Veranstaltungsinfos
Das Schweigen über Menschenrechtsverletzungen nutzt Täter*innen und verhindert das Gedenken an die Opfer. Birgit Weyhe bricht das „Schweigen“ (Avant Verlag, 2025) und erzählt ein kaum bekanntes Kapitel deutsch-argentinischer Geschichte: Ellen Marx war 17, als sie in Buenos Aires ankam. Als Jüdin musste sie 1939 aus Nazi-Deutschland fliehen. 30 Jahre später ging Elisabeth Käsemann als politisch engagierte Studentin nach Argentinien. Wie Ellens Tochter Nora Marx wurde sie Opfer der Militärdiktatur, deren Gegner*innen in den 1970er Jahren in Folterlagern verschwanden. Das Auswärtige Amt schwieg – aufgrund wirtschaftlicher Interessen und der geplanten Fußball-WM in Argentinien. „Für mich ist Erinnerung zu einem Akt des Widerstands geworden“, sagt Birgit Weyhe und setzt dem Vergessen in ihrer Graphic Novel eindrucksvolle Bilder entgegen. Ins Gespräch darüber kommt sie mit Ella Detscher vom Dokumentationszentrum Nationalsozialismus.
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Foto: © Vera Drebusch
Mitveranstalter: Dokumentationszentrum Nationalsozialismus und Museum für Neue Kunst Freiburg
Gefördert im Rahmen des Literatursommers 2026 – Eine Veranstaltungsreihe der Baden-Württemberg Stiftung, www.literatursommer.de
Datum: 19.06.2026, 17:30 Uhr
Ort: Freundeskreis-Auditorium des Augustinermuseum, Augustinerplatz
Eintritt: 10/ 8 Euro
Lesung und Gespräch
Außer Haus
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Foto: © Vera Drebusch
Mitveranstalter: Dokumentationszentrum Nationalsozialismus und Museum für Neue Kunst Freiburg
Gefördert im Rahmen des Literatursommers 2026 – Eine Veranstaltungsreihe der Baden-Württemberg Stiftung, www.literatursommer.de
Datum: 19.06.2026, 17:30 Uhr
Ort: Freundeskreis-Auditorium des Augustinermuseum, Augustinerplatz
Eintritt: 10/ 8 Euro
Lesung und Gespräch
Außer Haus
Ort der Veranstaltung
Das Augustinermuseum gehört zu den bedeutensten und geschichtsträchtigsten Museen Freiburgs. Neben der großen Sammlung an Kunstobjekten und Gemälden, deren Datierung vom Mittelalter über Barock bis ins 19. Jahrhundert reicht, sind auch das historische Gebäude und die wechselnden Ausstellungen und Veranstaltungen eindrucksvoll.
Die Geschichte der alten Mauern, die das Ausgustinermuseum und das „Haus der Graphischen Sammlung“ beherbergen, gehen bis in das Jahr 1278 zurück, als ein Augustinerkloster erstmals Erwähnung findet. Im Laufe der Jahrhunderte wandelte sich das Gebäude zur Kaserne um, wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Theater bespielt und dient seit dem Jahr 1923 nun als Museum. Durch große Sanierungsarbeiten erstrahlen die Räumlichkeiten des Museums heute in beeindruckendem Glanz und versprechen ein besonderes Erlebnis der hier gezeigten Kunst.
Mitten in der Altstadt von Freiburg im Breisgau befindet sich das herrliche Augustinermuseum. Besucherinnen und Besucher erreichen das städtische Museum am entspanntesten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, die unmittelbar vor dem Museum zu Verfügung stehen. Für die Anreise mit dem PKW sind in näherer Umgebung ausreichend Parkplätze vorhanden, ein kurzer Fußweg durch die historischen Gassen führt zum Museum.
Die Geschichte der alten Mauern, die das Ausgustinermuseum und das „Haus der Graphischen Sammlung“ beherbergen, gehen bis in das Jahr 1278 zurück, als ein Augustinerkloster erstmals Erwähnung findet. Im Laufe der Jahrhunderte wandelte sich das Gebäude zur Kaserne um, wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Theater bespielt und dient seit dem Jahr 1923 nun als Museum. Durch große Sanierungsarbeiten erstrahlen die Räumlichkeiten des Museums heute in beeindruckendem Glanz und versprechen ein besonderes Erlebnis der hier gezeigten Kunst.
Mitten in der Altstadt von Freiburg im Breisgau befindet sich das herrliche Augustinermuseum. Besucherinnen und Besucher erreichen das städtische Museum am entspanntesten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, die unmittelbar vor dem Museum zu Verfügung stehen. Für die Anreise mit dem PKW sind in näherer Umgebung ausreichend Parkplätze vorhanden, ein kurzer Fußweg durch die historischen Gassen führt zum Museum.