Barocke Pracht
Orgel: Martin Böcker  
Veranstalter:
Musikbüro St. Martin , Martinsplatz 5a, 34117 Kassel, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
pro Bestellung
Veranstaltungsinfos
Die große Zeit der französischen Barockmusik darf bei unserem Festival natürlich nicht fehlen! Mit Martin Böcker aus Stade kommt ein Spezialist für alte Musik nach Kassel, der sein langes und internationales künstlerisches Leben historischen Orgeln und deren Musik gewidmet hat, ein Spezialist der ersten Reihe. Seit Jahren ist Martin Böcker auf unserer Liste der zu engagierenden Künstler und wir begrüßen ihn endlich an der Rieger-Orgel in St. Martin. Neben der Orgel wird er im zweiten Teil des Konzertes, im vorderen Bereich der Kirche das wichtigste Tasteninstrument der Zeit spielen, das Clavichord. Nach Musik von Nicolas de Grigny, die Bach selber abgeschrieben hat, sowie Musik der „großen Franzosen“ Marchand und Louis Couperin spielt Martin Böcker Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Georg Böhm am Clavichord, deren französischer Einfluss deutlich erkennbar ist. Ein außergewöhnliches Konzert erwartet uns!
Programm:
Nicolas de Grigny (1672 -1703)
aus dem „Premier Livre d’Orgue“ (1699)
Louis Couperin (1626 - 1661)
Quatre Fantaisies en mi mineur
Louis Marchand (1669 - 1732)
Grand Dialogue en Ut
Georg Böhm (1661 - 1733)
Suite in F-Dur
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
Suite in c-Moll
BWV 1011 für Violoncello solo, Bearbeitung für Tasteninstrumente
Programm:
Nicolas de Grigny (1672 -1703)
aus dem „Premier Livre d’Orgue“ (1699)
Louis Couperin (1626 - 1661)
Quatre Fantaisies en mi mineur
Louis Marchand (1669 - 1732)
Grand Dialogue en Ut
Georg Böhm (1661 - 1733)
Suite in F-Dur
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
Suite in c-Moll
BWV 1011 für Violoncello solo, Bearbeitung für Tasteninstrumente
Ort der Veranstaltung
Seit über 500 Jahren gehört die Martinskirche unverkennbar zum Stadtbild Kassels. Als größte Kirche der Stadt beherbergte die Martinskirche schon das kirchliche Begleitprogramm der documenta, der weltweit bedeutendsten Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Damit tritt neben ihrer immensen religiösen Bedeutung als Predigtstätte des Bischofs von Kurhessen-Waldeck auch ihr kultureller Wert als Ausstellungs- und Konzertraum zutage.
Im 14. Jahrhundert wurde mit der Entstehung des Stadtteils Freiheit eine neue Kirche nötig, bereits 1462 konnte die Weihe stattfinden. Beim tragischen Einsturz des Gewölbes nur einige Jahre nach der Fertigstellung wurde ein Neubau notwendig, der aus den zahlreichen Mitteln finanziert wurde, die Kassel durch Pilgerfahrten einnahm. Die so charakteristischen Türme der Martinskirche wurden im Zuge der gotischen Umgestaltung 1889 errichtet und sind seitdem, gemeinsam mit der Wilhelmshöhe, eines der Wahrzeichen Kassels. Innerhalb der Hallenkirche finden sich zahlreiche Gräber der hessischen Landgrafen, darunter auch das besonders prachtvolle Philippswandgrab. Dem zwölf Meter hohen Grabmal verdankt das Gotteshaus seine besondere Bedeutung als Grabkirche. Dem Landgrafen Philipp und seiner Gattin Christine sind zudem zwei lebensgroße Porträtstatuen gewidmet.
Von jeher gehört die Musik zu einem der Schwerpunkte der Martinskirche. Bereits seit dem Mittelalter ist St. Martin kirchenmusikalisches Zentrum der Stadt und kommt dieser Tradition nach wie vor mit großer Leidenschaft nach. Auch als renommiertes Zentrum für Neue Musik in der Kirche hat sich die Martinskirche einen Namen gemacht. Der Dialog zwischen Kirche und Kunst wird dabei durch ein abwechslungsreiches Kulturprogramm aus Konzerten, Ausstellungen oder speziellen Theaterinszenierungen in Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Kassel vorangetrieben.
Im 14. Jahrhundert wurde mit der Entstehung des Stadtteils Freiheit eine neue Kirche nötig, bereits 1462 konnte die Weihe stattfinden. Beim tragischen Einsturz des Gewölbes nur einige Jahre nach der Fertigstellung wurde ein Neubau notwendig, der aus den zahlreichen Mitteln finanziert wurde, die Kassel durch Pilgerfahrten einnahm. Die so charakteristischen Türme der Martinskirche wurden im Zuge der gotischen Umgestaltung 1889 errichtet und sind seitdem, gemeinsam mit der Wilhelmshöhe, eines der Wahrzeichen Kassels. Innerhalb der Hallenkirche finden sich zahlreiche Gräber der hessischen Landgrafen, darunter auch das besonders prachtvolle Philippswandgrab. Dem zwölf Meter hohen Grabmal verdankt das Gotteshaus seine besondere Bedeutung als Grabkirche. Dem Landgrafen Philipp und seiner Gattin Christine sind zudem zwei lebensgroße Porträtstatuen gewidmet.
Von jeher gehört die Musik zu einem der Schwerpunkte der Martinskirche. Bereits seit dem Mittelalter ist St. Martin kirchenmusikalisches Zentrum der Stadt und kommt dieser Tradition nach wie vor mit großer Leidenschaft nach. Auch als renommiertes Zentrum für Neue Musik in der Kirche hat sich die Martinskirche einen Namen gemacht. Der Dialog zwischen Kirche und Kunst wird dabei durch ein abwechslungsreiches Kulturprogramm aus Konzerten, Ausstellungen oder speziellen Theaterinszenierungen in Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Kassel vorangetrieben.