Annes Kampf
Veranstalter:
BKT Bühnen Betriebs GmbH , Auerstraße 30, 10249 Berlin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Adolf Hitler wusste von Anne Frank nichts, sie von ihm sehr wohl.
Hitlers "Kampf" ist es, der die Geschichte der Anne Frank zeugt und beendet. Ende Februar, Anfang März 1945 stirbt sie im KZ Bergen-Belsen. Geblieben ist ihr Tagebuch, das in einer scharf geschnittenen Collage auf Hitlers "Mein Kampf" trifft.
Die Kabarettistin und Sängerin Marianne Blum und der Schauspieler Thomas Linke nähern sich den beiden Büchern mit Respekt und Feingefühl.
Sie machen durch ihre überragende künstlerische Leistung die historische Realität lebendig und das Aufeinandertreffen der beiden Texte zu einem wirkungsmächtigen Theatererlebnis. Dazu lassen die beiden Künstler die beiden Protagonisten für sich sprechen. Kein Wort ist erfunden. Die Gegenüberstellung der authentischen Stimmen genügt. Die Emotionen, die ANNES KAMPF dadurch erzeugt, sind keine Begleiterscheinungen, sondern das zentrale künstlerische Mittel. Wer sich der Wucht dieser Erfahrung aussetzt, kann hinter die eigene Erkenntnis nicht zurücktreten, ohne in einen inneren Widerspruch zu geraten. Man kann dann nicht mehr „von nichts gewusst haben“. Denn die Absicht des Führers und seiner menschenfeindlichen Ideologie ist klar und die Konsequenz für ein einzelnes kleines Leben unbestreitbar.
In gleichem Maße wie die Vergangenheit hier lebendig wird, wird der Bezug zur Gegenwart offensichtlich. Die Ähnlichkeiten zwischen Hitlers Rhetorik und der Sprache heutiger Rechtsextremer ist eine Tatsache. Doch ANNES KAMPF macht auch die hinter den Worten liegende schreckliche Absicht fühlbar: die Herbeimordung einer homogenen Volksgemeinschaft.
In einer Zeit, in der diese Ideologie, die eine Volksgemeinschaft über Blut und Boden konstruiert, wiedererstarkt, in der sich Rechtsextreme hinter einer bürgerlichen Maske verstecken und sich in unsere Parlamente wählen lassen, ist es wichtig, den Kampf des kleinen Tagebuchs gegen den großen Diktator aufzuzeigen, um so einmal mehr ein Gespür und Gehör für unsere Geschichte zu entwickeln. Denn Geschichte besteht immer aus Geschichten. Und Geschichten bestehen aus Schicksalen.
Die Collage wird musikalisch durch authentische jiddische Lieder (entstanden z.T. im Ghetto oder im Arbeitslager), deutsche Schlager, Gassenhauer und Durchhaltelieder aus der Zeit ergänzt, die von Marianne Blum live gesungen werden. Sie fügen dem Stück nicht nur den authentischen Sound der Zeit bei, sie holen auch auf eindrückliche Weise die Gesamtheit der Verfolgten auf die Bühne, für die Anne Frank ein prominentes Beispiel ist.
Das ist lebenspraller Geschichtsunterricht und wuchtiges Literatainment!
„Die Künstler haben nicht nur ein Stück deutsche Geschichte auf die Bühne gebracht, sondern mit großartiger Performance überzeugt.“ FZ
„Beide Akteure ziehen das Publikum in ihren Bann“ Volksstimme
„Eine verstörende, erschütternde und gleichzeitig großartige Darbietung der beiden Künstler. (…) Neben Stolpersteinen und anderen Erinnerungsorten brauchen wir solche Veranstaltungen, die uns Kraft und Mut geben und die uns Argumente liefern im Engagement gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit.“ Robert Gilcher Historiker
Mitwirkende: Marianne Blum (Anne Frank, Gesang, Ukulele)
Thomas Linke (Adolf Hitler)
Hitlers "Kampf" ist es, der die Geschichte der Anne Frank zeugt und beendet. Ende Februar, Anfang März 1945 stirbt sie im KZ Bergen-Belsen. Geblieben ist ihr Tagebuch, das in einer scharf geschnittenen Collage auf Hitlers "Mein Kampf" trifft.
Die Kabarettistin und Sängerin Marianne Blum und der Schauspieler Thomas Linke nähern sich den beiden Büchern mit Respekt und Feingefühl.
Sie machen durch ihre überragende künstlerische Leistung die historische Realität lebendig und das Aufeinandertreffen der beiden Texte zu einem wirkungsmächtigen Theatererlebnis. Dazu lassen die beiden Künstler die beiden Protagonisten für sich sprechen. Kein Wort ist erfunden. Die Gegenüberstellung der authentischen Stimmen genügt. Die Emotionen, die ANNES KAMPF dadurch erzeugt, sind keine Begleiterscheinungen, sondern das zentrale künstlerische Mittel. Wer sich der Wucht dieser Erfahrung aussetzt, kann hinter die eigene Erkenntnis nicht zurücktreten, ohne in einen inneren Widerspruch zu geraten. Man kann dann nicht mehr „von nichts gewusst haben“. Denn die Absicht des Führers und seiner menschenfeindlichen Ideologie ist klar und die Konsequenz für ein einzelnes kleines Leben unbestreitbar.
In gleichem Maße wie die Vergangenheit hier lebendig wird, wird der Bezug zur Gegenwart offensichtlich. Die Ähnlichkeiten zwischen Hitlers Rhetorik und der Sprache heutiger Rechtsextremer ist eine Tatsache. Doch ANNES KAMPF macht auch die hinter den Worten liegende schreckliche Absicht fühlbar: die Herbeimordung einer homogenen Volksgemeinschaft.
In einer Zeit, in der diese Ideologie, die eine Volksgemeinschaft über Blut und Boden konstruiert, wiedererstarkt, in der sich Rechtsextreme hinter einer bürgerlichen Maske verstecken und sich in unsere Parlamente wählen lassen, ist es wichtig, den Kampf des kleinen Tagebuchs gegen den großen Diktator aufzuzeigen, um so einmal mehr ein Gespür und Gehör für unsere Geschichte zu entwickeln. Denn Geschichte besteht immer aus Geschichten. Und Geschichten bestehen aus Schicksalen.
Die Collage wird musikalisch durch authentische jiddische Lieder (entstanden z.T. im Ghetto oder im Arbeitslager), deutsche Schlager, Gassenhauer und Durchhaltelieder aus der Zeit ergänzt, die von Marianne Blum live gesungen werden. Sie fügen dem Stück nicht nur den authentischen Sound der Zeit bei, sie holen auch auf eindrückliche Weise die Gesamtheit der Verfolgten auf die Bühne, für die Anne Frank ein prominentes Beispiel ist.
Das ist lebenspraller Geschichtsunterricht und wuchtiges Literatainment!
„Die Künstler haben nicht nur ein Stück deutsche Geschichte auf die Bühne gebracht, sondern mit großartiger Performance überzeugt.“ FZ
„Beide Akteure ziehen das Publikum in ihren Bann“ Volksstimme
„Eine verstörende, erschütternde und gleichzeitig großartige Darbietung der beiden Künstler. (…) Neben Stolpersteinen und anderen Erinnerungsorten brauchen wir solche Veranstaltungen, die uns Kraft und Mut geben und die uns Argumente liefern im Engagement gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit.“ Robert Gilcher Historiker
Mitwirkende: Marianne Blum (Anne Frank, Gesang, Ukulele)
Thomas Linke (Adolf Hitler)
Ort der Veranstaltung
Wer war‘s? Nicht der Name des beliebten Kinderspiels, sondern die Frage nach dem Mörder stellt sich hier! Zum Zerbersten packende Unterhaltung, gepaart mit Inszenierungen der spannendsten Krimi-Klassiker und Stücken der Gegenwart, zeigt das Berliner Kriminal Theater im Osten der Hauptstadt.
Das denkmalgeschützte Umspannwerk Ost im Berliner Stadtbezirk Friedrichshain ist seit 2003 die Heimat des Berliner Kriminal Theaters. Gegründet wurde das Schauspielhaus bereits im Jahr 2000 und zeigt seitdem ein facettenreiches Programm von schaurigen Inszenierungen und Lesungen. Vor Publikum wird in knisternder Spannung gemordet, was das Zeug hält. Wem der Theaterbesuch nicht auf den Magen geschlagen hat, der kann sich danach im angrenzenden Restaurant „Umspannwerk Ost“ stärken.
Seien Sie dabei, wenn so mancher skurrile und düstere Fall aufgeklärt wird und erleben Sie knisternde Spannung bei einer der zahlreichenden Aufführungen im Berliner Kriminal Theater. Vom U- und Bus-Bahnhof „Weberwiese“ sind es nur wenige Minuten zu Fuß zur Spielstätte. In nächster Nähe befindet sich zudem ein öffentlicher Parkplatz.
Das denkmalgeschützte Umspannwerk Ost im Berliner Stadtbezirk Friedrichshain ist seit 2003 die Heimat des Berliner Kriminal Theaters. Gegründet wurde das Schauspielhaus bereits im Jahr 2000 und zeigt seitdem ein facettenreiches Programm von schaurigen Inszenierungen und Lesungen. Vor Publikum wird in knisternder Spannung gemordet, was das Zeug hält. Wem der Theaterbesuch nicht auf den Magen geschlagen hat, der kann sich danach im angrenzenden Restaurant „Umspannwerk Ost“ stärken.
Seien Sie dabei, wenn so mancher skurrile und düstere Fall aufgeklärt wird und erleben Sie knisternde Spannung bei einer der zahlreichenden Aufführungen im Berliner Kriminal Theater. Vom U- und Bus-Bahnhof „Weberwiese“ sind es nur wenige Minuten zu Fuß zur Spielstätte. In nächster Nähe befindet sich zudem ein öffentlicher Parkplatz.