Aziza Brahim

Diese Frau hat Wiedererkennungswert. Optisch sind es ihr wunderschönes Gesicht und die bunten Kopftücher, die sie trägt. Innerlich ist es vor allem ihre starke Stimme, an der man hängen bleibt. Aziza Brahim transportiert die sahrauische Musik ihrer Vorfahren zu den Musikfestivals dieser Erde. Geboren wird Brahim 1976 in der Provinz Tinduf im äußersten Westen Algeriens. Dort wächst sie im Flüchtlingslager auf, eine Folge des andauernden Westsaharakonflikts. Nachdem sie für eine Gesangsausbildung in Kuba abgelehnt wurde, tritt sie einer nationalen sahrauischen Musikgruppe bei, später folgen verschiedene Bandprojekte mit internationalen Musikern. Spanien, Mali, Westafrika, Kuba, Kolumbien und andere Staaten sind es, welche Brahim in ihrem Musikstil vereint. Zu ihren Begleitinstrumenten gehören akustische Gitarren und mehrere afrikanische Trommeln. 2008 erschien ihr Debüt „Mi Canto“, was auf Spanisch „mein Gesang“ bedeutet, weitere Alben folgten. Mit ihrer Musik erzählt Aziza Brahim vom hellen Leben, aber auch vom Leid ihres sahrauischen Volkes. Die Texte, welche Aziza Brahim auf Spanisch und Sahrauisch singt, verstehen hierzulande die wenigsten. Doch dem Musikgefühl macht das nichts aus. Die Emotionen, auf die es vor allem ankommt, zittern in Brahims Stimme und ihrem schönen Gesicht. Hier erfährt man wieder, dass Völkerverständigung auch ohne Sprache funktioniert.

Quelle: Reservix

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