Caminhos Das Águas – Unaufhaltsames Fließen - von Fernanda Costa
Veranstalter:
Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße gGmbH , Naunynstraße 27, 10997 Berlin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Mit Neubesetzung
Das Meer ist ein großer kollektiver Spiegel. Tausend Flüsse, Bäche und Rinnsale ergießen sich darin. Sie bahnen sich tanzend ihre Wege, umfließen Steine, unterspülen Bauten. Wasser werden gestaut, bis sie über das Hindernis hinwegsteigen oder die Barrieren niederreißen. Selbst dem Rinnsal haftet etwas Unaufhaltsames an. Wir sehen uns darin, verflüssigt. Wasser ist der älteste der futuristischen Spiegel.
Die Tänzerin und Choreografin Fernanda Costa sucht in Caminhos das Águas – Unaufhaltsames Fließen nach neuen selbstbestimmten Bildern für Schwarze Frauen. Das weiße binäre Denken teilt die Welt in Gegensätze, in sich gegenüberstehende Wertigkeiten. Die herrschende Ordnung ist zurichtend und abwertend, bis die Selbstbilder wertlos sind. Gemeinsam mit drei Schwarzen Tänzerinnen arbeitet die Choreografin an der Verflüssigung – der Kategorien, der Bewegungen, der Spiegelbilder. Und an einer veränderten Beziehung von Innen und Außen. Schließlich sind wir Wasser, zum Großteil zumindest. Vielleicht ist der Körper ein Aggregatzustand wie Eis und Dampf und wie diese eine Bedrohung für statische Strukturen.
Caminhos das Águas – Unaufhaltsames Fließen ist Teil der Tanzreihe Wie ich werde, wie ich sein will am Ballhaus Naunynstraße, in der drei Schwarze Choreografinnen nach den wichtigen Inspirationen, Solidaritäten und Verbindungen für die Stärkung selbstbestimmter Schwarzer Weiblich*keiten fragen. Es ist Fernanda Costas Choreografie Debüt am Ballhaus Naunynstraße.
Eine Produktion von Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße gemeinnützige GmbH. Die Erstproduktion entstand im Rahmen der Tanzreihe Wie ich werde, wie ich sein will, gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin sowie durch den Hauptstadtkulturfonds.
Foto: Zé de Paiva
Das Meer ist ein großer kollektiver Spiegel. Tausend Flüsse, Bäche und Rinnsale ergießen sich darin. Sie bahnen sich tanzend ihre Wege, umfließen Steine, unterspülen Bauten. Wasser werden gestaut, bis sie über das Hindernis hinwegsteigen oder die Barrieren niederreißen. Selbst dem Rinnsal haftet etwas Unaufhaltsames an. Wir sehen uns darin, verflüssigt. Wasser ist der älteste der futuristischen Spiegel.
Die Tänzerin und Choreografin Fernanda Costa sucht in Caminhos das Águas – Unaufhaltsames Fließen nach neuen selbstbestimmten Bildern für Schwarze Frauen. Das weiße binäre Denken teilt die Welt in Gegensätze, in sich gegenüberstehende Wertigkeiten. Die herrschende Ordnung ist zurichtend und abwertend, bis die Selbstbilder wertlos sind. Gemeinsam mit drei Schwarzen Tänzerinnen arbeitet die Choreografin an der Verflüssigung – der Kategorien, der Bewegungen, der Spiegelbilder. Und an einer veränderten Beziehung von Innen und Außen. Schließlich sind wir Wasser, zum Großteil zumindest. Vielleicht ist der Körper ein Aggregatzustand wie Eis und Dampf und wie diese eine Bedrohung für statische Strukturen.
Caminhos das Águas – Unaufhaltsames Fließen ist Teil der Tanzreihe Wie ich werde, wie ich sein will am Ballhaus Naunynstraße, in der drei Schwarze Choreografinnen nach den wichtigen Inspirationen, Solidaritäten und Verbindungen für die Stärkung selbstbestimmter Schwarzer Weiblich*keiten fragen. Es ist Fernanda Costas Choreografie Debüt am Ballhaus Naunynstraße.
Eine Produktion von Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße gemeinnützige GmbH. Die Erstproduktion entstand im Rahmen der Tanzreihe Wie ich werde, wie ich sein will, gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin sowie durch den Hauptstadtkulturfonds.
Foto: Zé de Paiva
Ort der Veranstaltung
Theater, Tanz, Performance, Lesungen, Konzerte, Diskussionen, Filmabende – mitten in Kreuzberg bietet das Ballhaus Naunynstraße ein reiches Programm. 2023 wurde es hierfür mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet. Denn tatsächlich ist das Profil dieses Hauses einzigartig, es markiert eine Zäsur in der deutschsprachigen Theaterlandschaft.
2008 wurde es von Shermin Langhoff als postmigrantisches Theater eröffnet. Seit 2013, seit der künstlerischen Leitung von Wagner Carvalho, stehen dabei zunehmend schwarze Protagonist*innen, Artists of Color und queere Künstler*innen im Fokus. Das Theater arbeitet mit seinen Programmen gegen strukturellen Rassismus und intersektionale Ausschlussmechanismen an und entwickelt in diesem Zuge neue Erzählungen und ästhetische Formen. Damit ist es über die Jahre zum wichtigen Impulsgeber für die Dekolonisierung in Kunst, Wissenschaft, Politik und Alltag geworden.
Gelegen im Herzen Berlin-Kreuzbergs, ist das Ballhaus Naunynstraße am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. In der Umgebung befinden sich Bahn- und Bushaltestellen, die nur einen kurzen Fußweg entfernt liegen
2008 wurde es von Shermin Langhoff als postmigrantisches Theater eröffnet. Seit 2013, seit der künstlerischen Leitung von Wagner Carvalho, stehen dabei zunehmend schwarze Protagonist*innen, Artists of Color und queere Künstler*innen im Fokus. Das Theater arbeitet mit seinen Programmen gegen strukturellen Rassismus und intersektionale Ausschlussmechanismen an und entwickelt in diesem Zuge neue Erzählungen und ästhetische Formen. Damit ist es über die Jahre zum wichtigen Impulsgeber für die Dekolonisierung in Kunst, Wissenschaft, Politik und Alltag geworden.
Gelegen im Herzen Berlin-Kreuzbergs, ist das Ballhaus Naunynstraße am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. In der Umgebung befinden sich Bahn- und Bushaltestellen, die nur einen kurzen Fußweg entfernt liegen