Veranstaltungsinfos
Vor genau 20 Jahren begann, was inzwischen zu einer kleinen Institution geworden ist: Bernd Glemsers Engagement als Permanent Artist in Residence der Klosterkonzerte. Und tatsächlich ist seine Kammermusikwoche, in der er jedes Jahr befreundete Künstler zum gemeinsamen Musizieren ins Laienrefektorium lädt, zu einer festen Säule im Programm unseres Festivals geworden. »Wenn ich durch das Klostertor komme, ist es für mich jedes Mal, als ob ich nach Hause komme. Die Farben, die goldenen Momente …«, schwärmt der Pianist. Von Anfang an steht bei Glemser die Musik im Mittelpunkt. Und dafür braucht er Gleichgesinnte, Musikerinnen und Musiker, mit deren Art zu musizieren er harmoniert. In den vergangenen 20 Jahren sind dabei Freundschaften entstanden, die sich weiterentwickelt haben. Mirijam Contzen und das Gewandhaus-Quartett gehören ebenso dazu wie der Klarinettist Dimitri Ashkenazy und viele andere. Im ersten Konzert der Jubiläums-Ausgabe seiner Kammermusikwoche ist Bernd Glemser zunächst aber solistisch zu erleben und zeigt seine pianistische Bandbreite mit Haydns Andante con variazioni, Beethovens Klaviersonate op. 109 sowie einigen Impromptus, Nocturnes, Mazurkas und Balladen von Frédéric Chopin.
Teilnahmebedingungen
Ihr Besuch
Liebe Besucherinnen und Besucher der Klosterkonzerte,
alle Informationen zum Besuch unserer Veranstaltungen haben wir auf unserer Internetseite zusammengefasst. Dort finden Sie auch weitere Hinweise und Tipps für Ihren Aufenthalt in Maulbronn.
Wir freuen uns auf Sie!
Ihr Team der Klosterkonzerte Maulbronn
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Ort der Veranstaltung
Das Kloster Maulbronn gilt als die die einzige vollständig erhaltene mittelalterliche Klosteranlage diesseits der Alpen. Die Hälfte der Anlage wird dabei vom Klosterhof mit seinen Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäuden in Anspruch genommen. Der Hof wird durch die pittoresken Fachwerkfassaden geprägt und bei vielen über das ganze Jahr verteilten Märkten wieder zum Leben erweckt.
Der Klosterhof, der sich heute größer als ursprünglich präsentiert, ist zur einen Seite hin durch das Kloster selbst begrenzt und bietet dem Betrachter ein angenehm einheitliches Bild. Der ehemalige Fruchtkasten, heute als Stadthalle genutzt, diente als Lagerraum und führt einem die große wirtschaftliche Bedeutung Maulbronns vor Augen. Im gotischen Marstall ist seit über zwei Jahrhunderten das Rathaus untergebracht. Das Mittelalter wird lebendig, wenn man über den Klosterhof spaziert und sich die Lebensweise der früheren Mönche vor Augen führt.
Beeindruckende Baukunst und aufsehenerregende Geschichte vereinen sich im Kloster Maulbronn: Nicht zuletzt deshalb ist es von der UNESCO zum ersten Weltkulturerbe Baden-Württembergs erklärt worden. Alle Baustile von der Romanik bis zur Spätgotik sind im Kloster Maulbronn vereint. Die gesamte Anlage beherbergt heute nicht nur eine Schule, sondern auch die Polizei, zahlreiche Verwaltungsämter und Restaurants.
Der Klosterhof, der sich heute größer als ursprünglich präsentiert, ist zur einen Seite hin durch das Kloster selbst begrenzt und bietet dem Betrachter ein angenehm einheitliches Bild. Der ehemalige Fruchtkasten, heute als Stadthalle genutzt, diente als Lagerraum und führt einem die große wirtschaftliche Bedeutung Maulbronns vor Augen. Im gotischen Marstall ist seit über zwei Jahrhunderten das Rathaus untergebracht. Das Mittelalter wird lebendig, wenn man über den Klosterhof spaziert und sich die Lebensweise der früheren Mönche vor Augen führt.
Beeindruckende Baukunst und aufsehenerregende Geschichte vereinen sich im Kloster Maulbronn: Nicht zuletzt deshalb ist es von der UNESCO zum ersten Weltkulturerbe Baden-Württembergs erklärt worden. Alle Baustile von der Romanik bis zur Spätgotik sind im Kloster Maulbronn vereint. Die gesamte Anlage beherbergt heute nicht nur eine Schule, sondern auch die Polizei, zahlreiche Verwaltungsämter und Restaurants.