikum.
Erzählkunst
In einer Zeit permanenter medialer Reizüberflutung bietet die Erzählkunst einen seltenen Gegenpol: Entspannung, Konzentration und das Eintauchen in die eigene Vorstellungskraft. So entsteht eine unmittelbare Verbindung zwischen Erzählerin und Publikum, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Kunst des Erzählens entsteht in dem Raum zwischen der Erzählerin und dem Publikum. Die Menschen assoziieren stärker als mit vorgefertigten Bildern, knüpfen an ihre eigenen Erfahrungen an und teilen diese auch mit. Jede:r fühlt sich wahrgenommen. Gemeinschaft entsteht.
Im Anschluss an die Vorstellung ist ein Gespräch mit dem Publikum ausdrücklich erwünscht.
Mit Spurlos präsentiert die Berliner Erzählerin Christine Lander einen eindringlichen Abend über das Verschwinden, über Mut, Freiheitsliebe und die Kraft menschlicher Begegnungen. Frei erzählt und aus eigenem Erleben schöpfend, nimmt sie ihr Publikum mit auf eine Reise zwischen Wirklichkeit und märchenhaften Momenten.
Die Geschichte führt nach Syrien – in die Zeit kurz vor Beginn des Kriegs. Nach ihrer Arbeit am Al-Qabbani-Theater in Damaskus reist Christine Lander zur Erholung in ein abgelegenes Kloster in der Wüste. Was als Rückzug beginnt, entwickelt sich zu einem außergewöhnlichen Abenteuer: Eine unerwartete Freundschaft, eine große Gefahr, ein einzigartiger Ort. Die Sehnsucht nach Überleben und Frieden wird zu einer stillen, aber kraftvollen Begleiterin.
Gerade heute, da die Region erneut von politischen Spannungen und Unsicherheit geprägt ist, berühren diese Erlebnisse auf besondere Weise. Spurlos lädt dazu ein, hinter die Schlagzeilen zu blicken und sich daran zu erinnern, was Menschen verbindet: Offenheit, Menschlichkeit und die Hoffnung auf ein friedliches Miteinander.
Ein Abend, der nachklingt – still, eindringlich und voller Leben.
Mit ihrer hellen, klaren Stimme und ihrer starken Bühnenpräsenz erschafft Christine Lander packendes „Kino im Kopf“. Fremdes wird vertraut, Uraltes gegenwärtig, und Unmögliches denkbar. Dabei arbeitet sie konsequent analog: Nur mit Worten, Gesten und ihrem Körper öffnet sie einen poetischen Raum voller Bilder. Obwohl die Dramaturgie feststeht, entsteht der Text jedes Mal neu – improvisiert, einmalig und nur für diesen Abend und dieses Publikum.
Erzählkunst
In einer Zeit permanenter medialer Reizüberflutung bietet die Erzählkunst einen seltenen Gegenpol: Entspannung, Konzentration und das Eintauchen in die eigene Vorstellungskraft. So entsteht eine unmittelbare Verbindung zwischen Erzählerin und Publikum, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Kunst des Erzählens entsteht in dem Raum zwischen der Erzählerin und dem Publikum. Die Menschen assoziieren stärker als mit vorgefertigten Bildern, knüpfen an ihre eigenen Erfahrungen an und teilen diese auch mit. Jede:r fühlt sich wahrgenommen. Gemeinschaft entsteht.
Im Anschluss an die Vorstellung ist ein Gespräch mit dem Publikum ausdrücklich erwünscht.
Ort der Veranstaltung
Die Waggonhalle in Marburg bietet kulturelle Vielfalt und ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm in den Räumlichkeiten eines historischen Gebäudes aus dem 19. Jahrhundert.
1996 eröffnete eine Theatergruppe in einer alten Waggonhalle eine neue Spielstätte, die zugleich soziokulturelles Zentrum sein sollte und so wurde das „Waggonhalle Kulturzentrum“ geboren. Neben einer Bühne für Eigenproduktionen und Gastspiele, ist hier ein Ort entstanden, an dem sich die Vielfalt der Menschen mit ihren unterschiedlichen Geschichten, Hintergründen und Lebensentwürfen einerseits in den Stücken wiederspiegelt und andererseits auch in der Zusammensetzung des Publikums wiederzufinden ist. Jeder ist hier willkommen und auch eingeladen, selbst produktiv zu werden. So haben Laiendarsteller die Möglichkeit, bei den hausinternen „GegenStand“-Produktionen mitzuwirken und Schauspielerfahrungen zu sammeln. Neben einem breit gefächerten Theaterprogramm finden hier zudem auch Kabarett- und Varieté- Shows, Tanzaufführungen sowie Musik- und Literatur- Events statt. In einem Saal, der Platz für 99 Personen bietet, werden so jährlich insgesamt bis zu 250 Veranstaltungen aufgeführt.
Das Waggonhalle Kulturzentrum hat sich über die Jahre als feste Größe im Kulturleben der Stadt etabliert. Genießen Sie das Programm oder machen Sie selbst mit – hier stehen Ihnen alle Türen offen!
1996 eröffnete eine Theatergruppe in einer alten Waggonhalle eine neue Spielstätte, die zugleich soziokulturelles Zentrum sein sollte und so wurde das „Waggonhalle Kulturzentrum“ geboren. Neben einer Bühne für Eigenproduktionen und Gastspiele, ist hier ein Ort entstanden, an dem sich die Vielfalt der Menschen mit ihren unterschiedlichen Geschichten, Hintergründen und Lebensentwürfen einerseits in den Stücken wiederspiegelt und andererseits auch in der Zusammensetzung des Publikums wiederzufinden ist. Jeder ist hier willkommen und auch eingeladen, selbst produktiv zu werden. So haben Laiendarsteller die Möglichkeit, bei den hausinternen „GegenStand“-Produktionen mitzuwirken und Schauspielerfahrungen zu sammeln. Neben einem breit gefächerten Theaterprogramm finden hier zudem auch Kabarett- und Varieté- Shows, Tanzaufführungen sowie Musik- und Literatur- Events statt. In einem Saal, der Platz für 99 Personen bietet, werden so jährlich insgesamt bis zu 250 Veranstaltungen aufgeführt.
Das Waggonhalle Kulturzentrum hat sich über die Jahre als feste Größe im Kulturleben der Stadt etabliert. Genießen Sie das Programm oder machen Sie selbst mit – hier stehen Ihnen alle Türen offen!