Veranstaltungsinfos
Boléro
Roman Borisov | Klavier
Roberto González-Monjas | Dirigent
Lili Boulanger | D’un matin de printemps
Grażyna Bacewicz | 4. Sinfonie
Camille Saint-Saëns | 5. Klavierkonzert (»Ägyptisches Konzert«)
Maurice Ravel | Boléro
Ein »Ägyptisches Klavierkonzert«, ein weltberühmter spanischer Boléro, eine dafür umso unbekanntere polnische Sinfonie – und doch führen alle Wege nach Paris. Die weiteren Zutaten zu einem besonderen Konzertabend: Roberto González-Monjas – ein ebenso tänzerischer wie vitalisierender Dirigent aus Spanien – und die »Sphinx aus Nowosibirsk«.
Ein »Ägyptisches Klavierkonzert«, ein weltberühmter spanischer Boléro, eine dafür umso unbekanntere polnische Sinfonie – und doch führen alle Wege nach Paris. Die weiteren Zutaten zu einem besonderen Konzertabend: Roberto González-Monjas – ein ebenso tänzerischer wie vitalisierender Dirigent aus Spanien – und die »Sphinx aus Nowosibirsk«.
Diesen Beinamen hat sich Roman Borisov bei der Presse eingehandelt aufgrund seines enigmatischen Lächelns und seiner Unberechenbarkeit, was die Wahl seiner Programme angeht – Borisov, der Pianist mit dem so subtilen Anschlag, spielt gerne Werke abseits des Standards. So wie hier das letzte Klavierkonzert von Camille Saint-Saëns, das der französische Komponist als »eine Art Orientreise« bezeichnet hat, entstanden wirklich im ägyptischen Luxor. Durch und durch nach Paris klingt der Frühlingsmorgen, den die 24-jährige Lili Boulanger komponiert hat. Es wurde ihr letztes Werk – sie lebte schon nicht mehr, als Grażyna Bacewicz 1932 nach Paris kam, um bei Lilis Schwester Nadia Boulanger zu studieren. Grażyna Bacewicz gilt als die erste herausragende Komponistin Polens, endlich ist mehr und mehr von ihrer so ausdrucksstarken Musik in den Konzertsälen zu hören. Musik? »Ich habe nur ein Meisterwerk gemacht, das ist der Boléro; leider enthält er keine Musik«, so Maurice Ravel leicht kokettierend. Nun, das ist eine Frage der Definition. Was er aber auf unbestritten hat: Die Kraft, ein Publikum 15 Minuten lang hypnotisch in den Bann zu schlagen.
Konzertdauer: ca. 125 Minuten – inklusive Pause
___________
An »Egyptian Piano Concerto«, a world-famous Spanish boléro, a Polish symphony that is all the more obscure – and yet all roads lead to Paris. The other ingredients for a special concert evening: Roberto González-Monjas—a conductor from Spain whose style is as dance-like as it is invigorating – and the »Sphinx from Novosibirsk«.
Roman Borisov earned this nickname from the press due to his enigmatic smile and his unpredictability when it comes to choosing his programs—Borisov, the pianist with such a subtle touch, likes to play works outside the mainstream. Take, for example, Camille Saint-Saëns’s last piano concerto, which the French composer described as »a kind of journey to the Orient« and which was indeed composed in Luxor, Egypt. The Spring Morning, composed by the 24-year-old Lili Boulanger, resonates thoroughly with Paris. It was her final work—she had already passed away by the time Grażyna Bacewicz came to Paris in 1932 to study with Lili’s sister, Nadia Boulanger. Grażyna Bacewicz is considered Poland’s first outstanding female composer; finally, more and more of her highly expressive music can be heard in concert halls. Music? »I have only created one masterpiece, and that is the Boléro; unfortunately, it contains no music«, said Maurice Ravel, with a touch of coquetry. Well, that is a matter of definition. But one thing is indisputable: its power to mesmerize an audience for 15 minutes.
Concert duration: about 125 minutes – including break
Roman Borisov | Klavier
Roberto González-Monjas | Dirigent
Lili Boulanger | D’un matin de printemps
Grażyna Bacewicz | 4. Sinfonie
Camille Saint-Saëns | 5. Klavierkonzert (»Ägyptisches Konzert«)
Maurice Ravel | Boléro
Ein »Ägyptisches Klavierkonzert«, ein weltberühmter spanischer Boléro, eine dafür umso unbekanntere polnische Sinfonie – und doch führen alle Wege nach Paris. Die weiteren Zutaten zu einem besonderen Konzertabend: Roberto González-Monjas – ein ebenso tänzerischer wie vitalisierender Dirigent aus Spanien – und die »Sphinx aus Nowosibirsk«.
Ein »Ägyptisches Klavierkonzert«, ein weltberühmter spanischer Boléro, eine dafür umso unbekanntere polnische Sinfonie – und doch führen alle Wege nach Paris. Die weiteren Zutaten zu einem besonderen Konzertabend: Roberto González-Monjas – ein ebenso tänzerischer wie vitalisierender Dirigent aus Spanien – und die »Sphinx aus Nowosibirsk«.
Diesen Beinamen hat sich Roman Borisov bei der Presse eingehandelt aufgrund seines enigmatischen Lächelns und seiner Unberechenbarkeit, was die Wahl seiner Programme angeht – Borisov, der Pianist mit dem so subtilen Anschlag, spielt gerne Werke abseits des Standards. So wie hier das letzte Klavierkonzert von Camille Saint-Saëns, das der französische Komponist als »eine Art Orientreise« bezeichnet hat, entstanden wirklich im ägyptischen Luxor. Durch und durch nach Paris klingt der Frühlingsmorgen, den die 24-jährige Lili Boulanger komponiert hat. Es wurde ihr letztes Werk – sie lebte schon nicht mehr, als Grażyna Bacewicz 1932 nach Paris kam, um bei Lilis Schwester Nadia Boulanger zu studieren. Grażyna Bacewicz gilt als die erste herausragende Komponistin Polens, endlich ist mehr und mehr von ihrer so ausdrucksstarken Musik in den Konzertsälen zu hören. Musik? »Ich habe nur ein Meisterwerk gemacht, das ist der Boléro; leider enthält er keine Musik«, so Maurice Ravel leicht kokettierend. Nun, das ist eine Frage der Definition. Was er aber auf unbestritten hat: Die Kraft, ein Publikum 15 Minuten lang hypnotisch in den Bann zu schlagen.
Konzertdauer: ca. 125 Minuten – inklusive Pause
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An »Egyptian Piano Concerto«, a world-famous Spanish boléro, a Polish symphony that is all the more obscure – and yet all roads lead to Paris. The other ingredients for a special concert evening: Roberto González-Monjas—a conductor from Spain whose style is as dance-like as it is invigorating – and the »Sphinx from Novosibirsk«.
Roman Borisov earned this nickname from the press due to his enigmatic smile and his unpredictability when it comes to choosing his programs—Borisov, the pianist with such a subtle touch, likes to play works outside the mainstream. Take, for example, Camille Saint-Saëns’s last piano concerto, which the French composer described as »a kind of journey to the Orient« and which was indeed composed in Luxor, Egypt. The Spring Morning, composed by the 24-year-old Lili Boulanger, resonates thoroughly with Paris. It was her final work—she had already passed away by the time Grażyna Bacewicz came to Paris in 1932 to study with Lili’s sister, Nadia Boulanger. Grażyna Bacewicz is considered Poland’s first outstanding female composer; finally, more and more of her highly expressive music can be heard in concert halls. Music? »I have only created one masterpiece, and that is the Boléro; unfortunately, it contains no music«, said Maurice Ravel, with a touch of coquetry. Well, that is a matter of definition. But one thing is indisputable: its power to mesmerize an audience for 15 minutes.
Concert duration: about 125 minutes – including break
Ort der Veranstaltung
Hier wird Musik zum Leben erweckt. Ob bei öffentlichen Konzerten, Proben des hr-Sinfonieorchesters, oder Live-Sendungen. Das breite Aufgabenspektrum des Sendesaals bietet Qualität der Spitzenklasse.
Im Nordosten Frankfurts gehört der hr-Sendesaal seit Anfang der 1950er Jahre zum Gebäudekomplex des Hessischen Rundfunks. Hier kann das Publikum auf bis ca. 868 Sitzplätzen großangelegte Orchesterwerke und bis zu hundertköpfige Chöre erleben. Zusätzlich verfügt der Saal über eine Orgel und das nötige technische Equipment, um Werke aus nahezu allen Gattungen der E-Musik aufführen zu können. Eine Technik, die der Ausstattung der Berliner Philharmonie in nichts nachsteht macht hochwertige Übertragungen möglich. Durch die computergesteuerte Bühne kann die Bühnenlandschaft binnen weniger Minuten komplett umgebaut werden. Und die gute Akustik des Saals perfektioniert den Bau des hr-Sendesaals. Schon längst sind diese Räumlichkeiten zu einer festen Konzert-Location avanciert. Neben der Alten Oper und dem Schauspiel Frankfurt hat sich hier eine weitere überregionale Kulturinstitution entwickelt.
Der hr-Sendesaal verbindet traditionelle Klänge mit modernster Übertragungstechnik, ältere Musik mit jungem Publikum. Das Programm des Hessischen Rundfunks und des Sinfonieorchesters hat für jeden etwas zu bieten. Erleben Sie Musik in ungeahnten Dimensionen.
Im Nordosten Frankfurts gehört der hr-Sendesaal seit Anfang der 1950er Jahre zum Gebäudekomplex des Hessischen Rundfunks. Hier kann das Publikum auf bis ca. 868 Sitzplätzen großangelegte Orchesterwerke und bis zu hundertköpfige Chöre erleben. Zusätzlich verfügt der Saal über eine Orgel und das nötige technische Equipment, um Werke aus nahezu allen Gattungen der E-Musik aufführen zu können. Eine Technik, die der Ausstattung der Berliner Philharmonie in nichts nachsteht macht hochwertige Übertragungen möglich. Durch die computergesteuerte Bühne kann die Bühnenlandschaft binnen weniger Minuten komplett umgebaut werden. Und die gute Akustik des Saals perfektioniert den Bau des hr-Sendesaals. Schon längst sind diese Räumlichkeiten zu einer festen Konzert-Location avanciert. Neben der Alten Oper und dem Schauspiel Frankfurt hat sich hier eine weitere überregionale Kulturinstitution entwickelt.
Der hr-Sendesaal verbindet traditionelle Klänge mit modernster Übertragungstechnik, ältere Musik mit jungem Publikum. Das Programm des Hessischen Rundfunks und des Sinfonieorchesters hat für jeden etwas zu bieten. Erleben Sie Musik in ungeahnten Dimensionen.