China und die Neuordnung der Welt
Susanne Weigelin-Schwiedrzik, Cathryn Clüver Ashbrook, Felix Lee  
Veranstalter:
Urania Berlin e.V. , An der Urania 17, 10787 Berlin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Warum Europa im Machtspiel zwischen China, USA und Russland entscheidend sein kann.
Die Welt ist in Unordnung geraten, und China ist ein zentraler Faktor dieser Verschiebung: Der rasche Aufstieg der Volksrepublik zur zweitgrößten Wirtschaftsmacht zwingt die USA, Russland, die Europäische Union und den Globalen Süden, ihre Rolle in einer sich neu formierenden, womöglich multipolaren Welt neu zu bestimmen.
Die renommierte Sinologin Susanne Weigelin-Schwiedrzik, die Politikwissenschaftlerin Cathryn Clüver Ashbrook und der China-Experte Felix Lee von der Süddeutschen Zeitung diskutieren Chinas Weltmachtstrategie im Spannungsfeld der Rivalität mit den USA und Russland.
Im Zentrum steht dabei Europa. Denn Susanne Weigelin-Schwiedrziks überraschender Befund lautet: Die Europäische Union ist im geopolitischen Machtspiel zwischen China, Russland und den USA kein Zuschauer, sondern ein Akteur, der am Ende entscheidend sein könnte. Ein besseres Verstehen Chinas ist essentiell, um Europas Handlungsspielräume in einer Welt im Umbruch realistisch einzuordnen.
Susanne Weigelin-Schwiedrzik studierte Sinologie, Politikwissenschaft, Japanologie und chinesische Sprache in Bonn, Peking und Bochum. Von 1989 bis 2002 war sie Universitätsprofessorin für Moderne Sinologie in Heidelberg, von 2002 bis 2020 Professorin für Sinologie an der Universität Wien. Schon 1975 reiste Weigelin-Schwiedrzik nach China, studierte in Peking an der Fakultät für Philosophie und erlebte politische Meilensteine wie das Ende der Kulturrevolution persönlich mit. Das moderne China bildet den Schwerpunkt ihrer Forschung. Ihre jahrzehntelange Auseinandersetzung mit dem Land macht sie zu einer Koryphäe der Chinawissenschaft; als Expertin für internationale Beziehungen unter Einbezug Chinas ist sie gefragte Ansprechpartnerin der Medien.
Cathryn Clüver Ashbrook ist deutsch-amerikanische Politikwissenschaftlerin und eine der profiliertesten transatlantischen Stimmen der Gegenwart: vielfach im Fernsehen präsent (ARD, ZDF, CNN, BBC) und eine gefragte Kommentatorin in renommierten Medien wie der Financial Times, der New York Times und der Washington Post. Ihr Bestseller "Der amerikanische Weckruf" ist in der Brandstätter-Debattenreihe "Auf dem Punkt" erschienen.
Felix Lee studierte Soziologie, Volkswirtschaft und Politik und absolvierte die Berliner Journalistenschule. Von 2003 bis 2022 Wirtschafts- und Politikredakteur der taz, ab 2010 für neun Jahre China-Korrespondent in Peking. Er arbeitete für Table Media, bevor er Redakteur bei Süddeutsche Zeitung Dossier wurde. Sein Buch »China, mein Vater und ich« wurde zum Spiegel-Bestseller und gewann den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2023.
Die Welt ist in Unordnung geraten, und China ist ein zentraler Faktor dieser Verschiebung: Der rasche Aufstieg der Volksrepublik zur zweitgrößten Wirtschaftsmacht zwingt die USA, Russland, die Europäische Union und den Globalen Süden, ihre Rolle in einer sich neu formierenden, womöglich multipolaren Welt neu zu bestimmen.
Die renommierte Sinologin Susanne Weigelin-Schwiedrzik, die Politikwissenschaftlerin Cathryn Clüver Ashbrook und der China-Experte Felix Lee von der Süddeutschen Zeitung diskutieren Chinas Weltmachtstrategie im Spannungsfeld der Rivalität mit den USA und Russland.
Im Zentrum steht dabei Europa. Denn Susanne Weigelin-Schwiedrziks überraschender Befund lautet: Die Europäische Union ist im geopolitischen Machtspiel zwischen China, Russland und den USA kein Zuschauer, sondern ein Akteur, der am Ende entscheidend sein könnte. Ein besseres Verstehen Chinas ist essentiell, um Europas Handlungsspielräume in einer Welt im Umbruch realistisch einzuordnen.
Susanne Weigelin-Schwiedrzik studierte Sinologie, Politikwissenschaft, Japanologie und chinesische Sprache in Bonn, Peking und Bochum. Von 1989 bis 2002 war sie Universitätsprofessorin für Moderne Sinologie in Heidelberg, von 2002 bis 2020 Professorin für Sinologie an der Universität Wien. Schon 1975 reiste Weigelin-Schwiedrzik nach China, studierte in Peking an der Fakultät für Philosophie und erlebte politische Meilensteine wie das Ende der Kulturrevolution persönlich mit. Das moderne China bildet den Schwerpunkt ihrer Forschung. Ihre jahrzehntelange Auseinandersetzung mit dem Land macht sie zu einer Koryphäe der Chinawissenschaft; als Expertin für internationale Beziehungen unter Einbezug Chinas ist sie gefragte Ansprechpartnerin der Medien.
Cathryn Clüver Ashbrook ist deutsch-amerikanische Politikwissenschaftlerin und eine der profiliertesten transatlantischen Stimmen der Gegenwart: vielfach im Fernsehen präsent (ARD, ZDF, CNN, BBC) und eine gefragte Kommentatorin in renommierten Medien wie der Financial Times, der New York Times und der Washington Post. Ihr Bestseller "Der amerikanische Weckruf" ist in der Brandstätter-Debattenreihe "Auf dem Punkt" erschienen.
Felix Lee studierte Soziologie, Volkswirtschaft und Politik und absolvierte die Berliner Journalistenschule. Von 2003 bis 2022 Wirtschafts- und Politikredakteur der taz, ab 2010 für neun Jahre China-Korrespondent in Peking. Er arbeitete für Table Media, bevor er Redakteur bei Süddeutsche Zeitung Dossier wurde. Sein Buch »China, mein Vater und ich« wurde zum Spiegel-Bestseller und gewann den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2023.
Ort der Veranstaltung
Wer in Berlin auf der Suche nach interessanten Events ist, der landet mit Sicherheit früher oder später in der Urania. Seit der Gründung im 19. Jahrhundert setzt die Urania mit ihrer einzigartigen Philosophie, wissenschaftliche Bildung allen Bürgern zugänglich zu machen, neue Maßstäbe. Auf dem Programm stehen hier von Lesungen, über Diskussionsrunden bis hin zu künstlerischen Darbietungen jede Menge interessante Events aus den Bereichen Wissenschaft und Kultur.
Die Urania in Berlin hat sich seit ihrer Entstehung weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus einen Namen gemacht. 1888 wurde in Berlin auf Impulse von Alexander von Humboldt hin das einzigartige Projekt verwirklicht, wissenschaftliche Erkenntnisse auch einem Laien-Publikum verständlich zu machen: die Urania war geboren! Das erste „Science-Center“ der Welt war damals noch in der Invalidenstraße im Moabit untergebracht. Nach einer turbulenten Geschichte und zahlreichen Standort-Wechseln, befindet sich die heutige Urania in den ehemaligen Räumlichkeiten der Technischen Universität. Der bereits vorhandene Altbau, der zudem auf eine bewegte Geschichte als Jüdisches Logenhaus und spätere Reichsfilmakademie zurückblickt, wurde geschickt mit einem ansprechenden Neubauteil zusammengefügt. Heute befinden sich hinter der verspiegelten Glasfassade mehrere Veranstaltungssäle, darunter der große Humboldt-Saal, weitläufige Foyers, eine Art Loft sowie die Cafeteria. Alle Räume sind mit modernster Projektions- und Vortragstechnik ausgestattet und versprechen damit jedes Event perfekt in Szene zu setzen!
Circa 1400 Veranstaltungen finden jährlich in der Urania statt und damit zählt sie zu einem der Event-Locations in Berlin. Seit ihrer Gründung hat sich das Veranstaltungszentrum über zwei Weltkriege und die Wirtschaftskrise hinweg gehalten. Seitdem haben hier zahlreiche Highlights stattgefunden – darunter u.a. Lesungen berühmter Literaten wie Heinrich Böll, Max Frisch und Günter Grass‘. Und auch in der Zukunft werden in der Urania noch einige interessante Events stattfinden – überzeugen Sie sich selbst!
Die Urania in Berlin hat sich seit ihrer Entstehung weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus einen Namen gemacht. 1888 wurde in Berlin auf Impulse von Alexander von Humboldt hin das einzigartige Projekt verwirklicht, wissenschaftliche Erkenntnisse auch einem Laien-Publikum verständlich zu machen: die Urania war geboren! Das erste „Science-Center“ der Welt war damals noch in der Invalidenstraße im Moabit untergebracht. Nach einer turbulenten Geschichte und zahlreichen Standort-Wechseln, befindet sich die heutige Urania in den ehemaligen Räumlichkeiten der Technischen Universität. Der bereits vorhandene Altbau, der zudem auf eine bewegte Geschichte als Jüdisches Logenhaus und spätere Reichsfilmakademie zurückblickt, wurde geschickt mit einem ansprechenden Neubauteil zusammengefügt. Heute befinden sich hinter der verspiegelten Glasfassade mehrere Veranstaltungssäle, darunter der große Humboldt-Saal, weitläufige Foyers, eine Art Loft sowie die Cafeteria. Alle Räume sind mit modernster Projektions- und Vortragstechnik ausgestattet und versprechen damit jedes Event perfekt in Szene zu setzen!
Circa 1400 Veranstaltungen finden jährlich in der Urania statt und damit zählt sie zu einem der Event-Locations in Berlin. Seit ihrer Gründung hat sich das Veranstaltungszentrum über zwei Weltkriege und die Wirtschaftskrise hinweg gehalten. Seitdem haben hier zahlreiche Highlights stattgefunden – darunter u.a. Lesungen berühmter Literaten wie Heinrich Böll, Max Frisch und Günter Grass‘. Und auch in der Zukunft werden in der Urania noch einige interessante Events stattfinden – überzeugen Sie sich selbst!