Bild: Blick durch das "Fenster in die Vergangenheit"

Blick durch das "Fenster in die Vergangenheit"

Stadtführung  

Alter Kirchplatz
33330 Gütersloh

Tickets ab 16,00 € *
Veranstalter: Gütersloh Marketing GmbH , Berliner Str. 63, 33330 Gütersloh, Deutschland
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Veranstaltungsinfos

Auch wenn es der Titel vielleicht vermuten ließe: Trockene Zahlen und langweilige Fakten haben bei der Stadtführung „Fenster in die Vergangenheit“ keine Chance. Denn Stadtführerin Brunhilde Kohls lässt bei diesem Rundgang anhand von Anekdoten die Geschichte rund um den Alten Kirchplatz lebendig werden.

Diese Zeitreise ins ganz frühe Gütersloh zeigt, dass der Alte Kirchplatz nicht nur Ursprung der Stadt Gütersloh, sondern auch eine wichtige archäologische und historische Quelle ist. Bei der Führung kommen unter anderem auch die Themen Schule oder Gerichtsbarkeit zur Sprache. Natürlich ist auch die Apostelkirche Bestandteil der Führung. Hier geht es um die Architekt*innen und Künstler*innen, die am Bau und an der Ausstattung der Kirche beteiligt waren. Auch die Sagen und Legenden, die sich um die Kirche ranken, werden gestreift. Auf die Bestattungskultur geht Brunhilde Kohls anhand von Mauerresten des historischen Friedhofs ein.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch des Hauses am Alten Kirchplatz 11, einem der ältesten Gebäude Güterslohs. Hier wurden 2016 die Pfostenlöcher eines Baus aus dem 12. Jahrhundert freigelegt. Im Keller des Gebäudes können nicht nur diese Pfostenspuren, sondern auch eine Vitrine mit mittelalterlichen Keramikscherben, Tierknochen, Pferdezähnen und Bruchstücken alter Tonpfeifen besichtigt werden.

Der ca. 2,5 Stunden dauernde, sehr abwechslungsreiche Stadtrundgang beginnt am Treffpunkt auf der Wiese an der Apostelkirche.

Ort der Veranstaltung

Die Apostelkirche ist eine der ältesten Kirchen der Stadt Gütersloh und weit älter, als man ihr von außen vielleicht ansieht. Die ehemalige Simultankirche wird heute auch außerhalb der Gottesdienstzeiten rege genutzt: Lesungen, Konzerte oder Ausstellungen ziehen viele Besucher in das altehrwürdige Gotteshaus.

Schon im Jahr 1201 stand hier eine erste Steinkirche, deren Grundmauern noch im wuchtigen quadratischen Turm zu entdecken sind. Dieser Bau wurde im 16. Jahrhundert durch ein Feuer zerstört und die neu erbaute Kirche bis 1890 unter dem Namen Pankratiuskirche als Simultankirche genutzt. Im November 1944 lag das Wahrzeichen Güterlohs in Trümmern: Komplett zerstört durch den Bombenangriff wurde sie aus den Ruinen wieder aufgebaut.

Im Inneren der Apostelkirche erinnert auch heute noch eine Plastik an die vielen Opfer des Zweiten Weltkrieges, die während des Bombenhagels hier Zuflucht gesucht hatten und umkamen: Ein Tagebuch listet die Gefallenen sortiert nach Geburtstagen auf. Nicht nur zu Gottesdiensten ist die Kirche Mittelpunkt des Stadtlebens, auch zu den kulturellen Veranstaltungen strömen die Menschen in ihr Gotteshaus.
Apostelkirche Gütersloh
Am Alten Kirchplatz
33330 Gütersloh