Alice Hasters - Anti Opfer
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Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
LITERATURHAUS FRANKFURT e.V. , Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt am Main, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
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Veranstaltungsinfos
Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt. Saaltickets für diese Veranstaltung sind ausverkauft.
Junges Literaturhaus – Wörtermeer Abendlesung
Montag 01.06.26 / 19.30 h
Alice Hasters: Anti Opfer
Moderation: Yandé Seck
Saalticket 9 / 6 Euro / Streamingticket 5 Euro
Warum wir Verletzlichkeit verachten
In Talkshows, in Bundestagsdebatten, auf Schulhöfen und am Abendbrottisch – überall wird über Opfer gesprochen, überall scheint es welche zu geben. Doch Opfer sind zunehmend nicht mehr diejenigen, denen ein Unrecht widerfahren ist, sondern solche, die die Harmonie stören, als verweichlicht gelten. Alice Hasters fragt in ihrem neuen Buch „Anti Opfer“ (Ullstein), was in einer Gesellschaft passiert, wenn Sensibilität plötzlich als Schwäche und elitär gilt, das „Recht des Stärkeren“ dagegen als egalitär, unproblematisch und authentisch. Sie beschreibt einen medial verstärkten kulturellen Wandel, der nicht zufällig mit einem autoritären Aufschwung einhergeht. Doch auch solche Systeme brauchen inszenierte Opfer, um eine Politik der Härte zu begründen. Mit unbeirrter Klarheit beschreibt Hasters im Gespräch mit der Schriftstellerin Yandé Seck diese gewaltvollen Mechanismen und stellt ihnen die politische Kraft der Verbundenheit gegenüber.
Die Lesung wird im Rahmen des Projektes „WÖRTERMEER – Literatur erleben“ von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main gefördert.
Foto: © Joanna C. Schroeder
Junges Literaturhaus – Wörtermeer Abendlesung
Montag 01.06.26 / 19.30 h
Alice Hasters: Anti Opfer
Moderation: Yandé Seck
Saalticket 9 / 6 Euro / Streamingticket 5 Euro
Warum wir Verletzlichkeit verachten
In Talkshows, in Bundestagsdebatten, auf Schulhöfen und am Abendbrottisch – überall wird über Opfer gesprochen, überall scheint es welche zu geben. Doch Opfer sind zunehmend nicht mehr diejenigen, denen ein Unrecht widerfahren ist, sondern solche, die die Harmonie stören, als verweichlicht gelten. Alice Hasters fragt in ihrem neuen Buch „Anti Opfer“ (Ullstein), was in einer Gesellschaft passiert, wenn Sensibilität plötzlich als Schwäche und elitär gilt, das „Recht des Stärkeren“ dagegen als egalitär, unproblematisch und authentisch. Sie beschreibt einen medial verstärkten kulturellen Wandel, der nicht zufällig mit einem autoritären Aufschwung einhergeht. Doch auch solche Systeme brauchen inszenierte Opfer, um eine Politik der Härte zu begründen. Mit unbeirrter Klarheit beschreibt Hasters im Gespräch mit der Schriftstellerin Yandé Seck diese gewaltvollen Mechanismen und stellt ihnen die politische Kraft der Verbundenheit gegenüber.
Die Lesung wird im Rahmen des Projektes „WÖRTERMEER – Literatur erleben“ von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main gefördert.
Foto: © Joanna C. Schroeder
Ort der Veranstaltung
Auf der Schönen Aussicht mit Blick auf den Main befindet sich das Literaturhaus Frankfurt. Das Gebäude ist als kulturelle Institution in Frankfurt am Main mit rund 100 Events jährlich nicht mehr aus dem Veranstaltungskalender der Stadt wegzudenken. Neben Lesungen und Gesprächsrunden finden hier Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche sowie Lehrer statt.
Das Literaturhaus wurde bereits 1989 von einer Gruppe Frankfurter Bürger und dem damaligen Kulturdezernenten der Stadt initiiert und 1991 in der Villa Hoffmann eingeweiht. 2005 folgte der Umzug in die neu errichteten Gebäude der Alten Stadtbibliothek. Regelmäßig wiederkehrende Programmhighlights und Kooperationen mit anderen Frankfurter Kulturinstitutionen machen das Literaturhaus zu einem Garanten der guten literarischen Unterhaltung. Auf dem Programm stehen unter anderem Shared Reading, das Frankfurter Literaturgespräch und Hörbuchrückblicke. Das Junge Literaturhaus für Kinder und junge Erwachsene bietet eine Schreibwerkstatt für kreative Köpfe. Die Räumlichkeiten bestehen aus einem Lesekabinett mit 99 Sitzplätzen und handsignierten Büchern, Autorenzimmer, einem Foyer mit Marmorboden und großzügigem Treppenhaus für repräsentative Empfänge, einem Lesesaal und dem Kolleg Schöne Aussicht. Das Restaurant „Goldmund“ sorgt für das leibliche Wohl der Besucher.
Das Literaturhaus Frankfurt ist gut zu erreichen. Von der Straßenbahnhaltestelle „Hospital zum Heiligen Geist“ oder der Bushaltestelle „Schöne Aussicht“ sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Wer mit dem Auto anreist, kann in der Tiefgarage „Bildungszentrum Ostend“ parken.
Das Literaturhaus wurde bereits 1989 von einer Gruppe Frankfurter Bürger und dem damaligen Kulturdezernenten der Stadt initiiert und 1991 in der Villa Hoffmann eingeweiht. 2005 folgte der Umzug in die neu errichteten Gebäude der Alten Stadtbibliothek. Regelmäßig wiederkehrende Programmhighlights und Kooperationen mit anderen Frankfurter Kulturinstitutionen machen das Literaturhaus zu einem Garanten der guten literarischen Unterhaltung. Auf dem Programm stehen unter anderem Shared Reading, das Frankfurter Literaturgespräch und Hörbuchrückblicke. Das Junge Literaturhaus für Kinder und junge Erwachsene bietet eine Schreibwerkstatt für kreative Köpfe. Die Räumlichkeiten bestehen aus einem Lesekabinett mit 99 Sitzplätzen und handsignierten Büchern, Autorenzimmer, einem Foyer mit Marmorboden und großzügigem Treppenhaus für repräsentative Empfänge, einem Lesesaal und dem Kolleg Schöne Aussicht. Das Restaurant „Goldmund“ sorgt für das leibliche Wohl der Besucher.
Das Literaturhaus Frankfurt ist gut zu erreichen. Von der Straßenbahnhaltestelle „Hospital zum Heiligen Geist“ oder der Bushaltestelle „Schöne Aussicht“ sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Wer mit dem Auto anreist, kann in der Tiefgarage „Bildungszentrum Ostend“ parken.