ATHAR
Enad Marouf  
Veranstalter:
Sophiensaele GmbH , Sophienstraße 18, 10178 Berlin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
English version below
Premiere
Tanz / Dance, Performance
Festsaal
Englisch, Arabisch / English, Arabic
Ca. 1h
Im Arabischen ist „athar" das Wort für „Spur" – und zugleich für „Ruine". In dieser neuen Arbeit des Performers und Choreografen Enad Marouf bezeichnet „athar" das, was bleibt: ein Fragment, zugleich Beweis einer Abwesenheit und Überrest eines Daseins. Die Performance kehrt zurück in die 1960er und frühen 70er-Jahre – Zeit des politischen Wandels und Geburtsstunde von Befreiungsbewegungen und Studierendenprotesten. Jene Epoche ähnelt unserer Gegenwart, doch die Unterschiede reichen tief: Damals schienen eine politische Vorstellungskraft und ein Versprechen von Zukunft noch möglich – etwas, das sich heute nur sehr schwer denken lässt. Die Performance bringt das Publikum und Künstler*innen im Theater als Kollektiv zusammen: auf der Spur eines Moments von Zeit, Raum und Verlust – und zugleich der Möglichkeit, gemeinsam zu denken.
Konzept, Choreografie: Enad Marouf
Performance: Ronald Alonso Berger, jee chan, Kiana Rezvani
Stimme: Majdoleen Shalgheen, Bassyma Saad
Musik: Cem Dukka
Licht: Jacqueline Sobiszewski
Bühne: Enad Marouf
Kostüme: Grzegorz Matlag
Choreografische Assistenz: Samuel Pereira
Im Gespräch mit: Franziska Aigner, Edwin Nasr
Produktionsleitung: Florian Greß
Eine Produktion von Enad Marouf in Koproduktion mit Sophiensæle. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Medienpartner: Missy Magazine, Siegessäule, taz.
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In Arabic, “athar” means both “trace” and “ruin”. In this new work by performer and choreographer Enad Marouf, it refers to what remains: a fragment, a proof of absence and a remnant of existence at the same time. The work revisits the 1960s and early 70s, a time of political change that gave rise to liberation movements and student uprisings worldwide. That era mirrors our own, yet the differences run deep: back then, a political imagination and a promise of the future felt possible – something that seems very difficult to imagine today. The performance seeks to bring audience and artists together as a collective in the theater: tracing a moment of time, space and loss—and at the same time the possibility of thinking together.
Concept, choreography: Enad Marouf
Performance: Ronald Alonso Berger, jee chan, Kiana Rezvani
Voice: Majdoleen Shalgheen, Bassyma Saad
Music: Cem Dukka
Light: Jacqueline Sobiszewski
Stage: Enad Marouf
Costumes: Grzegorz Matlag
Choreographic assistance: Samuel Pereira
In conversation with: Franziska Aigner, Edwin Nasr
Production management: Florian Greß
A production by Enad Marouf in co-production with Sophiensæle. Funded by the Senate Department for Culture and Social Cohesion. Media partners: Missy Magazine, Siegessäule, taz.
Premiere
Tanz / Dance, Performance
Festsaal
Englisch, Arabisch / English, Arabic
Ca. 1h
Im Arabischen ist „athar" das Wort für „Spur" – und zugleich für „Ruine". In dieser neuen Arbeit des Performers und Choreografen Enad Marouf bezeichnet „athar" das, was bleibt: ein Fragment, zugleich Beweis einer Abwesenheit und Überrest eines Daseins. Die Performance kehrt zurück in die 1960er und frühen 70er-Jahre – Zeit des politischen Wandels und Geburtsstunde von Befreiungsbewegungen und Studierendenprotesten. Jene Epoche ähnelt unserer Gegenwart, doch die Unterschiede reichen tief: Damals schienen eine politische Vorstellungskraft und ein Versprechen von Zukunft noch möglich – etwas, das sich heute nur sehr schwer denken lässt. Die Performance bringt das Publikum und Künstler*innen im Theater als Kollektiv zusammen: auf der Spur eines Moments von Zeit, Raum und Verlust – und zugleich der Möglichkeit, gemeinsam zu denken.
Konzept, Choreografie: Enad Marouf
Performance: Ronald Alonso Berger, jee chan, Kiana Rezvani
Stimme: Majdoleen Shalgheen, Bassyma Saad
Musik: Cem Dukka
Licht: Jacqueline Sobiszewski
Bühne: Enad Marouf
Kostüme: Grzegorz Matlag
Choreografische Assistenz: Samuel Pereira
Im Gespräch mit: Franziska Aigner, Edwin Nasr
Produktionsleitung: Florian Greß
Eine Produktion von Enad Marouf in Koproduktion mit Sophiensæle. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Medienpartner: Missy Magazine, Siegessäule, taz.
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In Arabic, “athar” means both “trace” and “ruin”. In this new work by performer and choreographer Enad Marouf, it refers to what remains: a fragment, a proof of absence and a remnant of existence at the same time. The work revisits the 1960s and early 70s, a time of political change that gave rise to liberation movements and student uprisings worldwide. That era mirrors our own, yet the differences run deep: back then, a political imagination and a promise of the future felt possible – something that seems very difficult to imagine today. The performance seeks to bring audience and artists together as a collective in the theater: tracing a moment of time, space and loss—and at the same time the possibility of thinking together.
Concept, choreography: Enad Marouf
Performance: Ronald Alonso Berger, jee chan, Kiana Rezvani
Voice: Majdoleen Shalgheen, Bassyma Saad
Music: Cem Dukka
Light: Jacqueline Sobiszewski
Stage: Enad Marouf
Costumes: Grzegorz Matlag
Choreographic assistance: Samuel Pereira
In conversation with: Franziska Aigner, Edwin Nasr
Production management: Florian Greß
A production by Enad Marouf in co-production with Sophiensæle. Funded by the Senate Department for Culture and Social Cohesion. Media partners: Missy Magazine, Siegessäule, taz.
Ort der Veranstaltung
Als eine der Produktionsstätten für freie darstellende Künste in Berlin präsentieren die Sophiensæle ein facettenreiches, breit gefächertes Programm. Das ehemalige Handwerkervereinshaus in der Sophienstraße ist heute Gaststätte für Aufführungen in Tanz, Performance, Theater, Bildender Kunst, Diskurs und Text.
Ursprünglich in Besitz des Handwerkervereins, schufen Sasha Waltz und Jochen Sandig in den 90er Jahren einen Ort für kreativen Austausch in den Räumlichkeiten der heutigen Sophiensæle. Das Konzept legt dabei besonders großen Wert auf die Begegnung von Kunstschaffenden und Publikum. Mit verschiedenen Formaten wie Konzerten, Vorträgen, Performances oder Festivals bietet das Programm einzigartige Möglichkeiten, neue Theaterformen zu entdecken und auszuprobieren. Das Gebäude umfasst den großen Festsaal, den Hochzeitssaal, die Kantine sowie ein Foyer. Diese können sowohl einzeln als auch als gesamte Location gemietet werden. Das gesamte Haus hat eine Kapazität von bis zu 350 Besuchenden.
Die Sophiensæle sind durch ihre zentrale Lage in Berlin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln besonders gut erreichbar. In unmittelbarer Nähe befinden sich Haltestellen von U-Bahn und Tram. Für Gäste, die mit dem Auto anreisen, stehen in fußläufiger Umgebung öffentliche, gegebenenfalls gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung.
Ursprünglich in Besitz des Handwerkervereins, schufen Sasha Waltz und Jochen Sandig in den 90er Jahren einen Ort für kreativen Austausch in den Räumlichkeiten der heutigen Sophiensæle. Das Konzept legt dabei besonders großen Wert auf die Begegnung von Kunstschaffenden und Publikum. Mit verschiedenen Formaten wie Konzerten, Vorträgen, Performances oder Festivals bietet das Programm einzigartige Möglichkeiten, neue Theaterformen zu entdecken und auszuprobieren. Das Gebäude umfasst den großen Festsaal, den Hochzeitssaal, die Kantine sowie ein Foyer. Diese können sowohl einzeln als auch als gesamte Location gemietet werden. Das gesamte Haus hat eine Kapazität von bis zu 350 Besuchenden.
Die Sophiensæle sind durch ihre zentrale Lage in Berlin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln besonders gut erreichbar. In unmittelbarer Nähe befinden sich Haltestellen von U-Bahn und Tram. Für Gäste, die mit dem Auto anreisen, stehen in fußläufiger Umgebung öffentliche, gegebenenfalls gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung.