Barockes Dresden, Nordischer Klang - Meisterwerke von J.S. Bach und J.D. Zelenka mit Chören aus Hamburg und Stockholm
Johann-Sebastian-Bach-Chor der Tabita-Kirchengemeinde  
Veranstalter:
Johann-Sebastian-Bach-Chor der Tabita-Kirchengemeinde , Hohenzollernring 78 A, 22763 Hamburg, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Sophia Körber I Sopran
Anna Lubrich I Sopran
Julie Caffier I Alt
Timo Rößner I Tenor
Luciano Lodi I Bass
Johann-Sebastian-Bach-Chor der Tabita-Kirchengemeinde
Kammerchor Högalid, Stockholm
Elbipolis Barockorchester Hamburg
Eva Overlack, Leitung
Dieses Chor/Orchesterkonzert des Johann-Sebastian-Bach-Chores ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Kammerchor Högalid aus Stockholm. Die Konzerte, je eines in Hamburg und in Stockholm, haben Musik der Dresdner Hofkapelle zum Schwerpunkt. Sie wurde 1548 gegründet und gehört seit fast 500 Jahren zu den führenden Orchestern Europas, seit 1992 unter dem Namen Sächsische Staatskapelle Dresden.
Die Dresdner Hofkapelle war ein musikalischer Schmelztiegel. Hier wurden die aktuellsten musikalischen Einflüsse aus Italien verarbeitet und verbreitet.
Im Zentrum des Konzertes steht die Missa Sancti Josephi von Zelenka. Zelenka stammt aus Böhmen und trat als Kontrabassist in die Dresdner Hofkapelle ein, deren Leitung er einige Jahre später übernommen hat. Das Orchester und die musikalische Umgebung in Dresden inspirierten ihn zur Komposition und reichen Instrumentierung der Missa Sancti Josephi. Zelenkas Musik ist packend und unkonventionell. Seine Kontrapunkte sind höchst virtuos und anspruchsvoll, sein musikalischer Ausdruck fein und ganz nah am Text. Seine Musik ist ein Fest für Ausführende und Zuhörende gleichermaßen.
Die anderen Werke des Programms stehen Zelenka in nichts nach! Wunderschön die Motette Herr, nun lässest du deinen Diener in Frieden fahren von Bernhard, der sowohl als Sänger und Kapellmeister an der Dresdner Hofkapelle gewirkt hat als auch in Hamburg als Kantor am Johanneum tätig war. Die Sinfonia von Heinichen ist farbenfroh und schwungvoll. Pisendels Werke zeichnen sich durch geigerische Brillanz und ausdrucksstarke Melodien aus. Und auch wenn Johann Sebastian Bach in erster Linie mit Leipzig assoziiert wird, so hielt auch er sich mehrfach in Dresden auf und pflegte Kontakte zu dortigen Musikern.
Programm:
Johann Sebastian Bach, Gott, der Herr, ist Sonn und Schild, BWV 79
Johann David Heinichen, Sinfonia in D
Christoph Bernhard, Herr, nun lässest du deinen Diener in Frieden fahren
Johann Georg Pisendel, Sonata c-Moll
Jan Dismas Zelenka, Missa Sancti Josephi, ZWV 14
Anna Lubrich I Sopran
Julie Caffier I Alt
Timo Rößner I Tenor
Luciano Lodi I Bass
Johann-Sebastian-Bach-Chor der Tabita-Kirchengemeinde
Kammerchor Högalid, Stockholm
Elbipolis Barockorchester Hamburg
Eva Overlack, Leitung
Dieses Chor/Orchesterkonzert des Johann-Sebastian-Bach-Chores ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Kammerchor Högalid aus Stockholm. Die Konzerte, je eines in Hamburg und in Stockholm, haben Musik der Dresdner Hofkapelle zum Schwerpunkt. Sie wurde 1548 gegründet und gehört seit fast 500 Jahren zu den führenden Orchestern Europas, seit 1992 unter dem Namen Sächsische Staatskapelle Dresden.
Die Dresdner Hofkapelle war ein musikalischer Schmelztiegel. Hier wurden die aktuellsten musikalischen Einflüsse aus Italien verarbeitet und verbreitet.
Im Zentrum des Konzertes steht die Missa Sancti Josephi von Zelenka. Zelenka stammt aus Böhmen und trat als Kontrabassist in die Dresdner Hofkapelle ein, deren Leitung er einige Jahre später übernommen hat. Das Orchester und die musikalische Umgebung in Dresden inspirierten ihn zur Komposition und reichen Instrumentierung der Missa Sancti Josephi. Zelenkas Musik ist packend und unkonventionell. Seine Kontrapunkte sind höchst virtuos und anspruchsvoll, sein musikalischer Ausdruck fein und ganz nah am Text. Seine Musik ist ein Fest für Ausführende und Zuhörende gleichermaßen.
Die anderen Werke des Programms stehen Zelenka in nichts nach! Wunderschön die Motette Herr, nun lässest du deinen Diener in Frieden fahren von Bernhard, der sowohl als Sänger und Kapellmeister an der Dresdner Hofkapelle gewirkt hat als auch in Hamburg als Kantor am Johanneum tätig war. Die Sinfonia von Heinichen ist farbenfroh und schwungvoll. Pisendels Werke zeichnen sich durch geigerische Brillanz und ausdrucksstarke Melodien aus. Und auch wenn Johann Sebastian Bach in erster Linie mit Leipzig assoziiert wird, so hielt auch er sich mehrfach in Dresden auf und pflegte Kontakte zu dortigen Musikern.
Programm:
Johann Sebastian Bach, Gott, der Herr, ist Sonn und Schild, BWV 79
Johann David Heinichen, Sinfonia in D
Christoph Bernhard, Herr, nun lässest du deinen Diener in Frieden fahren
Johann Georg Pisendel, Sonata c-Moll
Jan Dismas Zelenka, Missa Sancti Josephi, ZWV 14
Ort der Veranstaltung
Die Kreuzkirche Ottensen liegt in Hamburg-Altona und bietet Raum fürs Zusammenkommen: Hier werden neben Gottesdiensten aller Art auch weitere Gemeindeangebote abgehalten. Ihre Größe und die tolle Akustik machen die Kreuzkirche außerdem zum perfekten Austragungsort für Konzerte. Vor allem kirchenmusikalische Darbietungen, beispielsweise von dem dort heimischen Johann-Sebastian-Bach-Chor der Tabita Kirchengemeinde erfüllen die roten Backsteinmauern mit wohltuenden Klängen.
Das Bauwerk wurde 1897-1898 errichtet und basiert auf Entwürfen des Architekten Fernando Lorenzen, einer der renommiertesten Kirchenbaumeister Hamburgs seiner Zeit. Mit ihrem Kupferdach und den roten Backsteinen ist die Kirche typisch für die Gründerzeit. Ihr Grundriss formt ein griechisches Kreuz, über dem ein beeindruckendes Gewölbe und ein 67 Meter hoher Turm errichtet wurde. Die malerische Konstruktion steht heute unter Denkmalschutz und gehört zur Evangelisch-Lutherischen Tabita-Kirchengemeinde Ottensen-Othmarschen.
Ursprünglich als erstes Gebäude auf einer Kuhweide gebaut, liegt die Kreuzkirche nun im Herzen des Stadtteils Ottensen. Sie ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, eine Bushaltestelle befindet sich 2 Gehminuten entfernt. An der Straße direkt vor dem Gebäude gibt es kostenpflichtige Parkmöglichkeiten.
Das Bauwerk wurde 1897-1898 errichtet und basiert auf Entwürfen des Architekten Fernando Lorenzen, einer der renommiertesten Kirchenbaumeister Hamburgs seiner Zeit. Mit ihrem Kupferdach und den roten Backsteinen ist die Kirche typisch für die Gründerzeit. Ihr Grundriss formt ein griechisches Kreuz, über dem ein beeindruckendes Gewölbe und ein 67 Meter hoher Turm errichtet wurde. Die malerische Konstruktion steht heute unter Denkmalschutz und gehört zur Evangelisch-Lutherischen Tabita-Kirchengemeinde Ottensen-Othmarschen.
Ursprünglich als erstes Gebäude auf einer Kuhweide gebaut, liegt die Kreuzkirche nun im Herzen des Stadtteils Ottensen. Sie ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, eine Bushaltestelle befindet sich 2 Gehminuten entfernt. An der Straße direkt vor dem Gebäude gibt es kostenpflichtige Parkmöglichkeiten.