Bleib, bis morgen - Das Altern im Selbstversuch (Kurzproduktion)
Frieda Kirch / Leah Wewoda / Nicole Erbe  
Veranstalter:
Projekttheater Dresden e. V. , Louisenstraße 47, 01099 Dresden, Deutschland
Veranstaltungsinfos
„Kann das Alter mehr, als Angst machen – nämlich zum Träumen und Hoffen verführen? Und weil niemand weiß, wer ich im Alter sein werde, begleite ich mich eben selbst auf der Bühne, solange ich das kann. Jetzt! Je jünger, desto besser. Das Alter ertasten, begreifen – im Selbstversuch.“
Die jauchzenden ebenso wie die betrübten Geschichten eines Lebens bleiben ins Gesicht geschrieben, werden gesammelt im Archiv des Körpers. Welche Spuren zeichnet es, das Alter? Geht es auf dem Zeitstrahl des Lebens vorwärts, rückwärts oder seitwärts? Und mit welchem Tempo?
Eben noch fragt die Verkäuferin beim Kauf einer Packung Mon Chéri nach dem Ausweis und einen Moment später sagt die Apothekerin: “Welche Medikamente nehmen Sie sonst noch?”
Welche ersten Male kommen noch, wenn die ersten ersten Male bereits gelebt sind? Deckt sich das, was die Gesellschaft einem jungen Körper zuschreibt, mit dem Erleben einer Spielerin, die den Hauch des Alters stellenweise spürt, aber noch als jung gelesen wird?
In der Solo-Performance „bleib bis morgen“ spürt Leah Wewoda über das Spiel mit einer Maske – ihrem Alter Ego im wörtlichen Sinn – nach, wie sich das Alter(n) im Körper einer jungen Frau anfühlt. Zwischen Verwandlung und Projektion begegnet sie dem Alter als körperliche Erfahrung und gesellschaftliche Zuschreibung.
Eine performative Forschung im Spannungsfeld des gelebten Lebens, in dem sich gleichermaßen Grenzen wie Möglichkeiten auftun und das Alter weniger als Gewissheit denn als Einladung zur Vorstellungskraft erscheint.
Die jauchzenden ebenso wie die betrübten Geschichten eines Lebens bleiben ins Gesicht geschrieben, werden gesammelt im Archiv des Körpers. Welche Spuren zeichnet es, das Alter? Geht es auf dem Zeitstrahl des Lebens vorwärts, rückwärts oder seitwärts? Und mit welchem Tempo?
Eben noch fragt die Verkäuferin beim Kauf einer Packung Mon Chéri nach dem Ausweis und einen Moment später sagt die Apothekerin: “Welche Medikamente nehmen Sie sonst noch?”
Welche ersten Male kommen noch, wenn die ersten ersten Male bereits gelebt sind? Deckt sich das, was die Gesellschaft einem jungen Körper zuschreibt, mit dem Erleben einer Spielerin, die den Hauch des Alters stellenweise spürt, aber noch als jung gelesen wird?
In der Solo-Performance „bleib bis morgen“ spürt Leah Wewoda über das Spiel mit einer Maske – ihrem Alter Ego im wörtlichen Sinn – nach, wie sich das Alter(n) im Körper einer jungen Frau anfühlt. Zwischen Verwandlung und Projektion begegnet sie dem Alter als körperliche Erfahrung und gesellschaftliche Zuschreibung.
Eine performative Forschung im Spannungsfeld des gelebten Lebens, in dem sich gleichermaßen Grenzen wie Möglichkeiten auftun und das Alter weniger als Gewissheit denn als Einladung zur Vorstellungskraft erscheint.
Ort der Veranstaltung
Seit seiner Gründung 1990 bietet das projekttheater (pt) Dresden freien Künstlern die Möglichkeit für experimentelles, Genre-übergreifendes Theater. Nicht zuletzt wegen seines Standorts inmitten der Dresdner Neustadt spiegelt sich der vielfältige und lebendige Charakter des Viertels in der Arbeit der Künstler wieder: Das projekttheater Dresden symbolisiert die Lebendigkeit und Experimentierfreude der freien Künstler!
Über 250 Vorstellungen werden hier pro Jahr dargeboten. Dabei ist von Sprech-, Tanz- und Literaturtheater über Lesungen und Konzerte bis hin zu Festivals und Diskussionsforen jegliche Art von kultureller Veranstaltung mit dabei. Um Theater jedoch nicht nur sehen sondern auch mitgestalten zu können, ist auch Freiraum für diverse Projekte mit Jugendlichen, Senioren oder sozial Benachteiligten.
Besonders mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist das projekttheater gut zu erreichen: In unmittelbarer Nähe befinden sich eine Straßenbahnhaltestelle und nur eine kurze Strecke zu Fuß entfernt der Bahnhof Neustadt.
Über 250 Vorstellungen werden hier pro Jahr dargeboten. Dabei ist von Sprech-, Tanz- und Literaturtheater über Lesungen und Konzerte bis hin zu Festivals und Diskussionsforen jegliche Art von kultureller Veranstaltung mit dabei. Um Theater jedoch nicht nur sehen sondern auch mitgestalten zu können, ist auch Freiraum für diverse Projekte mit Jugendlichen, Senioren oder sozial Benachteiligten.
Besonders mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist das projekttheater gut zu erreichen: In unmittelbarer Nähe befinden sich eine Straßenbahnhaltestelle und nur eine kurze Strecke zu Fuß entfernt der Bahnhof Neustadt.