Aneignung und Auferstehung
GewandhausChor / Theresa Heidler / Gregor Meyer  
Veranstalter:
Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt u. Thü , Immermannstr. 28, 39108 Magdeburg, Deutschland
Veranstaltungsinfos
RENAISSANCE III | Arrangements der Schütz-Passionen von Carl Riedel von 1870 sowie Werke von Johannes Brahms und Arnold Mendelssohn
18.30 Uhr | Auf ein Wort… Prof. Dr. Walter Werbeck
Einstimmung auf das Konzert "Auferstehung und Aneignung"
Begeisterungsstürme löste Carl Riedel 1857 mit der Aufführung von Schütz-Werken in Leipzig aus. 350 Sängerinnen und Sänger, ein fünfzigköpfiges Orchester und die große Ortel ließen die Thomaskirche erbeben. Das von ihm erstellte Pasticcio "Die Historia des Leidens und Sterbens unseres Herrn Jesu Christi" bediente sich an den drei Passionen von Heinrich Schütz sowie einer weiteren von Marco Guiseppe Peranda, die zu Riedels Zeit noch als Schütz-Werk angesehen wurde. Mit der steigenden Bedeutung der Alte-Musik-Bewegung geriet diese Art der Aneignung des alten Repertoires in Verruf: zu viel Zeitgeschmack überlagerte das historische Erbe. Zugleich ist die Wiederentdeckung der „Alten Musik“ ohne diese ersten Versuche nicht denkbar, und ohne die vom Historismus getragene Sammel- und Editionsleidenschaft der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wären eine Reihe von Manuskripten der Musik bis 1750 unwiederbringlich verloren.
Der GewandhausChor stellt Riedels frühes Zeugnis der Schütz-Renaissance in den Kontext mit Werken von Johannes Brahms und Arnold Mendelssohn, die mit kompositorischer Neugier Anteil hatten an der „Wiederentdeckung“ der „Alten Musik“.
18.30 Uhr | Auf ein Wort… Prof. Dr. Walter Werbeck
Einstimmung auf das Konzert "Auferstehung und Aneignung"
Begeisterungsstürme löste Carl Riedel 1857 mit der Aufführung von Schütz-Werken in Leipzig aus. 350 Sängerinnen und Sänger, ein fünfzigköpfiges Orchester und die große Ortel ließen die Thomaskirche erbeben. Das von ihm erstellte Pasticcio "Die Historia des Leidens und Sterbens unseres Herrn Jesu Christi" bediente sich an den drei Passionen von Heinrich Schütz sowie einer weiteren von Marco Guiseppe Peranda, die zu Riedels Zeit noch als Schütz-Werk angesehen wurde. Mit der steigenden Bedeutung der Alte-Musik-Bewegung geriet diese Art der Aneignung des alten Repertoires in Verruf: zu viel Zeitgeschmack überlagerte das historische Erbe. Zugleich ist die Wiederentdeckung der „Alten Musik“ ohne diese ersten Versuche nicht denkbar, und ohne die vom Historismus getragene Sammel- und Editionsleidenschaft der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wären eine Reihe von Manuskripten der Musik bis 1750 unwiederbringlich verloren.
Der GewandhausChor stellt Riedels frühes Zeugnis der Schütz-Renaissance in den Kontext mit Werken von Johannes Brahms und Arnold Mendelssohn, die mit kompositorischer Neugier Anteil hatten an der „Wiederentdeckung“ der „Alten Musik“.
Ort der Veranstaltung
Mitten in Dresdens lebendigem Stadtteil Äußere Neustadt ragt die Martin-Luther-Kirche zwischen den Häusern hervor. Hier trifft sich die evangelische Gemeinde regelmäßig, um gemeinsam den Gottesdienst zu feiern. Zudem finden hier Kirchenkonzerte statt, die sich die wunderbare Orgel der Kirche zu Nutze machen.
Gebaut wurde die Kirche Ende des 19. Jahrhunderts von den Dresdner Architekten Ernst Giese und Paul Weidner. Sie ist im Historismus Stil gebaut und kombiniert neoromanische Stilelemente mit neogotischen Proportionen. Insgesamt bietet das Gotteshaus 1.100 Sitzplätze, die in drei Schiffe untergliedert sind. Sie ist barrierefrei zugänglich und verfügt über eine fantastische Akustik. Diese kommt vor allem der großen Orgel zugute, die vom Dresdner Orgelbauer Carl Eduard Jehmlich gebaut wurde. Auch heute noch strahlt der Sandsteinbau eine besondere Pracht und Majestät aus, die Veranstaltungen in ihr zu einem besonderen Erlebnis machen.
Sie erreichen die zentral gelegene Kirche gut und einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Haltestellen der Linie 6, 11 und 13 befinden sich in der direkten Umgebung. Auch mit dem PKW erreichen Sie Ihr Ziel problemlos. Ein eigener Parkplatz ist vor der Kirche vorhanden.
Gebaut wurde die Kirche Ende des 19. Jahrhunderts von den Dresdner Architekten Ernst Giese und Paul Weidner. Sie ist im Historismus Stil gebaut und kombiniert neoromanische Stilelemente mit neogotischen Proportionen. Insgesamt bietet das Gotteshaus 1.100 Sitzplätze, die in drei Schiffe untergliedert sind. Sie ist barrierefrei zugänglich und verfügt über eine fantastische Akustik. Diese kommt vor allem der großen Orgel zugute, die vom Dresdner Orgelbauer Carl Eduard Jehmlich gebaut wurde. Auch heute noch strahlt der Sandsteinbau eine besondere Pracht und Majestät aus, die Veranstaltungen in ihr zu einem besonderen Erlebnis machen.
Sie erreichen die zentral gelegene Kirche gut und einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Haltestellen der Linie 6, 11 und 13 befinden sich in der direkten Umgebung. Auch mit dem PKW erreichen Sie Ihr Ziel problemlos. Ein eigener Parkplatz ist vor der Kirche vorhanden.