Bild: Antonín Dvořák, 9. Sinfonie - "Aus der Neuen Welt" sowie P. Tschaikowski, "Romeo und Julia" - Ouvertüre

Antonín Dvořák, 9. Sinfonie - "Aus der Neuen Welt" sowie P. Tschaikowski, "Romeo und Julia" - Ouvertüre

Residenzstr. 1
80333 München

Tickets ab 41,40 € *
Veranstalter: Point Event GmbH , Scheffelstrasse 13, 76870 Kandel, Deutschland

Tickets

Veranstaltungsinfos

Die 9. Sinfonie Antonín Dvořáks trägt den Namen Aus der Neuen Welt , da sie von Dvořáks dreijährigem Amerika-Aufenthalt inspiriert wurde. Sie wurde zu Lebzeiten des Künstlers als seine 5. Sinfonie bekannt und zählt heutzutage zu seinen beliebtesten und meistgespielten Orchesterwerken.
Als Antonín Dvořák 1892 amerikanischen Boden betrat, um der Berufung zum Direktor des National Conservatory of Music of America Folge zu leisten, war er bereits ein weltbekannter Komponist. Es war daher nicht verwunderlich, dass Jeannette Thurber, die US-amerikanische Mäzenin und Mitbegründerin des New Yorker Instituts, ihm diesen lukrativen und prestigeträchtigen Posten anbot.
Mit der 9. Sinfonie, die während seines dreijährigen Amerika-Aufenthaltes entstand, schuf Dvořák sein wohl populärstes sinfonisches Werk. Obwohl er als Dirigent und Lehrer die Aufgabe übernommen hatte, eine junge Musikergeneration heranzubilden, die einen national-amerikanischen Musikstil entwickeln sollte, ist seine 9. Sinfonie keinesfalls amerikanische Musik. In einem Zeitungsinterview erklärte er seine Vorgehensweise:
„Ich studierte sorgfältig eine gewisse Zahl Indianischer Melodien, die mir ein Freund gab, und wurde gänzlich durchtränkt von ihren Eigenschaften – vielmehr ihrem Geiste. Diesen Geist habe ich in meiner neuen Sinfonie zu reproduzieren versucht, ohne die Melodien tatsächlich zu verwenden. Ich habe schlichtweg originäre Themen geschrieben, welche die Eigenheiten der Indianischen Musik verkörpern, und mit den Mitteln moderner Rhythmen, Harmonie, Kontrapunkt und orchestraler Farbe entwickelt. […]
Nun, ich stellte fest, dass die Musik der Schwarzen und die der Indianer praktisch identisch war.“ – ANTONÍN DVOŘÁK[1]
Das Werk offenbart, dass Dvořáks Kenntnis authentischer Musik der Indigenen Völker und Schwarzen nicht sehr tiefgehend gewesen sein kann. Gewisse Einflüsse sind aber dennoch erkennbar: Rhythmisch fallen insbesondere die für Spirituals typischen Synkopen im Haupt- und zweiten Seitenthema des Kopfsatzes auf. Der zweite, ursprünglich als Legende konzipierte Satz verarbeitet in beinahe programmatischer Manier Henry Longfellows Dichtung über Hiawatha. Die elegische Englischhorn-Melodie basiert auf der Skala der Pentatonik, was für die Musik der Indianer durchaus charakteristisch war. Daneben zeigt sich allerdings unverkennbar der böhmische Musiker mit seiner in der heimatlichen Volksmusik verwurzelten Tonsprache, so z. B. beim gemütvollen Ländler des Scherzo-Trios.
Die Themen der Ecksätze sind kurz und prägnant und der oben erwähnten Grundkonzeption zyklisch untergeordnet: Das Hauptthema des 1. Satzes erscheint in allen folgenden Sätzen und im Finale werden ebenso die Hauptthemen des 2. und 3. Satzes andeutungsweise aufgenommen.

Musikalische Leitung MARTIN PESCHIK
NORDBÖHMISCHES SYMPHONIE ORCHESTER

1. Teil
Bedrich Smetana MEIN VATERLAND Spieldauer
Vysehrad 16 Min.
Vltava (Die Moldau) 12 Min.

P.I. Tschaikowsky ROMEO UND JULIA
Fantasie Ouvertüre 22 Min.

Ort der Veranstaltung

Die Münchner Residenz ist zusammen mit der Bayrischen Schlossverwaltung und verschiedenen anderen kulturellen Institutionen einer der größten Museumskomplexe Bayerns. Sie gliedert sich in die drei Hauptkomplexe Königsbau, Maximilianische Residenz und Festsaalbau und weist aufgrund der ständigen Erweiterung durch die Jahrhunderte hinweg architektonische Merkmale aus der Renaissance, dem Barock, dem Rokoko und dem Klassizismus auf.

Von 1508 bis 1918 war die Münchner Residenz Wohn- und Regierungssitz der bayerischen Herzöge, Kurfürsten und Könige. Ausgehend von der Neuveste, einer Burg in der heutigen Nordostecke des Komplexes, erweiterten die Fürsten den Bau und verwandelten ihn im Laufe der Jahrhunderte in einen prachtvollen Herrschersitz, dessen Höfe und Gärten bis in die Stadt hinein reichen. Das Residenzmuseum zeigt bei einem Rundgang durch die Appartements, die Festsäle und die Hofkapellen der bayerischen Herrscher einen prunkvollen Eindruck von der fürstlichen Wohnkultur vergangener Zeiten. Neben Porzellan, Silber, Gemälden und Miniaturen finden Besucher auch eindrucksvolle Einzelkunstwerke, antike Skulpturen, herausragende Tapisserien sowie kostbare Möbel und Kerzenleuchter. In der Schatzkammer werden wertvolle Goldschmiedewerke, Email-, Kristall- und Elfenbeinarbeiten ausgestellt, die über lange Zeit von den Herrschern der Residenz zusammengetragen wurden. Auch die Allerheiligen-Hofkirche und das Cuvilliés-Theater sind eindrucksvolle Bauten innerhalb der Münchner Residenz und in jedem Fall einen Besuch wert.

Die Münchner Residenz ist das größte Innenstadtschloss Deutschlands und gehört zu den wichtigsten Raumkunstmuseen Europas. Es liegt in unmittelbarer Nähe zu den Haltestellen Marienplatz und Odeonsplatz.
Münchner Residenz
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