Veranstaltungsinfos
Wassermusik
Solist*innen des hr-Sinfonieorchesters
Jean-Christophe Spinosi | Dirigent
Antonio Vivaldi | Konzert für zwei Violoncelli g-Moll RV 531
Georg Philipp Telemann | Konzert für zwei Flöten und Fagott e-Moll TWV 52:e2
Antonio Vivaldi | Konzert für vier Violinen h-Moll RV 580
Georg Friedrich Händel | Wassermusik HWV 348–350 (Auszüge)
»Alte Musik ist keine Frage der Instrumente, sondern des Stils«, sagt der Geiger und Dirigent Jean-Christophe Spinosi. Zunächst galt er als Vivaldi-Spezialist, doch mit solchen Schubladen möchte er nichts zu tun haben. Umso mehr mit Musik, die zeitlos ist und das Publikum direkt anspricht.
»Ich bin kein Operndirigent und kein ›Barockmusiker‹, ich mache einfach Musik«, so Spinosi. Darum klingt es auch immer in erster Linie ganz undogmatisch und musikantisch, wenn er die Alten Meister ins Hier und Jetzt holt – und das bereits zum achten Mal gemeinsam mit den Musiker*innen des hr-Sinfonieorchesters. Im Zentrum steht diesmal Händels »Wassermusik« – eine Klangpracht, auf die das Programm quasi schrittweise vorbereitet, nämlich durch Concerti für zwei, drei, schließlich vier Soloinstrumente. Dabei kommt auch Vivaldi zu Wort, Spinosi ist hier bei seinen Wurzeln – wobei er weiß: »Vivaldis Musik verträgt keine Routine. Man muss bei jeder Aufführung innerlich beteiligt sein und sie neu riskieren.«
Konzertdauer: ca. 100 Minuten – inklusive Pause
___________
»Early music is not a question of instruments, but of style«, says violinist and conductor Jean-Christophe Spinosi. He was initially regarded as a Vivaldi specialist, but he wants nothing to do with such labels. All the more so with music that is timeless and speaks directly to the audience.
»I am not an opera conductor and not a ‘Baroque musician’; I simply make music«, says Spinosi. That is why it always sounds, first and foremost, completely undogmatic and musical when he brings the old masters into the here and now – and this is already the eighth time he has done so together with the musicians of the Frankfurt Radio Symphony Orchestra. This time, the focus is on Handel’s »Water Music« – a sonic splendor for which the program prepares the audience step by step, so to speak, through concertos for two, three, and finally four solo instruments. Vivaldi also gets a chance to shine here; Spinosi is returning to his roots—though he knows: »Vivaldi’s music brooks no routine. You have to be emotionally invested in every performance and take a fresh risk with it«.
Concert duration: about 100 minutes – including break
Solist*innen des hr-Sinfonieorchesters
Jean-Christophe Spinosi | Dirigent
Antonio Vivaldi | Konzert für zwei Violoncelli g-Moll RV 531
Georg Philipp Telemann | Konzert für zwei Flöten und Fagott e-Moll TWV 52:e2
Antonio Vivaldi | Konzert für vier Violinen h-Moll RV 580
Georg Friedrich Händel | Wassermusik HWV 348–350 (Auszüge)
»Alte Musik ist keine Frage der Instrumente, sondern des Stils«, sagt der Geiger und Dirigent Jean-Christophe Spinosi. Zunächst galt er als Vivaldi-Spezialist, doch mit solchen Schubladen möchte er nichts zu tun haben. Umso mehr mit Musik, die zeitlos ist und das Publikum direkt anspricht.
»Ich bin kein Operndirigent und kein ›Barockmusiker‹, ich mache einfach Musik«, so Spinosi. Darum klingt es auch immer in erster Linie ganz undogmatisch und musikantisch, wenn er die Alten Meister ins Hier und Jetzt holt – und das bereits zum achten Mal gemeinsam mit den Musiker*innen des hr-Sinfonieorchesters. Im Zentrum steht diesmal Händels »Wassermusik« – eine Klangpracht, auf die das Programm quasi schrittweise vorbereitet, nämlich durch Concerti für zwei, drei, schließlich vier Soloinstrumente. Dabei kommt auch Vivaldi zu Wort, Spinosi ist hier bei seinen Wurzeln – wobei er weiß: »Vivaldis Musik verträgt keine Routine. Man muss bei jeder Aufführung innerlich beteiligt sein und sie neu riskieren.«
Konzertdauer: ca. 100 Minuten – inklusive Pause
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»Early music is not a question of instruments, but of style«, says violinist and conductor Jean-Christophe Spinosi. He was initially regarded as a Vivaldi specialist, but he wants nothing to do with such labels. All the more so with music that is timeless and speaks directly to the audience.
»I am not an opera conductor and not a ‘Baroque musician’; I simply make music«, says Spinosi. That is why it always sounds, first and foremost, completely undogmatic and musical when he brings the old masters into the here and now – and this is already the eighth time he has done so together with the musicians of the Frankfurt Radio Symphony Orchestra. This time, the focus is on Handel’s »Water Music« – a sonic splendor for which the program prepares the audience step by step, so to speak, through concertos for two, three, and finally four solo instruments. Vivaldi also gets a chance to shine here; Spinosi is returning to his roots—though he knows: »Vivaldi’s music brooks no routine. You have to be emotionally invested in every performance and take a fresh risk with it«.
Concert duration: about 100 minutes – including break
Ort der Veranstaltung
Hier wird Musik zum Leben erweckt. Ob bei öffentlichen Konzerten, Proben des hr-Sinfonieorchesters, oder Live-Sendungen. Das breite Aufgabenspektrum des Sendesaals bietet Qualität der Spitzenklasse.
Im Nordosten Frankfurts gehört der hr-Sendesaal seit Anfang der 1950er Jahre zum Gebäudekomplex des Hessischen Rundfunks. Hier kann das Publikum auf bis ca. 868 Sitzplätzen großangelegte Orchesterwerke und bis zu hundertköpfige Chöre erleben. Zusätzlich verfügt der Saal über eine Orgel und das nötige technische Equipment, um Werke aus nahezu allen Gattungen der E-Musik aufführen zu können. Eine Technik, die der Ausstattung der Berliner Philharmonie in nichts nachsteht macht hochwertige Übertragungen möglich. Durch die computergesteuerte Bühne kann die Bühnenlandschaft binnen weniger Minuten komplett umgebaut werden. Und die gute Akustik des Saals perfektioniert den Bau des hr-Sendesaals. Schon längst sind diese Räumlichkeiten zu einer festen Konzert-Location avanciert. Neben der Alten Oper und dem Schauspiel Frankfurt hat sich hier eine weitere überregionale Kulturinstitution entwickelt.
Der hr-Sendesaal verbindet traditionelle Klänge mit modernster Übertragungstechnik, ältere Musik mit jungem Publikum. Das Programm des Hessischen Rundfunks und des Sinfonieorchesters hat für jeden etwas zu bieten. Erleben Sie Musik in ungeahnten Dimensionen.
Im Nordosten Frankfurts gehört der hr-Sendesaal seit Anfang der 1950er Jahre zum Gebäudekomplex des Hessischen Rundfunks. Hier kann das Publikum auf bis ca. 868 Sitzplätzen großangelegte Orchesterwerke und bis zu hundertköpfige Chöre erleben. Zusätzlich verfügt der Saal über eine Orgel und das nötige technische Equipment, um Werke aus nahezu allen Gattungen der E-Musik aufführen zu können. Eine Technik, die der Ausstattung der Berliner Philharmonie in nichts nachsteht macht hochwertige Übertragungen möglich. Durch die computergesteuerte Bühne kann die Bühnenlandschaft binnen weniger Minuten komplett umgebaut werden. Und die gute Akustik des Saals perfektioniert den Bau des hr-Sendesaals. Schon längst sind diese Räumlichkeiten zu einer festen Konzert-Location avanciert. Neben der Alten Oper und dem Schauspiel Frankfurt hat sich hier eine weitere überregionale Kulturinstitution entwickelt.
Der hr-Sendesaal verbindet traditionelle Klänge mit modernster Übertragungstechnik, ältere Musik mit jungem Publikum. Das Programm des Hessischen Rundfunks und des Sinfonieorchesters hat für jeden etwas zu bieten. Erleben Sie Musik in ungeahnten Dimensionen.