Veranstaltungsinfos
Gehen Sie mit uns auf eine Zeitreise in die goldene Zeit der Metropole Berlins!
Das Salonorchester „Unter'n Linden“ (Staatskapelle Berlin) und die unvergleichliche Sängerin Winnie Böwe präsentieren ein mitreißendes Programm zwischen Jazz, Swing, Chanson und Operette. Werke von Paul Lincke und Friedrich Holländer, Songs von Marlene Dietrich und Claire Waldoff oder den Comedian Harmonists sind zu erleben. Neben den noch heute beliebten Berliner Liedern und Gassenhauern sind außerdem das Klarinettenkonzert von Artie Shaw sowie ausgewählte Stücke aus Paris und Wien zu hören.
In den 1920er Jahren entstand in Berlin ein ganz neuer, unverwechselbarer Musikstil. Diese explosive Mischung aus Jazz, Swing, Chanson, Operette und revuehafter Tanzmusik spiegelte die pulsierende und liberale Atmosphäre der „Goldenen Zwanziger“. Musik wurde in eleganten Tanzlokalen, Cabarets und Stummfilmkinos zelebriert – oft begleitet von sinnlichen Texten und dem mitreißenden Rhythmus des aufkommenden Jazz, der eine neue Freiheit und Lebensfreude verkörperte. Die exotischen Klänge aus Amerika eroberten die deutsche Hauptstadt und lockten mit Rhythmen, die zum Tanz einluden.
Berühmte Künstler wie die Comedian Harmonists oder die Sängerinnen der Kroll-Oper prägten die Szene mit eingängigen Melodien und häufig doppeldeutigen Texten. Spektakuläre Bühnenshows in Theatern präsentierten symphonischen Jazz und unvergessliche Ohrwürmer - Ausdruck einer rasanten Modernisierung und Internationalisierung. Das literarische Kabarett bildete das Herzstück des Berliner Nachtlebens. Künstlerinnen wie Marlene Dietrich, Claire Waldoff und Margo Lion prägten diese Kunstform mit humorvoller Satire und gesellschaftskritischen Texten. Komponisten wie Friedrich Hollaender und Mischa Spoliansky schufen die prägenden Film- und Bühnenhits der Ära. Musik war eng verbunden mit neuen Modetänzen wie dem Charleston. Große Tanzpaläste wie der Femina-Palast oder das Haus Vaterland boten Platz für Tausende von Gästen. Die Einführung des Rundfunks und die Weiterentwicklung der Schallplatte machten Berlin zum zentralen Knotenpunkt für Musikaufnahmen und deren Verbreitung.
Der Schlossgarten Ribbeck bietet für diese Veranstaltung einen festlichen Rahmen.
Foto (c) Kevin Fuchs
Das Salonorchester „Unter'n Linden“ (Staatskapelle Berlin) und die unvergleichliche Sängerin Winnie Böwe präsentieren ein mitreißendes Programm zwischen Jazz, Swing, Chanson und Operette. Werke von Paul Lincke und Friedrich Holländer, Songs von Marlene Dietrich und Claire Waldoff oder den Comedian Harmonists sind zu erleben. Neben den noch heute beliebten Berliner Liedern und Gassenhauern sind außerdem das Klarinettenkonzert von Artie Shaw sowie ausgewählte Stücke aus Paris und Wien zu hören.
In den 1920er Jahren entstand in Berlin ein ganz neuer, unverwechselbarer Musikstil. Diese explosive Mischung aus Jazz, Swing, Chanson, Operette und revuehafter Tanzmusik spiegelte die pulsierende und liberale Atmosphäre der „Goldenen Zwanziger“. Musik wurde in eleganten Tanzlokalen, Cabarets und Stummfilmkinos zelebriert – oft begleitet von sinnlichen Texten und dem mitreißenden Rhythmus des aufkommenden Jazz, der eine neue Freiheit und Lebensfreude verkörperte. Die exotischen Klänge aus Amerika eroberten die deutsche Hauptstadt und lockten mit Rhythmen, die zum Tanz einluden.
Berühmte Künstler wie die Comedian Harmonists oder die Sängerinnen der Kroll-Oper prägten die Szene mit eingängigen Melodien und häufig doppeldeutigen Texten. Spektakuläre Bühnenshows in Theatern präsentierten symphonischen Jazz und unvergessliche Ohrwürmer - Ausdruck einer rasanten Modernisierung und Internationalisierung. Das literarische Kabarett bildete das Herzstück des Berliner Nachtlebens. Künstlerinnen wie Marlene Dietrich, Claire Waldoff und Margo Lion prägten diese Kunstform mit humorvoller Satire und gesellschaftskritischen Texten. Komponisten wie Friedrich Hollaender und Mischa Spoliansky schufen die prägenden Film- und Bühnenhits der Ära. Musik war eng verbunden mit neuen Modetänzen wie dem Charleston. Große Tanzpaläste wie der Femina-Palast oder das Haus Vaterland boten Platz für Tausende von Gästen. Die Einführung des Rundfunks und die Weiterentwicklung der Schallplatte machten Berlin zum zentralen Knotenpunkt für Musikaufnahmen und deren Verbreitung.
Der Schlossgarten Ribbeck bietet für diese Veranstaltung einen festlichen Rahmen.
Foto (c) Kevin Fuchs
Ort der Veranstaltung
Das imposante Schloss Ribbeck in Nauen war es, das den großen Dichter Theodor Fontaine in seiner Funktion als bedeutendes Kleinod deutscher Kulturgeschichte und elegantem Neobarockschloss zu einem seiner populärsten Werke inspiriert hat. Heute lädt das Schloss als Kultur-und Tourismuszentrum die Besucher in historischem Ambiente ganzjährig zu Veranstaltungen verschiedenster Art ein.
Bis 1943 wurde das Schloss Ribbeck von Vorfahren der Familie von Ribbeck bewohnt. Mehrfache Besitzwechsel, bauliche Experimente sowie die jahrzehntelange Nutzung als Altenheim führten beinahe zu einem Zerfall des Gebäudes. Um diesen abzuwenden, wurde das Schloss 2005 saniert und erstrahlt seit 2009 in neuem Glanz. Den Besuchern bietet das Herrschaftsgebäude ein Restaurant und ein Museum, das Einblicke in die Geschichte des Hauses und der Region sowie inspirierende Werke zeitgenössischer Kunst bereithält. Veranstaltungen, wie Konzerte renommierter Künstler im Schlosspark, Theaterstücke vor eindrucksvoller Kulisse, Kammerkonzerte, Lesungen und rauschende Feste lassen die Besucher den Zauber fühlen, der schon Theodor Fontaine in seinen Bann gezogen hat!
Das Schloss Ribbeck befindet sich in Nauen im OT Ribbeck. Gäste, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, nehmen den Bus von Nauen kommend bis zur Haltestelle „Ribbeck im Havelland“. Für Autofahrer gibt es einen kostenlosen Besucherparkplatz kurz vor dem Ortsausgang rechts an der B5, ca. 100 Meter Fußweg zum Schloss.
Bis 1943 wurde das Schloss Ribbeck von Vorfahren der Familie von Ribbeck bewohnt. Mehrfache Besitzwechsel, bauliche Experimente sowie die jahrzehntelange Nutzung als Altenheim führten beinahe zu einem Zerfall des Gebäudes. Um diesen abzuwenden, wurde das Schloss 2005 saniert und erstrahlt seit 2009 in neuem Glanz. Den Besuchern bietet das Herrschaftsgebäude ein Restaurant und ein Museum, das Einblicke in die Geschichte des Hauses und der Region sowie inspirierende Werke zeitgenössischer Kunst bereithält. Veranstaltungen, wie Konzerte renommierter Künstler im Schlosspark, Theaterstücke vor eindrucksvoller Kulisse, Kammerkonzerte, Lesungen und rauschende Feste lassen die Besucher den Zauber fühlen, der schon Theodor Fontaine in seinen Bann gezogen hat!
Das Schloss Ribbeck befindet sich in Nauen im OT Ribbeck. Gäste, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, nehmen den Bus von Nauen kommend bis zur Haltestelle „Ribbeck im Havelland“. Für Autofahrer gibt es einen kostenlosen Besucherparkplatz kurz vor dem Ortsausgang rechts an der B5, ca. 100 Meter Fußweg zum Schloss.